Familienküche: Chinesische Nudelpfanne

Heute gibt es wieder ein Rezept zum Motto: Familienküche.

Meine Tochter isst seit September wieder ausschließlich vegetarisch. Da sie in der Mensa sehr experimentierfreudig ist, habe ich ihr einige vegetarische Kochbücher gegeben und sie hat aufgeschrieben, was ihr daraus gefällt – das Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul hat dabei sehr gut abgeschnitten.

Ein weiteres vegetarisches Kochbuch in meinem unübersichtlichen Kochbücherregal ist GU – Köstlich vegetarisch von Anno Dazumal, in dem sie auch fündig wurde. Unter anderem fiel die Wahl auf die chinesische Nudelpfanne, die von allen sehr gerne gegessen wird. Zudem ist das Essen schnell zubereitet und das Rezept lässt sich auch mit allen möglichen Gemüsen variieren und kann zur Not sogar wöchentlich auf den Tisch kommen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chinesische Nudelpfanne
Kategorien: Wok, Nudeln, Gemüse, Vegetarisch, Ei
Menge: 4 Portionen

Zutaten

      Salz
400 Gramm   Chinesische Eiernudeln
250 Gramm   Kleine Champignons
1 Essl.   Zitronensaft
2     Dünne Stangen Lauch
200 Gramm   Möhren
4 Essl.   Öl
2 Tassen   Erbsenkeime (bzw. Sojabohnen aus dem Glas)
      Sojasauce
4     Eier

Quelle

  GU – köstlich vegetarisch
  Seite 93
  Erfasst *RK* 28.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, Nudelplatten hineinlegen, aufkochen lassen. Hitze reduzieren und die Nudeln in 4-5 Min. ausquellen lassen.

2. Die Pilze putzen, halbieren und mit Zitronnesaft beträufeln. Den Lauch putzen, waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Möhren putzen und in feine Streifen schneiden.

3. In einer großen Pfanne oder einem Wok 3 EL Öl erhitzen. Lauch, Möhren und Erbsenkeime darin etwa 10 min unter Rühren braten, mit Sojasauce würzen. Die Nudeln dazugeben und warm werden lassen.

4. Inzwischen in dem restlichen Öl 4 Spiegeleier braten, auf den Nudeln anrichten.

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Kulinarische Weltreise Großbritanien – Cornish Pasty vegetarisch

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Großbritannien

Die kulinarische Weltreise, organisiert von Volker, macht in diesem Monat in Großbritanien Halt.

Zum ersten Mal in England war ich in den 1980ern zur Schülersprachreise in Hastings. Das Essen in der Gastfamilie war immer Tiefkühl aus der Mikrowelle, aber der Cream Tea, den wir sehr oft nachmittags zelebrierten, den fand ich toll.

Gut, während des London-Aufenthalts mit schmalem Geldbeutel waren es dann doch öfter mal FastFoodLäden und eingeschweißte Sandwiches.

Nach dem Studium habe ich in einem britischen Unternehmen gearbeitet und diverse Projekt-Kick-Offs und Kurse haben mich damals nach England reisen lassen. Die kleinen, skurilen Hotels, die netten Abendveranstaltungen in Pubs und die britischen Kollegen lassen mich gerne an diese Zeit zurückdenken.

2000 waren wir dann drei Wochen in Südengland – von Kent bis Cornwall – unterwegs. Wir haben ausschließlich in B&Bs gewohnt, nur das Erste vorgebucht und sonst aufgrund von Empfehlungen der Besitzer oder über das Tourist Office die nächste Unterkunft gebucht. Abends haben wir dann meist in den Pubs gegessen, die die jeweiligen B&B-Besitzer empfohlen haben. Mittags gab es ‚was auf die Hand‘, Cream Tea oder Kuchen in den Cafes der Gärten oder Museen, die wir unterwegs besucht haben. Die Vorurteile über das schlechte britische Essen haben sich nie bewahrheitet. Das Pubfood war super, die Frühstücksrunden in den B&Bs immer sehr nett, lustig und laut. Nur auf die Sausages haben wir meist verzichtet.
Dies war auch der Urlaub, bei dem wir auf BBC einen jungen, britischen Koch als ’naked chef‘ zum ersten Mal im Fernsehen gesehen haben.

Als ich das Ziel der kulinarischen Weltreise im November gesehen habe, da habe ich als allererstes an die Cornish Pasty gedacht, die wir während des letzten Teils der Englandreise in Cornwall so gerne gegessen haben. Wilma von Pane-Bistecca hat Cornish Pastys mit Fleisch zum Event zubereitet und bei ihr findet ihr auch historische Hintergründe zu den Pastys.

Ich habe mich für die vegetarische Variante entschieden, die uns sehr lecker geschmeckt hat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cornish Pasty – Vegetable
Kategorien: Backen, Gemüse, England
Menge: 4 Stück

Zutaten

H TEIG
225 Gramm   Weizenmehl
225 Gramm   Vollkornmehl
      Salz
200 Gramm   Margarine oder Butter
175 ml   Wasser
H FÜLLUNG
700 Gramm   Kartoffeln
300 Gramm   Weiße oder gelbe Rüben
250 Gramm   Zwiebeln oder Schalotten
50 Gramm   Butter
      Salz, Pfeffer

Quelle

  Leben und Geniessen in Cornwall
  Claus Beling (Hrsg.)
  Erfasst *RK* 22.12.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Margarine in kleinen Stücken untermengen. Dann das Wasser hinzufügen und das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und für 30 min in den Kühlschrank stellen.

2. Die Kartoffeln und die Rüben schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln fein würfeln.(Katja: alles grob gerieben)

3. Den gekühlten Teig in vier Stücke teilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Kreis von etwa 23 cm Durchmesser ausrollen. Um eine kreisrunde Form zu erhalten, kann ein Teller zu Hilfe genommen werden, da dessen Rand entlang der Teigplatte ausgeschnitten wird.

4. Die Pasties mit Zwiebeln, Rüben, Kartoffeln und einigen Butterflöckchen schichtweise füllen. Alle Schichten bis auf die letzte nach Geschmack würzen.

5. Nun eine Hälfte des Teigrands mit etwas Wasser befeuchten. Die beiden Hälften in der Mitte oder seitlich zusammenziehen und sorgfälltig zwischen Daumen und Zeigefinger fest drücken. Sollte der Teig an einer Stelle auseinander brechen, kann das Loch mit einem befeuchteten Teigrest verschlossen werden. Mit einem Messer einen kleinen Schlitz in den Teig schneiden, durch den der beim Backen entstehende Dampf entweichen kann.

6. Die Pasties in Abständen von 5 cm auf ein eingefettetes Backblech legen. Nun mit Milch, Wasser oder verschlagenem Ei bepinseln.

7. Die Pasties zunächst 20 bis 30 minuten bei 220°C backen. Wenn sie dann eine schöne braune Farbe haben, den Backofen auf 160 °C runterschalten und weitere 10 Minuten backen. Schließlich den Ofen ausschalten und die Pasties 15 Minten bei geschlossener Tür ruhen lassen.

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meine Mitreisenden:

Chili und Ciabatta: Malted Brown Bread – Kastenbrot mit original englischem Mehl
Bubble and Squeak mit englischem Bacon und Spiegelei
Pane-Bistecca: Cornish Pasteies – traditional British Pastry, Bakewell Tart , Cheesy Shortbread
SilverTravellers: Afternoon Tea in Berlin – Hotel de Rome
Küchenmomente: Maids of Honour – Kleine Käseküchlein aus Großbritannien
Zimtkringel: Mushy Peas
Magentratzerl: Fishcakes 2.0 mit Tartar-Velouté, Saag Halloumi, Clementinen-Posset
Backen mit Leidenschaft: Toad-in-the-Hole
Brittas Kochbuch: Scottish Petticoat Tail Shortbread, Irish Stew (Großbritannien)
Backmaedchen 1967: Yorkshire Pudding
Fränkische Tapas: fish and chips auf Fränggisch
Brotwein: Toasties Rezept – englische Muffins / Toastbrötchen selber backen
Küchenlatein: Eccles Cakes mit Johannisbeeren ,Gary Rhodes‘ Digestive Biscuits, Brombeer-Apfel-Cobbler
Slowcooker.de: British Afternoon Tea für die Mädels – Rezepte und Bilder

Blog-Event CLVIII – Kür mit Biss – Kürbisspätzle

Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Jenny von Jenny is baking ist in diesem Monat die Gastgeberin des Blog-Events Kür mit Biss im Kochtopf.

In meiner Kindheit gab es nie Kürbis, deshalb musste ich mich selbst ran tasten. Da es einigen aus meinem Dunstkreis genau so ging, habe ich in meinem Blog einen eigenen Tab für Kürbisrezepte angelegt.

In meiner Nähgruppe hat bei einem der letzten Treffen jemand von Kürbisspätzle erzählt. Da wir gerade auf einem Spätzletrip sind (da fehlen noch ein paar Rezepte), habe ich um das Rezept gebeten. Da sie nur ein Rezept für einen TM?? hatte, habe ich mich dann selbst auf die Suche gemacht und bin auf dieses Rezept bei der Für Sie fündig geworden, das ich als Grundlage genommen habe.

Ich hatte vom Kürbiseintopf noch Hokkaido übrig und habe daraus am gleichen Tag noch Kürbispüree gekocht, das sich in einem verschlossenen Glas problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren lies.

Insgesamt hatte ich ca. 350 g Püree, das ich mit 350 g Spätzlemehl, vier Eiern, Salz und Olivenöl zum Teig verarbeitet habe – meine Spätzle stelle ich immer mit dem Spätzleschwob von Kull her, den mir meine Tante geschenkt hat.

Wir haben die Spätzle zu dritt gegessen (es war reichlich für alle), nur mit geriebenem Pecorino bestreut. Mehr braucht es gar nicht.

Ich bin mal gespannt, was in anderen Küchen so für den Blog-Event gekocht bzw. gebacken wird. Ich bin mir sicher, dass das eine oder andere Rezept auf meiner Nachkochliste landen wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbisspätzle
Kategorien: Nudeln, Spätzle, Kürbis, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Pürierter und gekochter Hokkaido
500 Gramm   Mehl (Dinkel oder Weizen)
1 Essl.   Salz
5     Eier
      Parmesan
      Olivenöl

Quelle

  Für Sie
  Erfasst *RK* 29.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Für das Kürbispüree den Hokkaido waschen, entkernen (auch die harten Fasern entfernen) und mit Schale in grobe Würfel schneiden. In etwas Salzwasser weichkochen oder dampfgaren, anschließend fein pürieren und etwas abkühlen lassen.

Nun das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel gut vermischen.

Anschließend die Eier und das Kürbispüree gründlich unterrühren.

Insgesamt sollten Sie rund fünf Minuten lang rühren und den Teig dann eine halbe Stunde ruhen lassen.

Wasser im Topf aufkochen und etwas Salz hinzugeben.

Mit dem Spätzlehobel kleine Teigportionen in das Wasser gleiten lassen. Spätzle, die oben schwimmen, sind gar – diese einfach mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz abtropfen lassen. Tipp: Sie können auch ein Spätzlesieb verwenden, viele finden es in der Anwendung ähnlich leicht. Es wird wie ein Deckel auf den Topfrand gelegt. Dann gibt man eine größere Menge Teig auf das Sieb und schabt es anschließend mit dem Schaber durch die Löcher. Geübte schaben Spätzle potionsweise direkt vom Brett.

Die fertigen Spätzle mit etwas Olivenöl beträufeln und zum Servieren mit frischem Parmesan bestreuen.

Tipps: Damit die Spätzle später bissfest sind, sollte der Teig die Konsistenz eines zähen Rührkuchens oder Hefeteigs haben. Man kennt es auch von Letzterem: Der Spätzleteig muss beim Rühren Blasen werfen! Wenn der Teig also zu flüssig ist, etwas Mehl nachgeben. Und: Wie bei Knödeln sinken die Spätzle zuerst auf den Topfboden. Wenn sie gar, sind kommen sie an die Oberfläche – dann bitte sofort aus dem Wasser nehmen. Zur Weiterverarbeitung abschrecken oder zum sofortigen Verzehr zugedeckt warm stellen.

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Blog-Event-Erdäpfelliebe: Kartoffel-Marsala-Curry

Erdäpfelliebe

Erdäpfel-Liebe ist ein gemeinsamer Blogevent von Giftigeblonde und the Apricot Lady.

Ich musste aufgrund der Küchenrenovierung alle Kochbücher in die Hand nehmen und in einen viele Kartons verpacken und ich war überrascht, was ich da alles noch habe und ein bißchen traurig, weil ich gar nicht mehr so viel aus Kochbüchern koche, sondern mehr im Netz nach Rezepten suche. Das möchte ich wieder ändern.

Für den Erdäpfelliebe Event habe ich das GU-Kochbuch Kartoffeln zur Hand genommen und einige Rezepte kamen in die engere Auswahl. Für den Event habe ich mich für das Kartoffel-Marsala-Curry entschieden, da ich das in meiner ‚Vor-Blog-Zeit‘ – also vor 2005 – schon öfter mal gekocht hatte und dann völlig aus den Augen verloren habe. By the way, das Kochbuch ist von 1997.

Ich habe mich auch für dieses Rezept entschieden, da es zum einen sehr lecker ist, zum anderen, um mal zu zeigen, dass auch völlig andere Geschmackserlebnisse durch die Wahl der Gewürze möglich sind.

Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Beiträge und freue mich schon auf viele verschiedene, neue Kartoffelinspirationen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Masala-Curry
Kategorien: Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2 Essl.   Frisch geriebene Kokosnuss (ersatzweise Kokosraspel)
1 kg   Festkochende Kartoffeln
1 groß.   Zwiebel
2     Frische grüne Chilischoten
3     Frühlingszwiebeln
1 Teel.   Kurkuma
      Salz
1 Stück   Frischer Ingwer (etwa 2 cm)
2 Teel.   Graham masala
1 Essl.   Öl
1 Teel.   Schwarze Senfkörner
1 Bund   Frischer Koriander

Quelle

  Kartoffeln – die GU Küchenbibliothek
  Seite 56
  Erfasst *RK* 22.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kokosraspel in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun rösten.

2. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Chilischoten putzen, entkernen, waschen und winzig klein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in feine Ringe schneiden.

3. Kartoffeln, Zwiebel, Kurkuma, Salz und Chillie in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken, aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze in 8 Min. halbweich garen.

4. Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben, mit den Kokosraspeln und dem Graham masala gut vermischen. Zu den Kartoffeln geben und diese in weiteren 8 Minuten bißfest kochen.

5. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Senfkörner darin anrösten, bis sie duften. Die Frühlingszwiebeln 3 min mitdünsten, unter das Curry rühren. Mit Salz abschmecken. Koriander waschen, abzupfen und hacken, zum Schluss aufstreuen.

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Kürbiseintopf

Jetzt ist auch bei mir angekommen, es ist Herbst. Früher war ein Herbstindikator immer der Geruch der Zuckerfabrik, der aus dem Nachbarort über die Felder zu uns wehte. Die Zuckerfabrik gibt es nicht mehr – ein häßliches Logistikzentrum steht jetzt auf ihrem Platz. In Anfällen von Nostalgie fehlt mir der Geruch, den ich früher immer so unangenehm fand.
Der neue Herbstindikator ist das ‚winterfest machen‘ der Tennisanlage und der Beginn der Hallensaison.

Kulinarisch gibt es bei uns zur Zeit wieder oft Pilze (wobei da noch was auf das Verbloggen wartet) und der Einzug des Kürbis‘ in die Küche. Die Lebkuchen, Marzipankartoffel etc. ignoriere ich noch.

Den Herbst-Beginn macht ein einfacher, alltagstauglicher Kürbiseintopf. Der Rest des Kürbisses wurde zu Mus verarbeitet und wartet darauf als Kürbisspätzle weiterverarbeitet zu werden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbiseintopf
Kategorien: Suppe, Eintopf, Kürbis, Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

400 Gramm   Kartoffeln, festkochend
200 Gramm   Pastiknaken
500 Gramm   Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne)
1 Ltr.   Gemüsebrühe
1 Handvoll   Petersilie
2 Essl.   Kürbiskerne
      Salz
      Pfeffer
      Frische geriebene Muskatnuss

Quelle

  Mit Liebe 05/2019
  Seite 12
  Erfasst *RK* 27.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kartoffeln schälen und waschen. Die Pastinaken schälen, dann den Kürbis waschen und entkernen. Das Gemüse in Würfel schneiden.

2. Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Kartoffel- und Pastinakenwürfel zufügen und zugedeckt 10 min köcheln lassen. Danach den Kürbis dazugeben und alles weitere 10 min garen.

3. Die Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Die Kürbiskerne grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Petersilie und Kürbiskernen bestreut servieren.

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Flädlesuppe mit Gemüse

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch mit der Essenplanung klappt. Manchmal habe ich schon einige ausgedruckte Rezepte hier liegen, die nur darauf warten ausprobiert zu werden, aber manchmal habe ich überhaupt keine Inspiration. Ich frage auch oft die Mitglieder meiner Familie was sie essen möchten und sehr oft bekomme ich keine wirkliche Antwort. Es kommt aber auch mal vor, dass von sich aus jemand fragt, ob ich dies oder jenes mal kochen könnte.

So war das mit der Flädlesuppe. Meine Tochter kennt die Suppe von Restaurantbesuchen mit der schwäbischen Verwandtschaft. Auf der Suche nach einem Rezept bin ich bei den Küchengöttern fündig geworden.

Meine Flädle waren leider ein bisschen blass im Gegensatz zum Original (Pfannkuchen kann ich auch nicht so gut). Aber sonst hat die Suppe sehr gut geschmeckt und auch ordentlich satt gemacht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Flädlesuppe mit Gemüse
Kategorien: Suppe, Gemüse, Eier
Menge: 4 Portionen

Zutaten

100 Gramm   Mehl
1/8 Ltr.   Milch
2     Eier
      Salz
1 groß.   Bund Suppengrün (etwa 400 g)
1 Ltr.   Brühe (selbst gekocht oder Instant)
1/2 Teel.   Majoran, getrocknet
1/2 Bund   Petersilie
      Pfeffer, frisch gemahlen
      Butterschmalz zum Ausbacken

Quelle

  Küchengötter.de
  Erfasst *RK* 11.08.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Für die Flädle das Mehl mit der Milch, den Eiern und 1 guten Prise Salz verschlagen. Den Teig 15 Min. ruhen lassen.

2. Inzwischen für die Suppe das Suppengrün waschen, putzen und klein schneiden. Das Gemüse mit der Brühe und dem Majoran zum Kochen bringen und in 20 Min. bei geringer Hitze garen.

3. In einer Pfanne wenig Butterschmalz erhitzen und aus dem Flädleteig nacheinander 3-4 dünne Pfannkuchen backen. Die fertigen Pfannkuchen etwas abkühlen lassen, aufrollen und in möglichst feine Streifen (Flädle) schneiden.

4. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken.

5. Sobald das Gemüse gar ist, die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

6. Die Flädle auf Suppentassen oder -teller verteilen und die heiße Suppe darüber geben. Die Suppe mit Petersilie bestreut servieren.

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Würzige Tomatensauce mit Gemüse

Während ich ab Mai gefühlt jedes Wochenende mit meiner Tochter, Kindern anderer Eltern oder selbst auf den Tennisplätzen des Tenniskreises bzw. -bezirkes unterwegs war, ist es zwischen Mitte September bis zum Beginn der Weihnachtszeit hier am Wochenende eher ruhig.

Zur Zeit nutze ich das, um für den Vorrat zu kochen oder mal wieder was zu backen, außer die auf dem Mannschaftsbuffet so beliebten Zitronenkuchen oder Mini-Muffins (oh, die muss ich mal verbloggen).
An den letzten Samstagen habe ich im Slowcooker nebenher die cremige Tomatensuppe, Ragu alla Bolognese und Gemüsebolognese schmurgeln lassen und eingefroren.

Für spontanes Essen sind diese eingefrorenen Portionen eher ungeeignet. Wir haben keine Mikro und bis das aufgetaut ist, haben die Kinder schon so viel aus dem Kühlschrank oder den Vorratsschränken gegessen, dass der Heißhunger weg ist. Ich möchte deshalb auch Saucen einkochen, damit ich diese aufwärmen kann während die Nudeln kochen. Bei Chefkoch.de habe ich das Rezept für die würzige Tomatensauce mit Gemüse gefunden.

Ich habe den Versuch gemacht, das ganze im Backofen einzuwecken – von der Einkochfunktion hatte der Herr berichtet, der den neuen Herd installiert hat. Kurz danach habe ich den Artikel bei Wurzelwerk über Botulismus gelesen und dann habe ich mich vertrauensvoll an Ulrike Küchenlatein gewandt. Auf ihren Rat hin habe ich die Gläser dann nochmal im Kochtopf eingeweckt.

Eine Notfallportion haben wir schon gegessen und die Sauce hat uns gut geschmeckt. Für uns vier war sie etwas wenig. Entweder muss ich die Sauce in größeren Gläsern einwecken, was das mit dem Einwecken im Kochtopf wieder schwieriger macht, wenn sich die Gläser nicht berühren sollen oder es gibt einfach noch angebratenes Gemüse dazu. Da findet sich im Kühlschrank immer etwas.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Würzige Tomatensauce mit Gemüse
Kategorien: Slowcooker, Crockpot, Vegetarisch, Gemüse
Menge: 2 ,7 l Crockpot

Zutaten

2 Essl.   Öl
1     Zwiebel, fein gehackt
2     Knoblauchzehen, fein gehackt
1,2 Ltr.   Stückige Tomaten aus der Dose
1 Stange   Staudensellerie, in feine Scheibchen geschnitten
1     Möhre, geraspelt
1 Teel.   Basilikum, getrocknet
1 Teel.   Oregano, getrocknet
1 Teel.   Thymian, getrocknet
1 Prise   Rosmarin, gemahlen
      Evtl. Liebstöckel
1     Lorbeerblatt
1 gestr. TL   Zucker
1 geh. TL   Salz
1/2 Teel.   Schwarzer Pfeffer
1 Stück   Butter zum Verfeinern

Quelle

  Chefkoch.de
  Erfasst *RK* 16.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Zunächst die Zwiebel in einer Pfanne in heißem Öl anschwitzen und zum Schluss den Knoblauch unterrühren. In den Crockpot geben.

Dann die restlichen Zutaten, bis auf die Butter hinzufügen und alles gut umrühren.

3 – 6 Stunden auf niedriger Stufe (LOW) schmoren. Mit Salz, Pfeffer und der Butter abschmecken.

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Veggie-Tag: Kümmelkartoffeln mit Paprikaquark

Meine Tochter hatte letztes Jahr (damals 12) eine vegetarische Phase und hat vier Wochen lang kein Fleisch gegessen, wobei wir Eltern uns nicht sicher waren, wie es genau dazu kam. Danach hat sie wieder Fleisch gegessen, aber weniger. Vor den Osterferien war sie auf einer Fridays for Futur Demo und hat überlegt, was sie denn beitragen kann. Neben viel mehr Strecken mit dem Rad zu fahren, kam auch noch weniger Fleisch zu essen.

Seit der Rückkehr von der Klassenfahrt im September verzichtet sie konsequent auf Fleisch und Wurst sowie gelatinehaltige Speisen.

In der Mensa isst sie jetzt das vegetarische Gericht und wenn das nicht gut klingt, dann den Salatteller. Zuhause habe ich es mir jetzt einfach gemacht – ich habe ihr das Deutschland vegetarisch Kochbuch von Stevan Paul in die Hand gedrückt und da kochen wir uns jetzt durch. Herr Paulsen hat im Queraussteiger Podcast gesagt, dass jeder Kochbuchkäufer aus dem Kochbuch nur drei Rezepte nachkocht – also ich bin da schon drüber. Man muss auch dazu sagen, dass die Bilder so appetitanregend aussehen, dass es ihr gar nicht schwer fiel, da eine große Anzahl an Herbstrezepten herauszusuchen.

Los geht es mit den Kümmelkartoffeln mit Quark. Ich habe die Milch einfach mal komplett zum Quark gegeben und das wurde etwas flüssig. Das hat aber nicht weiter gestört. Der Rest des ‚Quarkes‘ wurde dann am nächsten Tag als Soße in den Wraps verwendet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kümmelkartoffeln mit Paprikaquark
Kategorien: Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 kg   Vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Teel.   Kümmelsaat
      Salz
2 Essl.   Sonnenblumenöl
1 Essl.   Paprikapulver, edelsüß
1/2-1 Teel.   Paprikapulver, rosenscharf
50-100 ml   Vollmilch
500 Gramm   Quark
4     Frühlingszwiebeln
1 Bund   Gemischte Kräuter
1     Beet Kresse
1-2     Rote Paprika
1 Prise   Zucker
1 Spritzer   Weißweinessig

Quelle

  Stevan Paul
  Deutschland vegetarisch
  Seite 237
  Erfasst *RK* 27.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Kartoffeln ungepellt mit Kümmel in Salzwasser bissfest gar kochen (dauert je nach Größe der Kartoffeln ca. 15 – 25 min).

Öl mit den Paprikapulvern kurz in einem Topf erwärmen, bis es zu duften beginnt. Paprika-Öl mit der Milch unter den Quark rühren. Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden und unterrühren. Kräuter hacken oder fein schneiden, Kresse vom Beet schneiden und ebenfalls unter den Quark rühren.

Paprika mit einem Sparschäler schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Paprikawürfel unter den Quark rühren. Quark mit Salz, Zucker und Essig abschmecken. Pellkartoffeln abgießen und zum Quark servieren.

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Blog-Event CLVII – Äpfel Herzhaft & Süß – Veganer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

Blog-Event CLVII - Äpfel (Einsendeschluss 15. Oktober 2019)

Der Blogevent in diesem Monat ist eine Zusammenarbeit zwischen Zorra vom Kochtopf und Volker von volkermampft.

Mein Beitrag ist ein veganer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln. Wir sind keine Veganer, aber mein Bruder ist seit vielen Jahren einer. Wenn wir dann zur Kaffeetafel rufen, dann erwartet er gar nicht, dass wir auf ihn Rücksicht nehmen, sondern bringt meist einen trockenen Kuchen im Weckglas mit, den er aber nicht selber backt, sondern kauft. Da wir immer Mitleid haben – genau wie zu Kindergartenzeiten mit den Allergiekindern – für sie haben wir auch immer so gebacken, dass sie die Muffins mitessen konnten und nicht die immer gleich verpackten Kekse von zuhause essen mussten.

Zurück zu meinem Bruder. Meine Tochter schaut dann nach Rezepten, die vegan sind, aber nicht so vegan aussehen. Wir haben nämlich einen Onkel, der kann dem veganen Kuchen schon ansehen, dass er ihm nicht schmeckt. Wir tricksen ihn dann immer mal aus, in dem mein Bruder erstmal nichts isst, mein Onkel den Kuchen probiert und lobt und dann isst ihn mein Bruder 😉 . Das würde bei diesem Apfelkuchen, den meine Tochter auf der Homepage von lecker.de gefunden hat auch funktionieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Veganer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln
Kategorien: Kuchen, Apfel, Vegan
Menge: 26 Cm

Zutaten

H TEIG
45 Gramm   Puderzucker
230 Gramm   Mehl
150 Gramm   Weiche Margarine
1 Prise   Salz
H FÜLLUNG
5     Äpfel (Katja: gelber Edel)
25 Gramm   Brauner Zucker
350 Gramm   Apfelmus (Katja: selbstgemacht aus 2 Elstar und 2 Rubinette und 10% des Gewichtes Wasser)
H STREUSEL
130 Gramm   Zucker
130 Gramm   Weiche Margarine
200 Gramm   Mehl
2 Teel.   Zimt
H SONST
      Fett
      Springform Ø 26 cm Durchmesser

Quelle

  lecker.de
  Erfasst *RK* 15.04.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Puderzucker, 230 g Mehl, 150 g Margarine und Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.

Teig in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform (26 cm Ø) drücken und dabei einen ca. 8 cm hohen Rand formen.

2. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Äpfel, braunen Zucker und Apfelmus vermengen, auf dem Teigboden verteilen.

3. Zucker, 130 g Fett, 200 g Mehl und Zimt zu einem Streuselteig vermengen. Streusel auf den Äpfeln verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 50 Minuten backen.

Herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und aus der Form lösen.

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Zwetschgenröster

Mit Zwetschgen geht es mir wie mit allen anderen Saisonobstsorten. Wenn es sie gibt, dann wird erst einmal von der Hand in den Mund verzehrt. Und wenn es dann genug Früchte ‚pur‘ waren, dann geht es an die Verarbeitung. Irgendwie waren die Wochenenden so voll, dass ich dieses Jahr leider gar keinen Zwetschgenkuchen gebacken habe. Dafür habe ich mir die Zwetschgen in Form des Zwetschgenrösters noch eine zeitlang gerettet.

Ich hatte zuerst vom Zwetschgenröster bei der Kaltmamsell gelesen und bin dann auf die Suche nach einem Rezept gegangen. Die meisten enthielten Portwein und das wollte ich wegen der Kinder nicht so gerne. Das Rezept der Küchengötter verwendet Rotwein, der durch Traubensaft ersetzt werden kann. Das erste Glas war schnell gegessen, das zweite Glas habe ich meiner Freundin geschenkt. Zwei weitere Gläser stehen noch im Kühlschrank.

Wir haben den Zwetschgenröster mit leckerem (gekauftem, das gute Zeugs) Vanilleeis gegessen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwetschgenröster (Küchengötter)
Kategorien: Dessert
Menge: 2 Gläser

Zutaten

500 Gramm   Zwetschgen
1     Bio-Orange
100 ml   Rotwein (auch fein: Traubensaft)
100 Gramm   Brauner Zucker
1     Zimtstange
2     Twist-o. -Gläser (je 400 ml)

Quelle

  küchengötter.de
  Erfasst *RK* 26.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Zutaten abwiegen und bereitstellen.

Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Orange heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

Rotwein, Orangensaft und Zucker in einem Topf aufkochen. Orangenschale, Zimt und die Zwetschgen dazugeben und bei geringer Hitze ca. 15 Min. sanft köcheln lassen, bis die Früchte beginnen zu zerfallen.

Gut ein Drittel der Zwetschgen aus dem Topf nehmen, mit einem Pürierstab fein zerkleinern und wieder zurück in den Topf geben. Aufkochen und dann sofort in die gründlich gesäuberten Gläser füllen, verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren. Haltbarkeit: mind. 4 Monate. Dazu passen Topfenknödel, Mohnudeln, Grießflammeri, -pudding oder -brei.

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