Tortellini-Auflauf mit Brokkoli

Nachdem es letzte Woche die leckere Gemüselasagne aus den Vegetarian Basics gab, die Küchenlatein hier incl. Rezept schon verbloggt hat, gab es gestern einen Tortellini-Auflauf mit Brokkoli. Es ist ein leckeres Familienessen und gut vorzubereiten.

Ein Foto gibt es leider nicht, denn der Auflauf lies sich nicht sehr gut fotografieren. Und bevor ich wieder komische Kommentare bekomme, verzichte ich ganz auf ein Foto.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tortellini-Auflauf mit Broccoli
Kategorien: Auflauf, Nudeln, Brokkoli
Menge: 4 bis 6 Personen

Zutaten

375 Gramm   Getrocknete Tortellini
      Salz
      Pfeffer
      Muskat
1 mittl.   Zwiebel
2     Dicke Scheiben (150 g) gekochter Schinken
1-2 Essl.   Öl
1 Dose   (850 ml) Tomaten
500 Gramm   Broccoli
      Fett für die Form
300 ml   Milch
4     Eier (Gr. M)
75-100 Gramm   Edamer (Stück)

Quelle

  kochen & genießen
  Erfasst *RK* 16.11.2005 von
  Kirsten Jacobs

Zubereitung

1. Tortellini in kochendem Salzwasser 13-15 Minuten (s. Packungsanweisung) garen.

2. Zwiebel schälen, fein würfeln. Schinken grob würfeln. Beides im heißen Öl im Topf anbraten. Tomaten samt Saft zugeben, etwas zerkleinern. Alles aufkochen und 10-15 Minuten dicklich einkochen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

3. Broccoli putzen, waschen und in Röschen teilen. In wenig kochendem Salzwasser zugedeckt ca. 6 Minuten dünsten.

4. Tortellini und Broccoli abtropfen lassen und mit Tomatensoße in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 cm lang) füllen. Milch und Eier verquirlen, würzen und darüber gießen. Käse reiben und darüber streuen. Im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 30-40 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: 1 1/4 Std.

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Gemüsepolenta

Wir lieben die italienische Küche sehr und essen auch sehr gerne Polenta. Auswärts bekommt man sie ja nur selten und deshalb müssen wir sie immer mal bei uns kochen (siehe auch Pilz-Polenta). Das Rezept stammt aus dem ersten Kochbuch, das Biolek und Witzigmann zusammen geschrieben haben. (Die Rüsselsheimer Stadtbücherei ist bei den Kochbüchern ganz gut sortiert und dort hatte ich es mir mal ausgeliehen.) Anfangs dachte ich, dass ein Liter Wasser doch etwas viel war und es stand auch sehr viel Wasser über der Polenta im Topf, aber der Gries hat das ganze Wasser aufgesogen. Im Kochbuch war nicht angegeben, ob es sich um eine Beilage oder eine Hauptspeise handelt. Für meinen Mann und mich war es reichlich und wir hatten nur dicke Bohnen dazu gegessen – mein Sohn hat mal wieder durch alleiniges Betrachten gewußt, dass das nicht schmeckt. (Wir haben sie nur in Olivenöl ausgebraten.)

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüsepolenta
Kategorien: Polenta
Menge: 4 Personen

Zutaten

2     Möhren
1     Staudensellerie
150 Gramm   Tiefgekühlten oder
250 Gramm   Frischen Spinat
2     Zwiebeln
2     Knoblauchzehen
1 Bund   Petersilie
1 Bund   Basilikum
1 Zweig   Frischer Rosmarin oder
1 Teel.   Getrockneter Rosmarin
3-4 Essl.   Olivenöl
1 Ltr.   Wasser
250 Gramm   Polenta (feiner Maisgrieß)
      Salz, Pfeffer
40 Gramm   Geriebener Parmesan
      Kastenform, mit etwas Öl ausgepinselt

Quelle

  Alfred Biolek & Eckard Witzigmann
  Unser Kochbuch
  Erfasst *RK* 09.12.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Möhren putzen und in zentimetergroße Würfel schneiden. Den Staudensellerie putzen, die holzigen Fasern entfernen und in zentimetergroße Scheiben schneiden. Den frischen Spinat verlesen, gründlich waschen und grob zerteilen, tiefgekühlten Spinat auftauen lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob zerteilen. Petersilie und Basilikum waschen, trocknen, die Blätter vom Stiel entfernen und hacken. Rosmarin waschen und die Nadeln grob hacken. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Darin zuerst die Zwiebeln, dann den Knoblauch andünsten. Die Möhren und den Sellerie zugeben, 10 Minuten unter Rühren andünsten. Rosmarin, Basilikum und Petersilie zugeben, anschließend den Spinat. Noch einmal 5 Minuten dünsten. Das Wasser angießen und die Polenta langsam unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken und zugedeckt auf kleiner Flamme 5 bis 10 Minuten garen, dabei ab und zu umrühren. Es soll ein steifer Brei entstehen. Die Polentamasse in die geölte Form füllen, glatt streichen und nach etwa 20 Minuten auf eine Platte stürzen. Zum Servieren in 2 cm dicke Scheiben schneiden und in Olivenöl kurz anbraten, damit sie warm werden. PS Man kann die Polentascheiben auch in einer Panade aus Ei, Sahne und geriebenem Parmesan wenden und in Butter und Öl auf kleiner Flamme ausbraten.

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Griechischer Kartoffeltopf

Nachdem jetzt Küchenlatein nochmal auf sich und verschiedene Bloggerinnen hingewiesen hat, deren Jeans beim Waschen eingegangen sind, kontere ich jetzt mit meinem Problem: die Schwangerschaftshosen beginnen zu schlackern, aber man kann es auch niemanden zumuten mich in meinen ‚vor Schwangerschafts-‚ Hosen zu sehen. Also weiterhin auf die natürliche Gewichtsreduktion durch Stillen und Schlafmangel warten 🙂

Heute gab es einen griechischen Kartoffeltopf. Eigentlich sollte dies der Beitrag zum Blog-Event: fleischlos werden, aber nachdem ich das Essen auf dem Teller hatte, mußte ich festellen, dass man es nicht so schön fotografieren kann. Und bevor ich wieder Kommentare ‚wie das soll schmecken, dass sieht ja aus wie schon mal gegessen‘ bekomme, versuche ich noch weitere Rezepte. Es ist ja noch ein bißchen Zeit. Leider ist das Foto mit der Gabel auch nicht so toll geworden.

Der Kartoffeltopf hat lecker geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich wesentlich mehr Gewürze mitschmoren und auch noch Minze dazugeben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Griechischer Kartoffeltopf
Kategorien: Kartoffeln, Gemüse
Menge: 4 Personen

Zutaten

1 Bund   Glatte Petersilie
2 Teel.   Salz
1 Prise   Pfeffer a.d.M
1 Prise   Oregano
1 Prise   Zimt
800 Gramm   Festkochende Kartoffeln
3 Essl.   Neutrales Öl
1     Gemüsezwiebel
250 Gramm   Zucchini
250 Gramm   Tomaten
100 Gramm   Schafskäse
100 Gramm   Schmand
100 Gramm   Sahne

Quelle

  GU – Kochvergnügen vegetarisch, Seite 80
  Erfasst *RK* 09.05.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Petersilie waschen und fein hacken. Salz mit Pfeffer, Oregano, Zimt und Petersilie mischen. Die Gemüse waschen. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, Kartoffeln darin anbraten, mit einem Teil der Gewürzmischung bestreuen und im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze schmoren. Inzwischen die Zwiebel schälen und klein würfeln, auf die Kartoffeln geben, würzen. Zucchini in Scheiben schneiden, in den Topf geben und würzen. Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, etwa 1 Min. ziehen lassen, die Haut abziehen, vierteln, Stielansätze und Kernchen entfernen. Fruchtfleisch auf dem Gemüse verteilen und in etwa 15 min garen. Den Käse mit Schmand und Sahne pürieren, auf dem Gemüse verteilen und nochmals 5 – 10 min erhitzen. Wichtig: Bei diesem Topf wird während der Zubereitung schon geschmort, deshalb zwischendurch immer den Deckel auflegen.

Bemerkung Katja: Die Gewürzmengen erhöhen, zusätzlich Minze verwenden.

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Spaghetti mit Champignon-Zucchini Ragout

Heute gab es wieder ein Rezept aus der Beziehungskiste. Okay, es ist nicht gerade Zucchini-Zeit, aber von Wintergemüse habe ich langsam genug. Das Rezept hätte auch in den IMBB24 gepaßt, denn es läßt sich in unter 30 Minuten zubereiten.
Geschmeckt hat es sehr lecker, aber leider hat die saure Sahne wieder ausgeflockt und es sah optisch nicht so toll aus. Wer hat denn einen Trick für mich, wie ich das ausflocken verhindern kann ?!?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bandnudeln mit Champignon-Zucchini Ragout
Kategorien: Nudeln, Champignons, Zucchini
Menge: 4 Personen

Zutaten

500 Gramm   Bandnudeln
1 Schale   Champignons
200 Gramm   Zucchini; ca.
1     Zwiebel
250 ml   Gemüsebrühe
150 Gramm   Saure Sahne
2 Essl.   Sonnenblumenöl
1 Essl.   Petersilie, fein gehackt

Quelle

  Kistenpost KW12/2006, www.diebeziehungskiste.de
  Erfasst *RK* 26.03.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Zucchini waschen und grob raspeln. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Champignons unter Rühren dünsten. Zucchini zugeben, salzen und pfeffern, ca. 3 Min. garen. Gemüsebrühe hinzufügen und etwas einkochen lassen. Ca. 2 EL der Gemüsemischung zur sauren Sahne geben, verrühren und dann in der Pfanne unterrühren. Mit der Petersilie bestreuen. In der Zwischenzeit die Bandnudeln nach Packungsanweisung garen.

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Lauchcurry-Spätzle-Auflauf

Dieser Auflauf war das prämierte Leserrezept in Vegetarisch fit! Februar 2006. Ich habe die getrockneten Spätzle durch frische Vollkornspätzle ersetzt. Außerdem habe ich nicht den ganzen Käse oben drauf gestreut, sondern habe einen Teil des Käses in die Mitte gegeben. Ich war anfangs etwas skeptisch bezüglich der 500 ml Wasser, in denen der Lauch gekocht wurde, aber die wurden von den Spätzle aufgesogen. Es hat sehr lecker geschmeckt und eigentlich kann man diesen Auflauf mit allen möglichen Gemüsesorten zubereiten und auch ein bißchen angebratene Pute oder Hähnchen wären bestimmt lecker.

Lauchcurry-Spätzle-Auflauf

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lauchcurry-Spätzle-Auflauf
Kategorien: Auflauf, Nudeln, Lauch
Menge: 4 Personen

Zutaten

350 Gramm   Vollkornspätzle (Kaffeebohne: 600 g frische
      — Vollkornspätzle)
      Salz
2 Stangen   Lauch
2 Essl.   Öl
500 ml   Gemüsebrühe
      Pfeffer
      Curry
75 Gramm   Emmentaler, gerieben
      Butterflöckchen

Quelle

  Vegetarisch fit! 02/2006, Seite 38
  Erfasst *RK* 28.02.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen und abgießen.

2. Backofen auf 180 grad (Umluft 160 grad) vorheizen. Inzwischen Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Öl erhitzen und Lauch darin andünsten. Gemüsebrühe zugeben und ca. 10 Min. kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Abgetropfte Spätzle untermischen.

3. Auflaufform fetten und Nudel-Lauch-Mischung hineingeben. Käse und Butterflöckchen darüber streuen und im Backofen ca. 10-15 Min überbacken.

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Suppe der Woche: Wurzelgemüseeintopf

Die Suppe der vergangenen Woche ist ein Wurzelgemüseeintopf mit roten Linsen. Er ist wirklich sehr saisonell, denn er besteht hauptsächlich aus Wintergemüse wie Pastinaken, Petersilienwurzeln und Möhren (zZt bei meinem Biobauern zwischen 1,40 und 1,50 eur/kg).

Das Rezept stammt aus der alten Ökolandbauaktion ‚Donnerstag ist Biotag‘. Die Mengeangabe ist für vier Personen, aber die dürfen dann nicht viel Hunger haben. Wir haben ihn zu 2,5 gegessen und nachmittags dann noch Waffeln gebacken.

Das hat aber seinem Geschmack keinen Abbruch getan.

Wurzelgemüseeintopf

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Wurzelgemüseeintopf mit roten Linsen
Kategorien: Suppe, Eintopf, Linsen
Menge: 4 Personen

Zutaten

1     Zwiebel
1 groß.   Möhre*
150 Gramm   Pastinaken*
150 Gramm   Petersilienwurzeln*
1     Knoblauchzehe
  Etwas   Pflanzenöl
  Etwas   Zucker
      Gemahlener Kreuzkümmel und Kurkuma (oder eine indische Würzmischung)
1     Apfelsine*
2-3 Teel.   Gemüsebrühe
100 Gramm   Rote Linsen*
      Salz und schwarzer Pfeffer

Quelle

  www.ökolandbau.de, Donnerstag ist Ökotag
  Erfasst *RK* 25.01.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Zwiebel, Möhre, Pastinaken und Petersilienwurzeln putzen, ggf. schälen und in Ringe bzw. Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe schälen, hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

2. Etwas Öl in einem genügend großen Topf erhitzen. Zwiebelringe und den Knoblauch darin glasig dünsten, dann das restliche Gemüse hinzufügen. Alles mit Zucker und jeweils ½ TL Kreuzkümmel und Kurkuma würzen.

3. Die Apfelsine auspressen. Den Saft zusammen mit 400 ml Wasser und der Gemüsebrühe zum Gemüse in den Topf gießen. Die roten Linsen hinzufügen und den Eintopf etwa 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, dabei die Linsen nicht zu weich werden lassen. Den Eintopf zum Schluss salzen und pfeffern und je nach Geschmack nochmals mit den Gewürzen abschmecken.

Tipps

Bei diesem Eintopf fällt der Preisunterschied zwischen Bio- und konventioneller Ware sehr gering aus. Der Preisvergleich zeigt, dass saisonales Bio-Gemüse teilweise sogar günstiger oder nur etwas teurer als Saison-Gemüse aus konventionellem Anbau ist. Informieren Sie sich im >>Saisonkalender über weitere Gemüsearten, die jetzt Saison haben.

Pastinaken und Petersilienwurzeln gehören zu den >>"fast vergessenen" Gemüsearten. Sie werden vorrangig von biologisch wirtschaftenden Betrieben angebaut. Daher sind sie bei Direktvermarktern in deren Hofladen oder im Naturkostfachgeschäft eher erhältlich als im Supermarkt. Und dann oft sogar preiswerter!

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Orangen-Sellerie-Salat mit Mungobohnensprossen

Dies ist das zweite Rezepte, dass ich für den Keimsprossenevent ausprobiert habe, aber ich weiß noch nicht, ob es das ‚Wettbewerbsrezept‘ ist.

Die Mungobohnen waren schon nach drei Tagen servierfertig. Der Salat erinnert an Waldorfsalat und schmeckt durch die Orange sehr saftig und ist nicht schwer, da keine Majo sondern Joghurt verwendet wird. Die Mungobohnensprossen kommen aber geschmacklich nicht raus.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sellerie-Orangensalat mit Mungobohnensprossen
Kategorien: Vorspeise, Salat
Menge: 4 Personen

Zutaten

6 Essl.   Mungobohnensprossen
2 groß.   Orangen
150 Gramm   Naturjoghurt
2 Essl.   Süße Sahne
1 Teel.   Weizenkeimöl
      Kräutersalz
      Pfeffer a.d.M
1 groß.   Sellerieknolle
1 Bund   Schnittlauch

Quelle

  Leo Frühschütz, Keime & Sprossen
  Erfasst *RK* 16.02.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Mungobohnensprossen etwa 3 Minuten in siedendem Wasser blanchieren, auf ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Orangen waschen, halbieren und zwei Hälften zu Saft pressen. Aus den anderen Hälften – ohne diese zu zerschneiden – das Fruchtfleisch herauslösen und klein schneiden. Die Orangenhälften (Schalen) beiseite legen. Orangensaft, Joghurt, Sahne und Weizenkeimöl mit einem Schneebesen kräftig schlage, mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken. Die Sellerieknolle schälen, waschen und auf einer Küchenreibe fein raspeln. Die Gemüseraspel direkt unter die Sauce mischen. Das Oragenfruchtfleisch sowie die Sprossen unterheben. Den Schnittlauch verlesen, waschen und in kleine Röllchen schneiden. Die Oragenhälften auf vier Teller legen, mit dem Salat füllen und mit dem Schnittlauch bestreuen.

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Gemüse-Meme

Das Stückchen zur Gemüse-Meme (gestartet von Foodfreak) haben mir Brot und Rosen und Hungrig in San Fancisco geschickt.

1. Magst Du Gemüse?

Mittlerweile ja. Als Kind gab es bei uns Gemüse meist aus der Dose oder der Tüte und das habe nicht wirklich gerne gegessen und ich wurde auch nie dazu gezwungen. Während des Studiums habe ich mich bevorzugt von Mensa und Fertiggerichten ernährt, aber danach habe ich dann doch mehr darauf geachtet. Ich lebe auch vorwiegend vegetarisch und da komme ich an Gemüse auch nicht mehr vorbei.

2. Hast Du ein Lieblingsgemüse?

Mir liegen die Sommergemüse wie Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen mehr als die Wintergemüse. Gewisse Kohlsorten esse ich immer noch nicht, aber ich taste mich an Gemüse ran, die ich noch nie verarbeitet habe. Da wir vorwiegend Bio-Gemüse essen, ist es auch wesentlich sinnvoller saisonal und lokal einzukaufen und da bleibt im Winter nur das Wintergemüse.

3. Gibt es ein Gemüse, von dem Du denkst (oder weißt), daß viele Leute es nicht mögen, aber Du selbst findest es ganz toll? Warum?

Fenchel. Als Kind gab es immer Fencheltee, wenn wir erkältet waren. Das war aber irgendein Pulver und es hatte nicht wirklich etwas mit Fenchel zu tun. Ich habe diesen Tee gehasst, wahrscheinlich auch weil er eben mit Krank sein verbunden wurde. Im Krankhaus gab es dann Fencheltee aus Fenchelsamen, der wesentlich besser war und dann habe ich auch einfach mal Fenchel ausprobiert. In der italienischen Küche wird er ja sehr vielseitig eingesetzt und ich bin auch immer auf der Suche nach leckeren Fenchelrezepten.

4. Gibt es ein Gemüse, von dem Du denkst (oder weißt), daß es viele Leute ganz toll finden, aus dem Du selbst Dir aber nicht viel machst?
Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

Ganz klar: Spargel. Ich wohne in einem großen Spargelanbaugebiet und meine Freundin ißt in der Spargelsaison nur Spargel – jeden Tag. Ich koche ich auch ein paar Mal in dieser Zeit, aber ich esse lieber die neuen Kartoffeln mit der zerlaufenen Butter, als den Spargel.

5. Welche Gemüsesorten sind für Dich ungewöhnlich?

Es gibt einige Gemüsesorten, die ich noch nicht probiert habe, weil es sie in dieser Gegend im Bioanbau nicht gibt. Vorallem asiatische Gemüsesorten.

6. Nenne ein paar Gemüse, die Du häufig zubereitest / isst.

Zur Zeit gibt es oft Champignons, Brokkoli und Mangold. Im Sommer dann wieder Tomaten, Zucchini, Auberginen und Paprika. Im Herbst dann Kürbis, da es jetzt auch Sorten mit Geschmack gibt. Vor ein paar Jahren gab es eher die großen, geschmacklosen Halloween-Kürbisse. Jetzt gibt es Butternuß, Hokkaido und Patisson. Und Spinat.

7. Welche/s Gemüse möchtest Du genauer kennenlernen und mehr in der Küche einsetzen?

Ich habe diesen Winter mal Schwarzwurzeln, Mangold und schwarzen Rettich ausprobiert. Ich möchte noch Rosenkohl ausprobieren (da habe ich recht schreckliche Kindheitserinnerungen) und ein bißchen mit Knollensellerie kochen.

8. Ein paar Gedanken über Gemüse.

Ich findes es schade, dass in Restaurants, Kantinen, Mensen und Kindergärten so wenig Gemüse angeboten wird. Die vegetarischen Gericht sind meist nicht so prickelnd, sondern mehr so Verlegenheitsgerichte, wenn mal wieder ein Veggie reinschneit.

9. Nenne ein tolles Gemüsekochbuch

Ich besitze kein reines Gemüsekochbuch. Ein paar vegetarische Kochbücher oder dann Kochbücher, in denen ausschließlich ein Gemüse behandelt wird, wie zB. Zucchini.

 

Ich gebe das Stöckchen weiter an Kochschlampe und Jan.

Premiere: Schwarzer Rettich

schwarzer Rettich

Ich habe bei meinem Bauern schon öfters vor dem schwarzen Rettich (Winterrettich) gestanden. Ich wußte aber nie so genau, was ich damit anfangen soll. Heute habe ich mich dann dazu entschlossen, mal welchen mitzunehmen. Meine Bäurin hat mir dann erzählt, dass sie zwei Zubereitungen kennt.

1. Als Rohkostsalat mit geraspeltem Rettich und einem Essig/Öl-Dressing
oder
2. als Mittel gegen Husten. Sie höhlt dazu den Rettich aus und lä&szligt 1 cm Rand stehen. Dann füllt sie ihn mit Kandiszucker und läßt ihn ca. 12 Stunden stehen. Bis dahin ist der Zucker flüssig und sie trinkt dann den Sirup. Es würde zwar etwas Überwindung kosten, aber ihr würde das super helfen.
Ich habe mal ein bißchen gegoogelt und habe Infos, Rezepte und Hausmittel gefunden.

Ich habe den Rettich als Rohkostsalat zubereitet und wir haben ihn komplett gegessen. Er schmeckt schärfer als der weiße Rettich und manchmal hat er mich an den Geschmack der Radischen von meinem Bauern erinnert. Ich werde ihn auf jeden Fall nochmal kaufen und dann das andere Rohkostrezept ausprobieren.

Suppe der Woche: Corn Chowder

Letzte Woche mußte die ‚Suppe der Woche‘ aus Zeitgründen ausfallen. Dafür habe ich meine Suppenrezeptsammlung einer Freundin zur Verfügung gestellt, die meint, nur Tütensuppen kochen zu können. Ich bin ja mal gespannt, ob sie schon etwas ausprobiert hat.

Heute gab es Corn Chowder. Sehr lecker! Die Suppe schmeckt sehr sahnig, aber es sind nur 125 ml Sahne enthalten, der Rest ist Vollmilch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Corn Chowder
Kategorien: Suppe, Mais, Kartoffeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2 mittl.   Kartoffeln, geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten
1/2 Ltr.   Wasser
  Etwas   Salz
2 Essl.   Olivenöl
1     Zwiebel, fein gewürfelt
750 Gramm   Frische Maiskörner (von etwa 6 Maiskolben)-Oder 2 Dosen (400 g) Mais
1/2 Ltr.   Milch
125 ml   Sahne
      Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 Teel.   Rosenpaprika
1/2 Teel.   Getrockneter Thymian
1     Lorbeerblatt
1 Essl.   Feingehackte Petersilie

Quelle

  Linda’s Rezepte Seite 25
  Erfasst *RK* 07.08.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Ein echter amerikanischer Klassiker, der zu jeder Jahreszeit passt und schmeckt. Die sämige Maissuppe zaubert ländliche Stimmung auf den Tisch.

Die Kartoffeln in wenig Salzwasser 10 Minuten vorkochen. Inzwischen das Olivenöl in einem Suppentopf erhitzen und die Zwiebel darin auf kleiner Flamme in etwa 5 Minuten glasig dünsten. Die Kartoffeln abgießen und zu den Zwiebeln geben, die übrigen Zutaten mit Ausnahme der Petersilie ebenfalls dazugeben und das Ganze aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die Suppe etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis der Mais weich und die Suppe sämig ist. Dabei gelegentlich umrühren. Das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe mit der gehackten Petersilie bestreuen..

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