Wo war ich die letzten zwei Wochen?

Richtig: ich war zwei Wochen im Familienclub auf Menorca.

Wir waren schon des Öfteren in diesem Club und wir wußten schon, was auf uns zukommt.
Wir buchen immer mit Halbpension und essen dann abends warm. Es gibt ein großes Buffet. Ich habe natürlichen jeden Abend eine Suppe gegessen – es gibt immer eine warme und eine kalte Suppe. Es gibt eine Auswahl an Rohkost und an warmen Speisen. Dieses Jahr hatte man öfters das Gefühl, dass in erster Linie Reste verwertet werden, wie zB bei einer Polenta mit Frühstückswürstchen oder auch einer Paella mit Würstchen. Es gibt auch eine Show-Cooking Bereich. In den Vorjahren war dann das frisch gegrillte Fleisch bei großem Andrang und schnellem Grillen oft noch sehr roh. Dieses Mal war vieles schon vorgegart und nochmal angegrillt, aber das wurde dann sehr zäh und trocken.
Ca. die Hälfte der Insel steht unter Naturschutz und Massentourismus findet sehr geplant an einigen Stränden statt. Es gibt keine Küstenstraßen, sondern nur eine Hauptstraße von der alten zur neuen Hauptstadt und dann einzelne Straßen an die Küste. Die Strände sind alle öffentlich und gut zugänglich. Es gibt ein Schutzprogramm zum Erhalt der Dünenlandschaft. Die Dünen werden abgesperrt und es gibt Holzbrücken, um an den Strand zu gelangen.
Das Wetter war uns gut gewogen und zum ersten Mal hatten wir fast durchgängig Sonne. Es gab sehr viele Tage am Pool und am Strand und ohne Kinder hätte man sich dort sicher sehr gut erholen können 😉

Einige gekochte Rezepte müssen noch gebloggt werden und natürlich gibt es den guten Vorsatz wieder mehr zu kochen und zu bloggen.

Schöne Pfingsten!

Indisches Nudelcurry

Es sollte mal wieder etwas schnelles und leckeres sein (und wenn möglich sollten die Kinder mitessen kmönnen). Da hat sich das Indische Nudelcurry angeboten.

Die Nudeln und der Brokkoli werden zusammen gekocht und das Linsencurry in einem anderen Topf. So konnten die Kinder dann Nudeln mit Brokkoli essen und wir haben dann bei uns das Linsencurry untergemischt.

Beim Rezept gibt es eine Diskrepanz zwischen den Zutaten und der Zubereitung. In den Zutaten werden 2 TL Milch angegeben, aber bei der Zutaten soll Joghurt mit dem Mehl verrmührt werden.

Ich habe mal beides mit dem Joghurt verrmührt und es hat gut geschmeckt.

Das Rezept gibt es bei hier bei auf der Homepage von Living at home .

Eine Tarte für alle Gelegenheiten

Aus dem Nigel Slater Kochbuch ‚Einfach genießen‘ haben wir auch noch ‚eine Tarte für alle Gelegenheiten‘ ausprobiert. Das dies wieder ein Blätterteigrezept ist, ist Zufall.

Die Mengenangabe lautet im Originalrezept: 4 Personen, als Snack 12 Personen. Also wir haben diese Tarte zu zweit gegessen und hätten danach noch weiteressen können. Sie schmeckt aber trotzdem sehr lecker.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eine Tarte für alle Gelegenheiten
Kategorien: Pizza, Tarte
Menge: 1 Blech

Zutaten

6     Zwiebeln – klein bis mittel
50 Gramm   Butter, ca
200 Gramm   Blätterteig; ca.
120 Gramm   Taleggio oder ein ähnlicher halbweicher Käse
      Thymian – genug Blätter, um auf der Handfläche ein kleines Häufchen zu bilden

Quelle

  Nigel Slater, Einfach genießen, IBSN 3-8310-0936-8
  Seite 279
  Erfasst *RK* 22.04.2007 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, längs halbieren und in dicke Spalten schneiden. Mit der Butter in eine flache Pfanne geben und bei geringer Hitze weich werden lassen. Lassen Sie Ihnen Zeit. Sie sollen durchscheinend, goldgelb und zart werden, und das geht nur auf die langsame Tour. Sinnlos es forcieren zu wollen. Das genaue Timing hängt von der Art der Zwiebeln ab, aber gut 30 min können schon drin sein. Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Fertig gerollten Blätterteig einfach auf leicht bemehlten Backpapier auslegen; wenn Sie ihn am Stück haben, etwa 2 mm dick zu eine Rechteck ausrollen. Einen Rand von etwa 2 cm markieren und den Teig überall mit einer Gabel einstechen. Die Zwiebeln auf dem Teig verteilen, den markierten Rand frei lassen und mit etwas Butter aus der Zwiebelpfanne bestreichen. Den Käse in dünne Scheiben schneiden, diese in kleinere Stück reißen und zwischen die Zwiebeln legen. Den Thymian darüberstreuen. Im Ofen backen, bis der Teig aufgegangen und goldbraun ist und die Zwiebeln gebräunt sind – 15-20 min.

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Gemüse-Blätterteig-Pastete

Das erste Rezept, das ich aus ‚Einfach genießen‘ von Nigel Slater ausprobiert habe, ist diese Gemüse-Blätterteig-Pastete.
Ich habe nur braune Champignons dafür verwendet und die Pastete mit dem genialen Ravioli-Blitz verschlossen. (Eigentlich hatte ich diesen als Motivation zum Ravioli-selbermachen gekauft).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüse-Blätterteig-Pastete
Kategorien: Gemüse, Blätterteig
Menge: 1 Pastete

Zutaten

5 mittl.   Zwiebeln
      Butter oder Öl – genug, um den Boden eines
      — mittelgroßen flachen Topfs zu bedecken
350 Gramm   Pilze – irgendeiner festen Sorte, auch gemischte
      — Pilze
1 Handvoll   Kräuter, gehackt
200 Gramm   Crème fraiche
425 Gramm   Blätterteig
1     Ei verquirlt; oder Milch, um den Teig zu
      — glacieren

Quelle

  Nigel Slater, Einfach genießen, ISBN 3-8310-0936-8
  Seite 274
  Erfasst *RK* 22.04.2007 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, grob hacken und in der Butter oder dem Öl bei schwachter Hitze etwa 20 min dünsten, bis sie goldgelb, weich und fast durchsichtig sind. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden oder brechen und zu den Zwiebeln geben; etwas mehr Butter oder Öl hinzufügen, wenn die Pilze alles aufsaugen. Ebenso goldbraun und weich werden lassen, dabei von Zeit zu Zeit umrühren, damit sie nicht ansetzen. Mit den gehackten Kräutern würzen, die Crème fraiche einrühren und etwas salzen und pfeffern. Die Mischung soll eher cremig als zu flüssig sein, darum 1 oder 2 Minuten einkochen lassen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig in zwei rechteckige Stücke von je 35 x 20 cm ausrollen. Ein Teigrechteck auf ein Stück leicht bemehltes Backpapier legen und die Pilze und Zwiebeln darauf verteilen; am Rand einen Fingerbreit frei lassen. Den Rand mit ein wenig verquirltem Ei, Milch oder Wasser bestreichen, das zweite Teigrechteck darüber legen und die Ränder gut zusammendrücken, um sie zu verschließen. Arbeiten Sie hier sehr genau, damit nichts von der Füllung an der Seite herauskommen kann. Auch die Oberfläche mit Ei oder Milch bepinseln, so dass sich beim Backen eine goldene Glasur bildet. Einige Öffnungen in die Oberseite schneiden, damit der Dampf entweichen kann.

Die Pastete backen, bis sie wie ein Kissen aufgegangen ist und die Farbe von Honig angenommen hat. Rechnen Sie mit etwa 25 min. Prüfen Sie, ob der Teig auch an der Unterseite knusprig geworden ist (das dürfte aber kein Problem sein, da die Füllung nicht besonders feucht ist.)

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Kochbuch: Einfach genießen

Das Kochbuch ‚Einfach genießen‘ von Nigel Slater ist kurz vor Weihnachten bei mir eingezogen. Die ersten 138 Seiten befassen sich mit Küchenausstattung und Grundwissen übers Kochen und Grundrezepte. Die dann folgenden Rezepte sind einfach, aber trotzdem sehr lecker. Die Intention dieses Buches ist auch, den Leser den Mut zu geben, Rezepte nur als Anregung zu verstehen und so seine eigenen Lieblingskombinationen zusammenzustellen. Zu jedem Rezept gibt es zahlreiche Variationsmöglichkeiten.

Umgedrehter Apfelkuchen

Da sich heute Kaffeebesuch angesagt hatte, habe ich mal wieder ein neues Apfelkuchenrezept ausprobiert. Im Prinzip ist es eine ‚Tarte Tartin‘. Für ein echte Tarte Tartin wird aber eine bestimmte Form benötigt, in der auf der Herdplatte zuerst die Äpfel karamellisiert werden, dann wird der Teig darüber gegeben und alles zusammen in den Backofen geschoben.

Leider lies sich der Kuchen nicht so toll fotografieren, aber dafür hat er sehr gut geschmeckt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Umgedrehte Apfeltorte
Kategorien: Kuchen, Apfel
Menge: 1 Springform

Zutaten

H BELAG
750 Gramm   Äpfel
40 Gramm   Flüssige Butter
75 Gramm   Zucker (Katja: Brauner Zucker)
75 Gramm   Mandeln oder Nüsse (Katja: Walnüsse)
H TEIG
80 Gramm   Margarine
150 Gramm   Zucker
2     Eier
100 Gramm   Stärkemehl
80 Gramm   Mehl
3 gestr. TL   Backpulver
1     Unbehandelte Zitrone (Schale abreiben)
1 Prise   Salz

Quelle

  http://www.n-tv.de
  Erfasst *RK* 02.11.2006 von
  Melitta Rafelt

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit Butterbrot- oder Backpapier auslegen. Die flüssige Butter darauf gießen. Den Zucker auf die Butter streuen. Mit Apfelscheiben dick auslegen und mit Mandelscheibchen oder gehackten Nüssen bestreuen.

Aus den übrigen Zutaten einen Teig rühren, die Masse auf die Äpfel füllen und die Torte bei mittlerer Hitze (Katja: 170 Oberhitze) etwa eine Stunde backen. Danach 10 Minuten stehen lassen.

Den Rand lösen und die Torte umgedreht auf eine Platte legen. Papier und Form abnehmen.

Zu der Torte schmeckt natürlich frisch geschlagene Schlagsahne!

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In der Küche nichts Neues

Zur Zeit fehlt mir ein bißchen die Experimentierfreude. Das kann zum Teil daran liegen, dass ein 11 Monate altes Mädchen sich immer an meinen Hosenbeinen hochzieht und dann dort stehen bleibt und sich festhält. Das schränkt den Radius stark ein und es ist auch sehr schwierig zu Backen, da der Backofen immer so schön hell beleuchtet ist, wenn er an ist. Ich hoffe, diese Phase geht so schnell vorbei wie sie gekommen ist und es gibt bald Neues aus meiner Küche.







 

Mittagessen

Zur Zeit koche ich für mich unter der Woche selten nach Rezept. Ich gehe montags und donnerstag im Hofladen einkaufen und kaufe dann das, was da ist und mich anlacht. Zum Beispiel Fenchel und daraus gibt es dann ein leckeres Risotto. Oder jungen Spinat. Oder Mangold. Der wird nur kurz blanchiert, mit angedünstetem Knobi- und Zwiebelwürfeln und Tomatenstücken ein bißchen eingeköchelt und mit Gnocchi serviert.

Eine Freundin hat mir vor Kurzem ein Päckchen Shrimps überlassen, da sie beruflich verreisen mußte. Ich habe mir zuerst ein Knobi-Peperoni-Öl hergestellt und darin die Shrimps leicht angebraten. Zusammen mit Linguine war das wirklich lecker.

Am Wochenende gab es bereits Erprobtes. Für nächste Woche werde ich mir mal etwas Neues raussuchen und dann verbloggen.

Ofenkartoffeln mit Texas-Dressing

Da wir am Wochenende oft viel zu tun haben, gibt es auch mal unkomplizierte Küche, wie zum Beispiel diese Ofenkartoffeln. Die Kartoffeln backen von alleine und das Dressing ist schnell zubereitet. Ich habe aber nicht dem empfohlenen Mix von Bonduelle genommen, sondern einfach eine Dose Mais und eine Dose Kidneybohnen.

Das Rezept stammt aus der Vegetarisch fit! 03/2007.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ofenkartoffel mit Texas-Dressing
Kategorien: Kartoffel
Menge: 4 Portionen

Zutaten

425 Gramm   Mais-Bohnen-Mix aus der Dose, zB Bonduelle
      — Goldmais Texas Mix
4 groß.   Kartoffeln zum Backen
500 Gramm   Speisequark, Magerstufe
      Salz
1 Prise   Chilipulver
1/4 Teel.   Kümmel
1/4 Teel.   Paprikapulver edelsüß

Quelle

  Vegetarisch fit! 03/2007, Seite 29
  Erfasst *RK* 19.03.2007 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Backofen auf 250°C vorheizen. Kartoffeln gut abbürsten, in Alufolie wickeln und im Backofen ca. 1 Std. garen.

2. Gemüse-Mix auf einem Sieb abtropfen lassen. Die Flüssigkeit auffangen. Quark mit Salz, Chili, Kümmel und Paprikapulver würzen und mit dem Gemüse mischen. Abtropfflüssigkeit unterrühren, damit der Quark eine cremige Konsistenz bekommt. Mit Kartoffeln angerichtet servieren.

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