Kulinarische Weltreise Großbritanien – Cornish Pasty vegetarisch

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Großbritannien

Die kulinarische Weltreise, organisiert von Volker, macht in diesem Monat in Großbritanien Halt.

Zum ersten Mal in England war ich in den 1980ern zur Schülersprachreise in Hastings. Das Essen in der Gastfamilie war immer Tiefkühl aus der Mikrowelle, aber der Cream Tea, den wir sehr oft nachmittags zelebrierten, den fand ich toll.

Gut, während des London-Aufenthalts mit schmalem Geldbeutel waren es dann doch öfter mal FastFoodLäden und eingeschweißte Sandwiches.

Nach dem Studium habe ich in einem britischen Unternehmen gearbeitet und diverse Projekt-Kick-Offs und Kurse haben mich damals nach England reisen lassen. Die kleinen, skurilen Hotels, die netten Abendveranstaltungen in Pubs und die britischen Kollegen lassen mich gerne an diese Zeit zurückdenken.

2000 waren wir dann drei Wochen in Südengland – von Kent bis Cornwall – unterwegs. Wir haben ausschließlich in B&Bs gewohnt, nur das Erste vorgebucht und sonst aufgrund von Empfehlungen der Besitzer oder über das Tourist Office die nächste Unterkunft gebucht. Abends haben wir dann meist in den Pubs gegessen, die die jeweiligen B&B-Besitzer empfohlen haben. Mittags gab es ‚was auf die Hand‘, Cream Tea oder Kuchen in den Cafes der Gärten oder Museen, die wir unterwegs besucht haben. Die Vorurteile über das schlechte britische Essen haben sich nie bewahrheitet. Das Pubfood war super, die Frühstücksrunden in den B&Bs immer sehr nett, lustig und laut. Nur auf die Sausages haben wir meist verzichtet.
Dies war auch der Urlaub, bei dem wir auf BBC einen jungen, britischen Koch als ’naked chef‘ zum ersten Mal im Fernsehen gesehen haben.

Als ich das Ziel der kulinarischen Weltreise im November gesehen habe, da habe ich als allererstes an die Cornish Pasty gedacht, die wir während des letzten Teils der Englandreise in Cornwall so gerne gegessen haben. Wilma von Pane-Bistecca hat Cornish Pastys mit Fleisch zum Event zubereitet und bei ihr findet ihr auch historische Hintergründe zu den Pastys.

Ich habe mich für die vegetarische Variante entschieden, die uns sehr lecker geschmeckt hat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cornish Pasty – Vegetable
Kategorien: Backen, Gemüse, England
Menge: 4 Stück

Zutaten

H TEIG
225 Gramm   Weizenmehl
225 Gramm   Vollkornmehl
      Salz
200 Gramm   Margarine oder Butter
175 ml   Wasser
H FÜLLUNG
700 Gramm   Kartoffeln
300 Gramm   Weiße oder gelbe Rüben
250 Gramm   Zwiebeln oder Schalotten
50 Gramm   Butter
      Salz, Pfeffer

Quelle

  Leben und Geniessen in Cornwall
  Claus Beling (Hrsg.)
  Erfasst *RK* 22.12.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Margarine in kleinen Stücken untermengen. Dann das Wasser hinzufügen und das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und für 30 min in den Kühlschrank stellen.

2. Die Kartoffeln und die Rüben schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln fein würfeln.(Katja: alles grob gerieben)

3. Den gekühlten Teig in vier Stücke teilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Kreis von etwa 23 cm Durchmesser ausrollen. Um eine kreisrunde Form zu erhalten, kann ein Teller zu Hilfe genommen werden, da dessen Rand entlang der Teigplatte ausgeschnitten wird.

4. Die Pasties mit Zwiebeln, Rüben, Kartoffeln und einigen Butterflöckchen schichtweise füllen. Alle Schichten bis auf die letzte nach Geschmack würzen.

5. Nun eine Hälfte des Teigrands mit etwas Wasser befeuchten. Die beiden Hälften in der Mitte oder seitlich zusammenziehen und sorgfälltig zwischen Daumen und Zeigefinger fest drücken. Sollte der Teig an einer Stelle auseinander brechen, kann das Loch mit einem befeuchteten Teigrest verschlossen werden. Mit einem Messer einen kleinen Schlitz in den Teig schneiden, durch den der beim Backen entstehende Dampf entweichen kann.

6. Die Pasties in Abständen von 5 cm auf ein eingefettetes Backblech legen. Nun mit Milch, Wasser oder verschlagenem Ei bepinseln.

7. Die Pasties zunächst 20 bis 30 minuten bei 220°C backen. Wenn sie dann eine schöne braune Farbe haben, den Backofen auf 160 °C runterschalten und weitere 10 Minuten backen. Schließlich den Ofen ausschalten und die Pasties 15 Minten bei geschlossener Tür ruhen lassen.

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meine Mitreisenden:

Chili und Ciabatta: Malted Brown Bread – Kastenbrot mit original englischem Mehl
Bubble and Squeak mit englischem Bacon und Spiegelei
Pane-Bistecca: Cornish Pasteies – traditional British Pastry, Bakewell Tart , Cheesy Shortbread
SilverTravellers: Afternoon Tea in Berlin – Hotel de Rome
Küchenmomente: Maids of Honour – Kleine Käseküchlein aus Großbritannien
Zimtkringel: Mushy Peas
Magentratzerl: Fishcakes 2.0 mit Tartar-Velouté, Saag Halloumi, Clementinen-Posset
Backen mit Leidenschaft: Toad-in-the-Hole, Kümmelkuchen…Caraway Seed
Brittas Kochbuch: Scottish Petticoat Tail Shortbread, Irish Stew (Großbritannien)
Backmaedchen 1967: Yorkshire Pudding
Fränkische Tapas: fish and chips auf Fränggisch
Brotwein: Toasties Rezept – englische Muffins / Toastbrötchen selber backen, Eier Benedict Rezept – pochiertes Ei auf Toastie mit Sauce Hollandaise
Küchenlatein: Eccles Cakes mit Johannisbeeren ,Gary Rhodes‘ Digestive Biscuits, Brombeer-Apfel-Cobbler, Welsh Cawl – Walisischer Eintopf
Slowcooker.de: British Afternoon Tea für die Mädels – Rezepte und Bilder
Kochtopf: : Fruchtiger Tea Loaf zum Afternoon Tea
Turbohausfrau: Fish & Chips
Volker mampft: Schottisches Gulasch – Scottish Ale Stew, Chicken tikka masala – das britische Nationalgericht
Salzig, Süß und Lecker: Sticky Toffee Pudding
Our food creations: Warme Crumpets
Labsalliebe: Shepherd´s Pie orientalisch

Blog-Event CLVIII – Kür mit Biss – Kürbisspätzle

Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Jenny von Jenny is baking ist in diesem Monat die Gastgeberin des Blog-Events Kür mit Biss im Kochtopf.

In meiner Kindheit gab es nie Kürbis, deshalb musste ich mich selbst ran tasten. Da es einigen aus meinem Dunstkreis genau so ging, habe ich in meinem Blog einen eigenen Tab für Kürbisrezepte angelegt.

In meiner Nähgruppe hat bei einem der letzten Treffen jemand von Kürbisspätzle erzählt. Da wir gerade auf einem Spätzletrip sind (da fehlen noch ein paar Rezepte), habe ich um das Rezept gebeten. Da sie nur ein Rezept für einen TM?? hatte, habe ich mich dann selbst auf die Suche gemacht und bin auf dieses Rezept bei der Für Sie fündig geworden, das ich als Grundlage genommen habe.

Ich hatte vom Kürbiseintopf noch Hokkaido übrig und habe daraus am gleichen Tag noch Kürbispüree gekocht, das sich in einem verschlossenen Glas problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren lies.

Insgesamt hatte ich ca. 350 g Püree, das ich mit 350 g Spätzlemehl, vier Eiern, Salz und Olivenöl zum Teig verarbeitet habe – meine Spätzle stelle ich immer mit dem Spätzleschwob von Kull her, den mir meine Tante geschenkt hat.

Wir haben die Spätzle zu dritt gegessen (es war reichlich für alle), nur mit geriebenem Pecorino bestreut. Mehr braucht es gar nicht.

Ich bin mal gespannt, was in anderen Küchen so für den Blog-Event gekocht bzw. gebacken wird. Ich bin mir sicher, dass das eine oder andere Rezept auf meiner Nachkochliste landen wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbisspätzle
Kategorien: Nudeln, Spätzle, Kürbis, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Pürierter und gekochter Hokkaido
500 Gramm   Mehl (Dinkel oder Weizen)
1 Essl.   Salz
5     Eier
      Parmesan
      Olivenöl

Quelle

  Für Sie
  Erfasst *RK* 29.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Für das Kürbispüree den Hokkaido waschen, entkernen (auch die harten Fasern entfernen) und mit Schale in grobe Würfel schneiden. In etwas Salzwasser weichkochen oder dampfgaren, anschließend fein pürieren und etwas abkühlen lassen.

Nun das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel gut vermischen.

Anschließend die Eier und das Kürbispüree gründlich unterrühren.

Insgesamt sollten Sie rund fünf Minuten lang rühren und den Teig dann eine halbe Stunde ruhen lassen.

Wasser im Topf aufkochen und etwas Salz hinzugeben.

Mit dem Spätzlehobel kleine Teigportionen in das Wasser gleiten lassen. Spätzle, die oben schwimmen, sind gar – diese einfach mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz abtropfen lassen. Tipp: Sie können auch ein Spätzlesieb verwenden, viele finden es in der Anwendung ähnlich leicht. Es wird wie ein Deckel auf den Topfrand gelegt. Dann gibt man eine größere Menge Teig auf das Sieb und schabt es anschließend mit dem Schaber durch die Löcher. Geübte schaben Spätzle potionsweise direkt vom Brett.

Die fertigen Spätzle mit etwas Olivenöl beträufeln und zum Servieren mit frischem Parmesan bestreuen.

Tipps: Damit die Spätzle später bissfest sind, sollte der Teig die Konsistenz eines zähen Rührkuchens oder Hefeteigs haben. Man kennt es auch von Letzterem: Der Spätzleteig muss beim Rühren Blasen werfen! Wenn der Teig also zu flüssig ist, etwas Mehl nachgeben. Und: Wie bei Knödeln sinken die Spätzle zuerst auf den Topfboden. Wenn sie gar, sind kommen sie an die Oberfläche – dann bitte sofort aus dem Wasser nehmen. Zur Weiterverarbeitung abschrecken oder zum sofortigen Verzehr zugedeckt warm stellen.

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Blog-Event-Erdäpfelliebe: Kartoffel-Marsala-Curry

Erdäpfelliebe

Erdäpfel-Liebe ist ein gemeinsamer Blogevent von Giftigeblonde und the Apricot Lady.

Ich musste aufgrund der Küchenrenovierung alle Kochbücher in die Hand nehmen und in einen viele Kartons verpacken und ich war überrascht, was ich da alles noch habe und ein bißchen traurig, weil ich gar nicht mehr so viel aus Kochbüchern koche, sondern mehr im Netz nach Rezepten suche. Das möchte ich wieder ändern.

Für den Erdäpfelliebe Event habe ich das GU-Kochbuch Kartoffeln zur Hand genommen und einige Rezepte kamen in die engere Auswahl. Für den Event habe ich mich für das Kartoffel-Marsala-Curry entschieden, da ich das in meiner ‚Vor-Blog-Zeit‘ – also vor 2005 – schon öfter mal gekocht hatte und dann völlig aus den Augen verloren habe. By the way, das Kochbuch ist von 1997.

Ich habe mich auch für dieses Rezept entschieden, da es zum einen sehr lecker ist, zum anderen, um mal zu zeigen, dass auch völlig andere Geschmackserlebnisse durch die Wahl der Gewürze möglich sind.

Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Beiträge und freue mich schon auf viele verschiedene, neue Kartoffelinspirationen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Masala-Curry
Kategorien: Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2 Essl.   Frisch geriebene Kokosnuss (ersatzweise Kokosraspel)
1 kg   Festkochende Kartoffeln
1 groß.   Zwiebel
2     Frische grüne Chilischoten
3     Frühlingszwiebeln
1 Teel.   Kurkuma
      Salz
1 Stück   Frischer Ingwer (etwa 2 cm)
2 Teel.   Graham masala
1 Essl.   Öl
1 Teel.   Schwarze Senfkörner
1 Bund   Frischer Koriander

Quelle

  Kartoffeln – die GU Küchenbibliothek
  Seite 56
  Erfasst *RK* 22.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kokosraspel in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun rösten.

2. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Chilischoten putzen, entkernen, waschen und winzig klein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in feine Ringe schneiden.

3. Kartoffeln, Zwiebel, Kurkuma, Salz und Chillie in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken, aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze in 8 Min. halbweich garen.

4. Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben, mit den Kokosraspeln und dem Graham masala gut vermischen. Zu den Kartoffeln geben und diese in weiteren 8 Minuten bißfest kochen.

5. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Senfkörner darin anrösten, bis sie duften. Die Frühlingszwiebeln 3 min mitdünsten, unter das Curry rühren. Mit Salz abschmecken. Koriander waschen, abzupfen und hacken, zum Schluss aufstreuen.

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Kürbiseintopf

Jetzt ist auch bei mir angekommen, es ist Herbst. Früher war ein Herbstindikator immer der Geruch der Zuckerfabrik, der aus dem Nachbarort über die Felder zu uns wehte. Die Zuckerfabrik gibt es nicht mehr – ein häßliches Logistikzentrum steht jetzt auf ihrem Platz. In Anfällen von Nostalgie fehlt mir der Geruch, den ich früher immer so unangenehm fand.
Der neue Herbstindikator ist das ‚winterfest machen‘ der Tennisanlage und der Beginn der Hallensaison.

Kulinarisch gibt es bei uns zur Zeit wieder oft Pilze (wobei da noch was auf das Verbloggen wartet) und der Einzug des Kürbis‘ in die Küche. Die Lebkuchen, Marzipankartoffel etc. ignoriere ich noch.

Den Herbst-Beginn macht ein einfacher, alltagstauglicher Kürbiseintopf. Der Rest des Kürbisses wurde zu Mus verarbeitet und wartet darauf als Kürbisspätzle weiterverarbeitet zu werden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbiseintopf
Kategorien: Suppe, Eintopf, Kürbis, Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

400 Gramm   Kartoffeln, festkochend
200 Gramm   Pastiknaken
500 Gramm   Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne)
1 Ltr.   Gemüsebrühe
1 Handvoll   Petersilie
2 Essl.   Kürbiskerne
      Salz
      Pfeffer
      Frische geriebene Muskatnuss

Quelle

  Mit Liebe 05/2019
  Seite 12
  Erfasst *RK* 27.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kartoffeln schälen und waschen. Die Pastinaken schälen, dann den Kürbis waschen und entkernen. Das Gemüse in Würfel schneiden.

2. Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Kartoffel- und Pastinakenwürfel zufügen und zugedeckt 10 min köcheln lassen. Danach den Kürbis dazugeben und alles weitere 10 min garen.

3. Die Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Die Kürbiskerne grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Petersilie und Kürbiskernen bestreut servieren.

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Flädlesuppe mit Gemüse

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch mit der Essenplanung klappt. Manchmal habe ich schon einige ausgedruckte Rezepte hier liegen, die nur darauf warten ausprobiert zu werden, aber manchmal habe ich überhaupt keine Inspiration. Ich frage auch oft die Mitglieder meiner Familie was sie essen möchten und sehr oft bekomme ich keine wirkliche Antwort. Es kommt aber auch mal vor, dass von sich aus jemand fragt, ob ich dies oder jenes mal kochen könnte.

So war das mit der Flädlesuppe. Meine Tochter kennt die Suppe von Restaurantbesuchen mit der schwäbischen Verwandtschaft. Auf der Suche nach einem Rezept bin ich bei den Küchengöttern fündig geworden.

Meine Flädle waren leider ein bisschen blass im Gegensatz zum Original (Pfannkuchen kann ich auch nicht so gut). Aber sonst hat die Suppe sehr gut geschmeckt und auch ordentlich satt gemacht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Flädlesuppe mit Gemüse
Kategorien: Suppe, Gemüse, Eier
Menge: 4 Portionen

Zutaten

100 Gramm   Mehl
1/8 Ltr.   Milch
2     Eier
      Salz
1 groß.   Bund Suppengrün (etwa 400 g)
1 Ltr.   Brühe (selbst gekocht oder Instant)
1/2 Teel.   Majoran, getrocknet
1/2 Bund   Petersilie
      Pfeffer, frisch gemahlen
      Butterschmalz zum Ausbacken

Quelle

  Küchengötter.de
  Erfasst *RK* 11.08.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Für die Flädle das Mehl mit der Milch, den Eiern und 1 guten Prise Salz verschlagen. Den Teig 15 Min. ruhen lassen.

2. Inzwischen für die Suppe das Suppengrün waschen, putzen und klein schneiden. Das Gemüse mit der Brühe und dem Majoran zum Kochen bringen und in 20 Min. bei geringer Hitze garen.

3. In einer Pfanne wenig Butterschmalz erhitzen und aus dem Flädleteig nacheinander 3-4 dünne Pfannkuchen backen. Die fertigen Pfannkuchen etwas abkühlen lassen, aufrollen und in möglichst feine Streifen (Flädle) schneiden.

4. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken.

5. Sobald das Gemüse gar ist, die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

6. Die Flädle auf Suppentassen oder -teller verteilen und die heiße Suppe darüber geben. Die Suppe mit Petersilie bestreut servieren.

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Veggie-Tag: Kümmelkartoffeln mit Paprikaquark

Meine Tochter hatte letztes Jahr (damals 12) eine vegetarische Phase und hat vier Wochen lang kein Fleisch gegessen, wobei wir Eltern uns nicht sicher waren, wie es genau dazu kam. Danach hat sie wieder Fleisch gegessen, aber weniger. Vor den Osterferien war sie auf einer Fridays for Futur Demo und hat überlegt, was sie denn beitragen kann. Neben viel mehr Strecken mit dem Rad zu fahren, kam auch noch weniger Fleisch zu essen.

Seit der Rückkehr von der Klassenfahrt im September verzichtet sie konsequent auf Fleisch und Wurst sowie gelatinehaltige Speisen.

In der Mensa isst sie jetzt das vegetarische Gericht und wenn das nicht gut klingt, dann den Salatteller. Zuhause habe ich es mir jetzt einfach gemacht – ich habe ihr das Deutschland vegetarisch Kochbuch von Stevan Paul in die Hand gedrückt und da kochen wir uns jetzt durch. Herr Paulsen hat im Queraussteiger Podcast gesagt, dass jeder Kochbuchkäufer aus dem Kochbuch nur drei Rezepte nachkocht – also ich bin da schon drüber. Man muss auch dazu sagen, dass die Bilder so appetitanregend aussehen, dass es ihr gar nicht schwer fiel, da eine große Anzahl an Herbstrezepten herauszusuchen.

Los geht es mit den Kümmelkartoffeln mit Quark. Ich habe die Milch einfach mal komplett zum Quark gegeben und das wurde etwas flüssig. Das hat aber nicht weiter gestört. Der Rest des ‚Quarkes‘ wurde dann am nächsten Tag als Soße in den Wraps verwendet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kümmelkartoffeln mit Paprikaquark
Kategorien: Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 kg   Vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Teel.   Kümmelsaat
      Salz
2 Essl.   Sonnenblumenöl
1 Essl.   Paprikapulver, edelsüß
1/2-1 Teel.   Paprikapulver, rosenscharf
50-100 ml   Vollmilch
500 Gramm   Quark
4     Frühlingszwiebeln
1 Bund   Gemischte Kräuter
1     Beet Kresse
1-2     Rote Paprika
1 Prise   Zucker
1 Spritzer   Weißweinessig

Quelle

  Stevan Paul
  Deutschland vegetarisch
  Seite 237
  Erfasst *RK* 27.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Kartoffeln ungepellt mit Kümmel in Salzwasser bissfest gar kochen (dauert je nach Größe der Kartoffeln ca. 15 – 25 min).

Öl mit den Paprikapulvern kurz in einem Topf erwärmen, bis es zu duften beginnt. Paprika-Öl mit der Milch unter den Quark rühren. Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden und unterrühren. Kräuter hacken oder fein schneiden, Kresse vom Beet schneiden und ebenfalls unter den Quark rühren.

Paprika mit einem Sparschäler schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Paprikawürfel unter den Quark rühren. Quark mit Salz, Zucker und Essig abschmecken. Pellkartoffeln abgießen und zum Quark servieren.

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Veggie-Tag: Vegetarischer Zwiebelkuchen

Über den Sommer war es im Blog sehr ruhig. Der Grund: wir haben die Küche renoviert.

Unsere Küche hatten wir Anfang der 90er für eine Mietwohnung beim Möbelschweden gekauft. Dann sind wir Mitte der 90er in mein Elternhaus umgezogen, haben die Küche mitgenommen, angepasst und gesagt, dass wir sie später mal renovieren. Es hat bis jetzt gedauert. Aber Provisorien halten bei uns immer sehr lange.

Die Wahl fiel wieder auf den Möbelschweden. Wir haben alles – bis auf den Anschluss des neuen Herdes – selbst erledigt. Die Tür durch einen größeren Durchbruch vom Essbereich aus ersetzt, die unansehnlichen Fliesen raus, den Boden und sehr sparsam die Wände gefliest, alles verputzt und gestrichen. Die vorhandenen Geräte haben wir – so weit es ging – behalten, aber es gab einen neuen Herd.
Wir beide – der Herd und ich – lernen uns gerade kennen und das wird noch ein wenig dauern.

Der erste Test im Backofen war eine TK-Pizza, auf die sich die Kinder gefreut hatten, da wir hier ja einige Zeit ohne Backofen und nur mit einem Zwei-Platten-Kocher gekocht haben. Der zweite Test war dieser vegetarische Zwiebelkuchen.

Das Rezept ist von Springlane. Meine Kochbücher sind noch nicht eingeräumt, da habe ich schnell im Netz geschaut.

Dazu gab es einen Bio-Federweißen aus dem Hofladen von der Wein & Essigmanufaktur Kaltenthaler GbR aus Worms-Herrnsheim. (0,75 l für 4,90 Euro).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vegetarischer Zwiebelkuchen
Kategorien: Quiche, Vegetarisch, Zwiebeln, Herbst
Menge: 26 Cm Quicheform

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
200 Gramm   Mehl (Katja: Dinkel 630)
100 Gramm   Kalte Butter
1/2 Teel.   Salz
1     Ei
5 Essl.   Kaltes Wasser
      Butter für die Form
H FÜR DIE FÜLLUNG
3     Rote Zwiebeln (Katja: 4)
3     Zwiebeln (Katja: 4)
120 ml   Weißwein (Katja: Brühe)
180 ml   Sahne (Katja: 200 ml)
100 ml   Milch (Katja: 80 ml)
1/3 Bund   Petersilie (Katja: 1/2)
1/3 Bund   Schnittlauch (Katja: 1/2)
1/3 Bund   Kerbel (Katja: -)
1 Prise   Kurkuma
4     Eier
      Salz
      Pfeffer
      Olivenöl
H BESONDERES ZUBEHÖR
      Quicheform (26 cm Durchmesser)

Quelle

  abgewandelt nach: springlane.de
  Erfasst *RK* 24.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie einschlagen und ca. 1 Stunde kalt stellen. (Katja: erst das Mehl mit dem Salz vermischen, dann die Butter zugeben. Wenn der Teig krümelig ist, dann das Ei und je nach Bedarf noch Wasser zugeben. Vorsichtig weiter kneten, wenn der Teig zu einer Kugel geworden ist, aufhören. Ich habe mir angewöhnt den Teig in einer Vorratsdose mit Deckel in den Kühlschrank zu stellen.)

2. Backofen auf 200°C vorheizen. Quicheform mit Butter einfetten. (Katja: meinen neuen Ofen braucht man nicht mehr vorheizen. Bei der Porzelanquicheform und Mürbeteig verzichte ich meist auf das Einfetten.)

3. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund ausrollen. Quicheform mit Teig auslegen, dabei Teig an den Seiten der Form gut andrücken. (Katja: auf der gemehlten Silkonbackmatte ausgerollt. Auch das Nudelholz gut einmehlen, sonst klebt alles. Da der Teig sich trotzdem nicht gut von der Backmatte entfernen lies, habe ich es von der Backmatte in die Form gestürzt.)

4. Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl erhitzen und Zwiebeln ca. 3 min anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weißwein angießen und weitere 3 – 4 min köcheln lassen.

5. Kräuter fein hacken. Mit Eiern, Sahne und Milch verquirlen und Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. Zwiebeln untermengen.

6. Füllung auf dem Mürbeteig gleichmäßig verteilen. Im heißen Ofen 40-45 min backen. (Katja: Pizzastufe, ohne Vorheizen, 30 min bei 200°C).

(Katja: nach unserem Geschmack hätte es etwas pikanter sein können. Beim nächsten Mal kommt Kümmel rein und ich habe wieder zu leise gewürzt)
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Weitere Zwiebelkuchenrezepte im Blog:
Italienischer Zwiebelkuchen – Hefeteig, Oliven, vegetarisch
Zwiebelkuchen – Mürbeteig mit Öl, vegetarisch
Zwiebelkuchen mit Trauben – Hefeteig, Trauben, vegetarisch
einfacher Zwiebelkuchen – Blätterteig
Zwiebelkuchen mit Apfel – Mürbeteig, Apfel
Zwiebel-Tarte – Mürbeteig, Käse

Veggie-Tag: Cremige vegane Polenta mit Pilzen und Spinat

Zum heutigen Veggie-Tag gibt es Polenta mit Pilzen und Spinat und Pinienkernen. Sehr lecker.

Das Rezept habe ich via Pinterest bei Bianca Zapatka gefunden.

Ich habe im Gegensatz zum Rezept, die Polenta mit meinem normalen Polentarezept zubereitet und nur das Topping von ihr übernommen. Die Pinienkerne geben dem Topping noch eine ganz besondere Note.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cremige Vegane Polenta mit Pilzen und Spinat
Kategorien: Polenta, Pilze, Spinat, Vegetarisch, Vegan
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H POLENTA
150 Gramm   Polenta
200 ml   Kokosmilch
300 ml   Gemüsebrühe
2-3 Essl.   Hefeflocken oder veganer Parmesan
H PILZ-SPINAT TOPPING
1 Essl.   Olivenöl
1     Zwiebel, gewürfelt
200 Gramm   Pilze, in Scheiben geschnitten
2     Knoblauchzehen, gehackt
1-2 Essl.   Sojasoße
200 Gramm   Spinat, grob gehackt
      Salz
      Pfeffer
1 Spritzer   Limettensaft
2-3 Essl.   Pinienkerne

Quelle

  Foodblog Bianca Zapatka
  Erfasst *RK* 17.07.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Polenta:

1. Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Dann die Polenta mit einem Schneebesen einrühren. Etwa 1 bis 2 Minuten weiter rühren, um Klumpen zu vermeiden. Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren.

2. Den Topf mit einem Deckel abdecken und die Polenta ca. 10 min ausquellen lassen, dabei gelegentlich umrühren. (Sollte die Polenta zu dick werden, etwas mehr Milch und/oder Wasser einrühren).

3. Die Polenta ist fertig, sobald sie schön cremig ist. Optional kann man dann noch Hefeflocken oder veganen Parmesam unterrühren.

Pilz-Spinat-Topping:

1. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze zusammen mit den Zwiebeln hinzugeben und ca. 3 min bei hoher Hitze anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.

2. Den gehackten Knoblauch hinzufügen und etwa 30 sek lang mitrösten. Dann mit Sojasoße ablöschen. Die Hitze reduzieren, Spinat hinzugeben und für weitere 1-2 Minuten dünsten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. mit einem Spritzer Limettensaft abrunden, wenn man mag.

3. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten.

4. Die Polenta mit Pilzen, Spinat und Pinienkernen servieren und sofort verzehren, solange sie noch warm und schön cremig ist.

Katja: Ich habe die Polenta nach meinem normalen Grundrezept mit 300 ml Wasser und 300 ml Milch zubereitet.

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Veggie-Tag: LowCarb Gemüsepuffer

Ich esse sehr gerne Puffer aller Art, aber ich muss auf meinen Magen aufpassen und meist stehe ich in der Küche und der Rest isst. Ja, ich könnte alle vorbacken und im Backofen warm halten, aber sowie es nach Essen riecht, sitzt schon alles am Tisch.

Dieses Mal gab es nicht die obligatorischen Kartoffelpuffer mit Apfelmus, sondern LowCarb Gemüsepuffer mit Kräuterquark. Ich habe Zucchini, Möhren, Kohlrabi, Brokkoli und auf Wunsch meiner Tochter noch Dosenmais verwendet. Das war aber mit der Bindung etwas schwierig und auch ein zweites Ei hat nur bedingt geholfen.

Das Originalrezept gibt es bei Schlank mit Verstand.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Low Carb Gemüsepuffer
Kategorien: LowCarb, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 3 Portionen

Zutaten

750 Gramm   Gemüse nach Wahl (Zucchini, Karotten und Kohlrabi)
2     Eier
3 Essl.   Leinsamen, geschrotet
3 Essl.   Mandeln, gemahlen
1 gestr. TL   Flohsamenschalen
      Kokosöl zum Braten
      Salz
      Pfeffer
      Chilipulver
      Kräuter der Provence

Quelle

  schlankmitverstand.com
  Erfasst *RK* 20.06.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Das Gemüse waschen, ggf. schälen und grob in eine Schale raspeln.

2 TL Salz zu den Gemüseraspeln geben, umrühren und 1/2 Stunde stehen lassen.

Das Wasser abgießen und die Gemüseraspel mit den Händen gut ausdrücken.

Die Eier, die geschroteten Leinsamen, die gemahlene Mandeln, die Flohsamenschalen und die Gewürze zugeben und gut vermengen.

Portionsweise in einer Pfanne in etwas Kokosöl von beiden Seiten knusprig braten. Nicht zu früh wenden, damit sie nicht auseinanderfallen.

Wer mag kann auch etwas geriebenen Parmesan in die Gemüsemischung geben und statt der Leinsamen Chia- oder Hanfsamen verwenden.

Katja: Zucchini, Karotten, Kohlrabi, Brokkoli, Mais
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Veggie-Tag: Grünes Shakshuka

In unserer Tageszeitung gab es ein Rezept für ein grünes Shakshuka. Die rote Version hatte ich schon ausprobiert, aber die Eier waren leider fest geworden.

Leider habe ich auch dieses Mal den perfekten Zeitpunkt verpasst und das Eigelb war leider fest geworden.

Beim nächsten Mal werde ich ohne Deckel kochen und die Pfanne eher zu früh als zu spät vom Herd nehmen.

Das grüne Shakshuka ist eine interessante Variante, aber ich bevorzuge die klassische, rote Variante.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Grünes Shakshuka
Kategorien: Ei, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 2 Personen

Zutaten

1     Zucchini, klein
1     Aubergine, klein
1     Brokkoli
150 Gramm   Blattspinat oder Pak Choi
150 Gramm   Erbsen
1     Zwiebel, klein, rot
3-4     Eier
2     Lauchzwiebeln
1 Stück   Ingwer, daumengroß
1 Teel.   Kreuzkümmel, gemahlen
300 ml   Gemüsebrühe
      Petersilie, frisch gehackt

Quelle

  Main-Spitze vom 12.05.2017
  Erfasst *RK* 13.06.2017 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Ingwer schälen und fein hacken. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Etwas Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Ingwer und Zwiebelringe darin glasig dünsten. Kreuzkümmel dazugeben. Dann Zucchini und Aubergine vierteln und in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden, Röschen vom Brokkoli trennen und mit 300 ml Gemüsebrühe in die Pfanne geben.

Auf mittlerer Hitze 5 min köcheln lassen.

Lauchzwiebeln fein schneiden und mit den Erbsen und Spinat dazugeben. Nach weiteren 5 min das Shakshuka mit einem Pfannenwender dritteln und die Eier hineingeben.

Bei geschlossenem Deckel 10 min köcheln lassen, bis die Eier stocken und mit frischer Petersilie servieren.

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