Kartoffelwoche

In der dritten Klasse steht an der örtlichen Grundschule die Kartoffel auf dem Programm.
Nach dem theoretischen Teil gab es einen Ausflug zum Bauern inkl. Fahrt auf dem Kartoffelernter und Kartoffelernte per Hand.
Anfang Oktober wird ein Kartoffelfest folgen, an dem ein Teil der geernteten Kartoffeln verarbeitet wird.

Zum theoretischen Teil gehört auch ein Kartoffelgedicht, in dem an jedem Wochentag ein anderes Kartoffelgericht auf dem Speiseplan steht. Als ich am Sonntag nach den Essenswünschen gefragt habe (ja, das mache ich, damit überhaupt etwas gegessen wird), wurde das Gedicht vorgelesen.

Also steht diese Woche unter dem Motto: Kartoffel.

Blog-Event LX – In Hülle und Fülle

Blog-Event LX - In Hülle und Fülle (Einsendeschluss 15. September 2010)

Der Kochtopf feiert seinen sechsten Geburtstag. Es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen. Herzlichen Glückwunsch!

Mein Beitrag zu diesem Blog-Event sind Empanadas. Das Rezept stammt aus einem Kochkurs ‚Die südamerikanische Küche‘, den ich vor vielen Jahren mal bei der VHS belegt hatte.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Empanadas
Kategorien: Vorspeise, Südamerika
Menge: 5 Stück

Zutaten

2 Essl.   Butter
1 mittl.   Zwiebel
2     Tomaten
1 klein.   Grüne Paprika
250 Gramm   Gemischtes Hackfleisch
1/3 Tasse   Sultaninen
      Chilipulver
1/2 Teel.   Gemahlener Kümmel
10 Scheiben   TK Blätterteig

Quelle

  Monika Heckmann, Kochkurs Südamerikanische Küche
  Erfasst *RK* 09.09.2010 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Die Tomate häute, entkernen und in Würfel schneiden. Die Paprika entkernen und in Würfel schneiden.

2. ) Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Die Zwiebel, die Tomatenstücke und die Paprika solange andünsten bis die Zwiebeln glassig sind. Danach das Hackfleisch zugeben und anbraten, dabei mit einer Holzgabel fein zerstossen.

3. ) Die Sultaninen, den Chilipfeffer und den Kümmel dazugeben. Je nach Geschmack salzen und pfeffern. Bei schwacher Hitze unter gelegentlich Umrühren 10 min kochen lassen. Danach von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.

4. ) Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

5. ) Die Fleischfüllung gleichmäßig auf 5 Teigplatten verteilen. Danach die Ränder mit kaltem Wasser einstreichen und die anderen Teigplatten drauflegen. Die Ränder zusammendrücken und mit einer Gabel einstechen, damit die Platten zusammenbleiben.

6. ) Die Empanadas auf ein Backblech legen und ca. 35 min backen.

Quelle: Kochkurs: Die südamerikanische Küche, Monika Heckmann

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Cremige Polenta mit Mascarpone und Pilzen

Dies ist wieder so ein tolles italienisches Gericht. Wenige gute Zutaten und ein superleckeres Ergebnis.

Auf Zuchtchampignons habe ich verzichtet. Stattdessen habe ich frische, deutsche Steinpilze verwendet. Statt Mascarpone habe ich griechisches Joghurt genommen.

Wenn ich die Polenta einfach als Brei zubereite, dann gelingt sie mir. Soll ich die Polenta aber abkühlen lassen und dann in Streifen oder Quardraten anbraten soll, dann verläuft sie mir. Weiß jemand Rat? Oder hat ein tolles Polentarezept?

(Hier im Blog gab es schon mal eine Pilzpolenta nach einem Rezept von Biolek. Das Foto ist leider nicht so gelungen.)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cremige Polenta mit Mascarpone und Pilzen
Kategorien: Polenta
Menge: 2 Portionen

Zutaten

1     Zwiebel
2 Essl.   BERTOLLI Pflanzencreme
3/4 Ltr.   Fleischbrühe
125 Gramm   Polenta (Maisgrieß)
300 Gramm   Pilze (z. B. Steinpilze, Pfifferlinge oder
      — Champignons)
2 Essl.   BERTOLLI Olivenöl extra vergine – Gentile
      Salz, Pfeffer
2 Essl.   Mascarpone
      Cayennepfeffer

Quelle

  Bertolli Rezept der Woche, dd. 23.11.2006
  Erfasst *RK* 23.11.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Pflanzencreme in einem weiten Topf erhitzen und Zwiebelwürfel darin hell dünsten. Fleischbrühe zufügen und aufkochen.

2. Polentagrieß in die kochende Fleischbrühe einrühren. Bei schwacher Hitze und unter Rühren ca. 15 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und zugedeckt ca. 10 Minuten ausquellen lassen.

3. Inzwischen die Pilze mit einem Backpinsel sauber bürsten und klein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze bei starker Hitze kurz braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Mascarpone unter die Polenta rühren und mit Salz und 1 Prise Cayennepfeffer abschmecken. Polenta auf Teller geben und die Pilze obenauf verteilen. Sofort servieren.

Tipp:

Ganz edel wird’s mit Trüffeln (z. B. aus der Dose)! 1 kleine schwarze Trüffel mit einem Trüffelhobel in hauchdünne Scheiben schneiden und über der Polenta verteilen.

Zubereitungszeit: ca. 45 Min.

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Spinaci al limone – Spinat mit Zitrone

Ein weiteres Rezept aus den Italian Basics ist der Spinat mit Zitrone. Ein sehr leckere Beilage im italienischen Stil, die auf dem Foto leider nicht viel her macht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spinaci al limone – Spinat mit Zitrone
Kategorien: Beilage, Gemüse, Italien
Menge: 4 Als Beilage

Zutaten

750 Gramm   Spinat
      Salz
1/2     Unbehandelte Zitrone
2     Knoblauchzehen
2 Essl.   Olivenöl
      Pfeffer a.d.M

Quelle

  GU – Italian Basics, Seite 109
  Erfasst *RK* 26.08.2010 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) Den Spinat im Spülbecken mit viel kaltem Wasser gut durchrühren, abtropfen lassen und das Ganze gleich nochmal machen, bis das Wasser im Becken sauber bleibt. Wasser mit Salz aufkochen. Spinat reinschmeißen, Deckel drauf und 1 Minute kochen lassen, abschütten und kalt abschrecken.

2. ) Zitronenhälfte waschen, Schale abschneiden und fein schneiden. Saft auspressen. Knoblauch schälen.

3. ) Öl im Topf warm werden lassen. Spinat mit Zitronenschale und Saft reingeben, Knoblauch dazupressen. Spinat salzen, pfeffern und ganz heiß werden lassen.

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Schwedische Zimtwecken

Letztes Wochenende hatten wir Kinderbesuch. Da die Wettervorhersage recht gut war, wollte ich etwas backen, dass die Kinder essen können, ohne das Sahne, Schokolade oder Creme überall rumgeschmiert wird.

Die Wahl fiel dann auf die Schwedischen Zimtwecken aus ‚Backen mit der Maus‘.

Beim Formen der Zimtwecken habe ich mal zwei verschiedene Varianten ausprobiert. Bis ich die Wecken nochmal zubereite, werde ich mal nachschauen, wie man die Knoten richtig macht.

Frisch zubereitet haben die Zimtwecken sehr gut geschmeckt. Von den 32 Stück sind zwei übrig geblieben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwedische Zimtwecken
Kategorien: Kuchen, Basar
Menge: 32 Zimtwecken

Zutaten

H TEIG
270 ml   Milch
1/2 Würfel   Frische Hefe (21 g) oder 1 Tüte Trockenhefe
1 Prise   Zucker
100 Gramm   Butter
500 Gramm   Mehl
100 Gramm   Zucker
1/2 Teel.   Salz
H FÜLLUNG
100 Gramm   Sehr weiche Butter
3 Essl.   Zimtzucker
4 Essl.   Rosinen

Quelle

  Backen mit der Maus
  Erfasst *RK* 23.08.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Milch leicht erwärmen. Aufpassen: Sie darf nur lauwarm sein!

2. Wer Trockenhefe nimmt: Die Trockenhefe mit der Milch vermischen. Wer frische Hefe nimmt: Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, die Prise Zucker zufügen, zudecken und die Hefe etwa 10 Minuten gehen lassen.

3. Inzwischen die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen. Den Backofen auf 50 Grad vorheizen.

4. Mehl, Zucker, Salz, Butter und Hefemilch in einer Schüssel mit den Knethaken des Rührgeräts 10 bis 15 Minuten kneten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt.

5. Den Backofen ausstellen. Den Teig mit einem sauberen Küchentuch zudecken und im Backofen etwa 1 Stunde gehen lassen.

6. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig noch einmal mit den Händen durchkneten. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einem 1 Zentimeter dicken Rechteck ausrollen.

7. Eine Hälfte des ausgerollten Teigs mit Butter bestreichen. Zimtzucker und Rosinen darauf streuen, die Rosinen leicht in den Teig drücken. Die andere Hälfte darüber klappen.

8. Den Teig quer in vier Teile, jedes Teil in acht Streifen schneiden. Die Streifen gegeneinander drehen, dann einen Knoten machen. Die Knoten auf das Blech legen.

9. Das Blech auf die mittlere Schiene im Backofen schieben und etwa 10 Minuten backen, so lange, bis die Zimtwecken goldbraun sind.

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Pasta siciliana – Nudeln mit Tomaten-Mandelsauce

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Mein Beitrag in diesem Monat ist

Pasta siciliana – Nudeln mit Tomaten-Mandelsauce.

Das Rezept habe ich in den Italian Basics von GU gefunden. Schnell zubereitet und genau richtig für warme Sommertage (im nächsten Jahr?).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pasta siciliana – Nudeln mit Tomaten-Mandelsauce
Kategorien: Nudeln, Italien, Sizilien
Menge: 4 Portionen

Zutaten

      Salz
500 Gramm   Spaghetti
350 Gramm   Reife tomaten, die aber nicht weich sein sollten
1 groß.   Bund Basilikum
3     Knoblauchzehen
80 Gramm   Gehäutete Mandeln
2 Essl.   Bestes Olivenöl
      Pfeffer a.d.M

Quelle

  GU – Italian Basics, Seite 68
  Erfasst *RK* 26.08.2010 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) In den größten Topf 5 l Wasser schütten, gut 1 EL Salz dazu. Deckel drauf und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser sprudelnt, Nudeln rein und mit dem Kochlöffel nachhelfen, damit alle unter Wasser schwimmen. Nudeln bißfest kochen.

2. ) In der Zeit schon mal die Sauce machen: Tomaten waschen und würfeln, Stileansätze rausschneiden, einen Teil der Kerne mit den Fingern ablösen. Basilikum abzupfen, Knoblauch schälen.

3. ) Knoblauch und Mandeln im Mixer oder in der Küchenmaschine pürieren. Tomaten, Basilikum und Öl dazumixen, bis die Sauce schön glatt ist. Salzen und pfeffern.

4. ) Nudeln ins Sieb abgießen, abtropfen lassen und in einer vorgewärmten Schüssel mit der Sauce mischen. Auf den Tisch damit.

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DKduW: le ricette de Giuliana 2009

Diesen Monat habe ich mir ein Kochbuch ausgesucht, dass mir meine Freundin zum Geburtstag geschenkt hat. Sie bestellt mit einer anderen Freundin bei Fattoria La Villa und dort gab es das Kochbuch (zusammen mit dem Hinweisheft der Erzeugnisse).

Das Kochbuch enthält viele leckere Rezepte. Da ich gerne – aber irgendwie viel zu selten – Auberginen esse, habe ich mich für die Penne al sugo di melanzane entschieden. Das Rezept steht unter den prima piato für fünf bis sechs Personen. Ich habe die Hälfe des Rezeptes für zwei Erwachsene als Hauptgericht gekocht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Penne al sugo di melanzane – Penne an Auberginensoße
Kategorien: Nudeln, Italien, Auberginen
Menge: 5 bis 6 Portionen (prima piato

Zutaten

500 Gramm   Penne
1 kg   Frische Tomaten oder zwei Gläser geschälte
      — Tomaten á 500 g
4     Knoblauchzehen
10 Essl.   Olivenöl extravergine
2 groß.   Runde Auberginen
  Reichlich   Frisches oder getrocknetes Basilikum
1 Teel.   Zucker
      Salz
      Pfeffer nach Belieben
      Chili nach Belieben
10 Essl.   Geriebener Pecorino

Quelle

  le ricette de Giuliana 2009, Seite 68
  Erfasst *RK* 09.08.2010 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Nehmen Sie die Auberginen, waschen Sie sie, schneiden Sie sie in dicke Scheiben und legen Sie sie schichtweise mit 2 EL grobem Salz in ein Nudelsieb, beschwert durch ein Gewicht, damit sie das bittere Vegetationswassser verlieren. Die Auberginenscheiben eine gute halbe Stunde im Salz belassen, dann sorgsältig abwaschen, vom Wasser ausdrücken und mit Küchenpapier abtrocknen. Scheiden Sie dann die Scheiben in kleine Stückchen.

Die Knoblauchzehen schälen und in einer Pfanne mit 10 EL soeben erhitzten Olivenöl extravergine von allen Seiten goldbraun andünsten lassen, so dass sie nicht anbrennen. Die geschälten Tomaten, die Auberginenstückchen, (den Zucker), das Salz und das Basilikum hinzgeben. 10 min ohne Deckel köcheln lassen, dann die Tomaten mit einer Gabel zerdrücken, damit ihr gesamter Saft austritt. Sorgfältig vermengen, die Soße weitere 5 min kochen lassen und dann vom Herd nehmen. Sofort reichlich geriebenen Pecorinokäse und einige frische Basilikumblätter darüber geben. Die Penne gut heiß aus der Pfanne servieren.

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Aprikosentarte (Meuth/Neuner-D)

Letztes Wochenende hatten wir Familienbesuch. Zum Mittagessen gab es Ragu Napoletano (von Peppinella) und es war wieder extrem lecker.

Zum Kaffee sollten es zwei Kuchen sein. Einmal einen Erprobten und dann ein neues Rezept. Falls das neue Rezepte schief geht, dann habe ich wenigstens einen gelungenen Kuchen. Beim erprobten Rezept fiel die Wahl auf Pflaumenkuchen vom Blech. Der schmeckt immer wieder gut.

Nach einem Gespräch mit der Bäuerin meines Vertrauens fiel die Wahl auf eine Aprikosentarte. Seit ich beim Blog-Event Zitrusfrüchte mitgemacht habe, besitze ich diese schöne, viel zu selten genutze, Tarteform.

Im Internet bin ich dann auf ein Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer gestoßen.

Die Tarte war extrem lecker und der Rand hat super nach Karamell geschmeckt. Ich habe die Tarte während des Mittagessen mal kurz aus den Augen gelassen und in dieser Zeit wurde sie etwas dunkel. Das hat zwar mein Auge etwas gestört, aber dem Geschmack hat es nicht geschadet. Diese Tarte gibt es garantiert wieder.

Normalerweise bringe ich der Bäuerin dann ein Stück zum Probieren mit. Dieses Mal hatte sie leider Pech, denn die Tarte wurde bis auf die letzten Krümel aufgegessen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosentarte (Meuth)
Kategorien: Kuchen, Tarte, Aprikosen
Menge: 28 bis 30 Zentimetern Durchmesser

Zutaten

H SÜSSER MÜRBETEIG
250 Gramm   Mehl
150 Gramm   Butter
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1     Eigelb
      Eventuell einige Tropfen lauwarmes Wasser
H BELAG
50 Gramm   Mandeln
100 Gramm   Zucker
1,2 kg   Reife, duftende Aprikosen
60 Gramm   Butter
100 Gramm   Aprikosenkonfitüre

Quelle

  Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
  Erfasst *RK* 11.08.2010 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Das Mehl auf die Arbeitsfläche häufen, die Butter in Würfel schneiden und darauf verteilen. Den Zucker darüber schütten, die Salzprise und das Eigelb in die Mitte setzen. Mit möglichst kühlen Händen alles rasch zu einem festen Teig kneten. Nicht zu lange bearbeiten, weil sonst die Butter schmilzt und der Teig zu weich wird. Den Teig zu einer Kugel formen, in einen Gefrierbeutel füllen und eine halbe Stunde lang kalt stellen. Bitte nicht auf diesen Schritt verzichten, der Teig bleibt sonst klebrig, wird nicht knusprig und mürbe!

In der Zwischenzeit die Mandeln zusammen mit 50 Gramm Zucker im Mixer pulverisieren. Die Springform dick mit Butter ausstreichen (Katja: nicht an der Butter sparen, sonst geht der Kuchen nicht so gut aus der Form), zwei Esslöffel Zucker hineinstreuen, die Form drehen und wenden, bis der Butterfilm überall von Zucker überzogen ist. Das hilft, ihn knusprig zu erhalten, weil diese Schicht überschüssigen Saft, den die Früchte von sich geben, aufnehmen kann. Überschüssigen Zucker aus der Form kippen.

Zum Auswellen des Teigs den Gefrierbeutel aufschlitzen und als Fläche auslegen, so spart man sich das Bemehlen der Arbeitsfläche und kann anschließend damit den Teigboden mühelos in die Form transportieren. Den Teig dünn ausrollen, mit Hilfe der Folie über die Form heben und stürzen, die Folie abziehen, den Teig überall, vor allem den Rand hinauf, gut festdrücken und mit der Zucker-Mandel- Mischung bestreuen.

Die Aprikosen halbieren (Katja: geachtelt) und mit der Rundung nach oben dicht an dicht, von außen nach innen, auf dem Boden anordnen. Mit Zucker und Butterflöckchen bestreuen. Bei 225 Grad Celsius, circa 40 Minuten backen.

Der Kuchen darf dabei am Rand richtig dunkel werden, dann schmeckt er gut nach Karamell. Die noch lauwarmen Früchte mit Aprikosenkonfitüre überziehen, die mit einem Esslöffel Zucker und einem Esslöffel Wasser eine Minute lang aufgekocht wurde. Dadurch glänzt der Kuchen schön, außerdem schmeckt er dann noch aprikosiger.

Nach diesem Prinzip kann man je nach Saison Früchte verarbeiten: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, diese unbedingt vorher schälen, usw. Tipp: Man kann den Teig gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren; eingefroren hält er monatelang. Getränk: Zur Aprikosentarte trinken wir ein Gläschen Aprikosenschnaps oder, wie die Österreicher sagen, einen Marillenbrand.

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/ 2007/0803/pdf/0803pdf.pdf

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Espresso Cargado

Da sich der Vollautomat seit einiger Zeit im Krankenstand befindet, gibt es den Espresso wieder aus der guten alten Caffettiera. Das f¨hrt dazu, dass ich weniger Espresso trinke als früher und das ich ihn wieder mit mehr Genuss trinke.

Aktueller Favorit: Espresso Cargado