Apfel-Fenchel-Salat mit Sprossen

Ich hatte mir vor einigen Jahren mal ein Sprossenkeimgerät bei einem Kaffeeröster, der auch vieles anderes anbietet, gekauft. Es war dreistückig und ich hielt es für eine gute Lösung. Leider war der Durchmesser zu groß, dass es unfallfrei auf der Fensterbank stehen konnte und auch an anderen Plätzen hat es mehr gestört als genutzt.
Vor ein paar Wochen war ich im Drogeriemarkt, der auch Biolebensmittel verkauft und habe dieses Keimglas gesehen. Das paßt viel besser in meine Küche und bei der Gelegenheit habe ich mir auch eine pikante Sprossenmischung mit Linsen und Rettich gekauft.

Da kam mir das Rezept für einen Apfel-Fenchel-Salat mit Sprossen auf lecker.de doch gerade recht.

Die süßen Möhren, die säuerlichen Äpfel und die scharfen Sprossen war ein sehr abwechslungsreiches Geschmackserlebnis. Ich esse sehr gerne Fenchel, aber lieber gekocht als roh. Da der Fenchel aber in sehr dünne Scheiben geschnitten wird, ist auch er sehr angenehm im Geschmack.

Blick aus dem Küchenfenster

Barbara gönnt uns einen Blick aus ihrem Küchenfenster und bittet uns, es nachzutun.
Mittlerweile habe ich schon unzählige Ausblicke gesehen und die Kaltmamsell interessiert sich für soziologische Untersuchungen über die Lebensumstände von Foodbloggerinnen und wundert sich, dass es das noch nicht gibt.

Vielleicht liegt es daran, dass ‚wir‘ Foodbloggerinnen einfach für das Marketing nicht so interessant sind? Neulich habe ich gelesen/gehört (?), dass monatlich 300 neue Lebensmittel/Fertigprodukte auf den Markt kommen. Wer die kauft? Wenn ich mich in den Blogs so umschaue, die ich so lese, dann wird so viel wie möglich selbst gekocht und so wenig wie möglich fertig bzw. halbfertig einkauft.

Zurück zu meinem Küchenfenster. Wir wohnen in einer Siedlung, die Anfang der siebziger Jahre gebaut wurde und hier stehen ca. 400 Häuser, aufgeteilt in verschiedene Haustypen. Alle Häuser sind weiß verputzt und haben diese schwarzen Holzverkleidungen. Nachträgliche Anbauten, wie an den beiden Häusern uns gegebenüber lassen sich dann schnell erkennen. Bis zu den Pflanzen, die ihr vor dem Fenster erkennen könnt, geht die Terrasse, auf der ich morgens sehr viel Sonne habe. Dort stehen auch die Küchenkräuter und seit unserem Urlaub stehen da auch die Tomaten, Paprika und Peperoni (damit es mit dem Fremdgießen besser klappt). Die Straße ist das Ende einer Sackgasse und wird fast nur von den Anwohnern, Paketdiensten und Handwerkern befahren. Die Kinder können ziemlich ungestört dort ihre Kreise ziehen und ich habe sie dabei gut im Blick.

WBD: Yes, we bake: Mischbrot mit Gerste

world bread day 2009 - yes we bake.(Einsendeschluss 17. Oktober)
Inzwischen zum vierten Mal lädt uns Zorra zum World Bread Day ein.

Ich habe mich (mal wieder) für ein Hefebrot entschieden – dieses Mal mit Weizenmehlen und Gerste. Ich habe die Hefemenge reduziert und anstatt 60 g nur 42 g verwendet. Das Brot ist trotzdem super gegangen und ich hätte die Hefemenge sicher noch etwas reduzieren können.

Das Brot ist eigentlich sehr einfach in der Zubereitung. Vielleicht kann ich damit ein paar Leute zum Brotbacken animieren, da ich in Gesprächen mit Frauen in der Nachbarschaft, Schule, Kindergarten und Hobby immer höre, dass man zuhause kein gutes Brot backen kann oder man dafür eine Brotbackautomat oder einen Superofen braucht. Ich backe mein Brot in einem ca. 15 Jahre alten Herd. Da der Platz in der alten Wohnung nicht für einen großen Herd nicht gereicht hat, habe ich auch nur einen 50 cm Herd und es ist schwierig zwei Brote aufeinmal darin zu backen. Aber es ist machbar…

Ich habe den Teig aufgeteilt und ihn in ein rundes und ein längliches Gärkörbchen gelegt. Der Anschnitt ist vom länglichen Brot. Leider ist mir der Teig beim Einschießen wieder etwas weggelaufen, aber dem Geschmack tut es keinen Abbruch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mischbrot mit Gerste
Kategorien: Brot, Hefe, Weizen, Gerste
Menge: 2 Laib

Zutaten

250 Gramm   Weizenvollkornmehl
950 Gramm   Weizenmehl 550
125 Gramm   Gerstenmehl
4 Teel.   Salz
1 1/2 Würfel   Hefe (Katja: 1 Würfel)
      Mehl zum Bestäuben des Blechs

Quelle

  Backen! Das gelbe von GU, Rezept 620, Seite 280
  Erfasst *RK* 16.10.2009 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Das Weizenvollkornmehl in eine Schüssel füllen. Das helle Weizensowie das Gerstenmehl darüber sieben und alles mit dem Salz mischen.

Die Hefe in 875 ml lauwarmes Wasser einrühren. Die Hefelösung zum Mehl gießen und den Schüsselinhalt zunächst mit einem Rührlöffel verrühren, dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Sollte dieser kleben, noch etwas Mehl einarbeiten. (Katja: Kitchen Aid).

Den Teig zu einer Kugel formen, wieder in die Schüssel legen und diese mit einem sauberen Tuch abdecken und an einen warmen, zugfreien Ort stellen. Den Teig dann 30-45 min gehen lassen, bis sich sein Volumen etwa verdoppelt hat. Den Teig durchkneten, halbieren und zwei runde Laibe formen, die etwas kleiner sind als die zu verwendenden Brotbackkörbchen. Die Brotlaibe zum Gehen in die Brobackkörbchen legen, damit sie eine gleichmäßige Form erhalten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30-45 min gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat.

Den Backofen auf 230° (Umluft 210°) vorheizen. Das Backblech leicht mit Mehl bestäuben.

Die Brote auf das Backblech stürzen und im Ofen (Mitte) zunächst 10 min backen, dann die Temperatur auf 200° (Umluft 180°) zurückschalten und die Brote in weiteren 40-50 min fertig backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

:Zubereitung: 35 min
: Gehzeit: 1 1/2 Std
: Backzeit: 1 Std

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Beitrag 2006: Mehrkornbrot USA
Beitrag 2007: Italienisches Tomatenbrot
Beitrag 2008: Dinkelvollkornbrot

Kartoffelauflauf

Ich versuche unter der Woche immer etwas zu kochen, dass ich gut vorbereiten kann und das dann schnell fertig ist wenn beide Kinder zuhause sind.
(Ich habe mich bisher noch nicht zum Kauf eines Crockys durchringen können, obwohl ich ja bei Küchenlatein, Schnuppschnüss und Crockyblog immer die leckeren Ergebnisse sehe).

Da paßt zum Beispiel dieser Kartoffelauflauf. Ich habe im Laufe des Vormittags die Kartoffeln und den Brokkoli im Schnellkochtopf gegart. Alles kleingeschnitten, eingeschichtet, übergossen und kurz bevor mein Sohn nach Hause kommt überbacken. Es war zügig auf dem Tisch und den Kindern hat es geschmeckt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelauflauf
Kategorien: Auflauf
Menge: 4 Portionen

Zutaten

650 Gramm   Vorgekochte Kartoffeln
300 Gramm   Brokkoli
2     Tomaten
10 Gramm   Butter
200 Gramm   Schmelzkäse
1     Eigelb
100 ml   Sahne
      Salz
      Weißer Pfeffer
      Muskat
      Petersilie
      Schnittlauch

Quelle

  rtv
  Erfasst *RK* 23.08.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Katja: Ich habe die Kartoffeln und den Brokkoli zusammen im Schnellkochtopf gekocht.

Kartoffeln in Scheiben schneiden. Brokkoli putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Tomaten achteln. Eine Auflauffonn mit Butter fetten. Kartoffelscheiben und Gemüse in der Form verteilen. Schmelzkäse mit Eigelb und Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Kräuter waschen, trockenschleudern oder abtropfen lassen und fein hacken. Kräuter in die Soße geben und über das Gemüse gießen. Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad etwa 10 – 15 min überbacken.

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Zwiebelkuchen und Spaghetti mit Kürbissosse

Da ich es jetzt nicht mehr verhindern kann, dass es Herbst geworden ist, widme ich mich jetzt den angenehmen Rezepten des Herbstes.

Am Wochenende gab es aus diesem Grund am Samstag Zwiebelkuchen (aus Mürbeteig mit roten Zwiebeln) und rheinhessischen Federweißen

und am Sonntag Spaghetti mit Kürbissosse.

Normalerweise blogge ich das gleiche Gericht nicht zweimal, aber das aktuelle Foto ist wesentlich besser als das Foto im Originalpost.

Kartoffelauflauf mit Nüssen

Dieser leckere Auflauf ist aus einem älteren GU-Kochbuch: Vegetarisch genießen.

Wer gerne Kartoffelpüree mag, für den ist das Gericht genau das richtige. Durch den Eischnee wird es etwas lockerer und mit den Nüssen schmeckt es sehr fein.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelauflauf mit Nüssen
Kategorien: Auflauf, Kartoffel, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

800 Gramm   Kartoffeln (mehlige Sorte)
500 ml   Gemüsebrühe
1     Zwiebel
1 Bund   Frischer Majoran
1/8 Ltr.   Milch
3     Eier
100 Gramm   Goudakäse, frisch gemahlen
50 Gramm   Haselnusskerne, gemahlen
1 Essl.   Weizenvollkornmehl
      Salz
1/2 Teel.   Kreuzkümmel
      Weißer Pfeffer a.d.M
50 Gramm   Butter

Quelle

  Barbara Rias-Bucher, Vegetarisch genießen, GU-Verlag,
  Seite 30
  Erfasst *RK* 20.09.2009 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Mit der Gemüsebrühe aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 20 min weich garen.

2. Die Zwiebel schälen und hacken. Den Majoran waschen und fein zerkleinern.

3. Die Milch zu den gegarten Kartoffeln gießen. Alles mit den Quirlen des Handrührgerätes durchrühren, bis die Kartoffeln musig sind. Die Kartoffeln abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind.

4. Die Eier trennen. Die Eigelbe, die Zwiebel und den Majoran unter die Kartoffeln mischen. Die Eiweiße steif schlagen und daraufgeben.

5. Den Käse, die Nüsse, das Mehl, Salz, den Kreuzkümmel und eine kräftige Prise Pfeffer mischen und auf den Eischnee streuen. Alles vorsichtig mischen.

6. Eine ofenfeste Form mit hohem Rand mit etwa einem Drittel der Butter ausstreichen. Den Kartoffelteig in der Form glattstreichen. Die restliche Butter in Flöckchen darauf legen.

7. Die Form auf den Rost (Mitte) in den kalten Backofen stellen. Den Auflauf bei 180° (Umluft 160°, Gas Stufe 2-2,5) etwa 45 min backen.

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DKduW: Kaffeebar

Diesen Monat habe ich mich für das Kochbuch Kaffeebar von Reinhardt Hess aus dem GU-Verlag entschieden.

Nach einer allgemeinen Einführung über Kaffee folgen dann Kapitel, die Kaffeetraditionen in Wien, Italien, Amerika, Europa und den Orient genauer unter die Lupe nehmen. Erst gibt es Rezepte für die jeweiligen Kaffeespezialitäten und dann für die Speisen, die den Kaffee begleiten.

Da ich die italienische Barkultur sehr mag und während meinen Italienaufenthalten oft und gerne die Bars besucht habe und die dazu angebotenen Speisen sehr mag, habe ich mich für Sfincione entschieden. Im Buch werden sie als kleine Pizzen beschrieben. Der Teig wird mit einem kleineren Durchmesser und dicker ausgerollt. Und sie werden reichhaltiger belegt.

Ich hatte solch einen Hunger, dass ich die Reihenfolge des Belages durcheinander gebracht habe, aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sfincione – kleine Pizzen
Kategorien: Pizza
Menge: 4 Stück

Zutaten

H TEIG
300 Gramm   Mehl (Type 550)
      Salz
1/4 Würfel   Hefe (10 g)
H BELAG SOSSE
250 Gramm   Tomaten (möglichst Flaschentomaten)
1 klein.   Zwiebel
2 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Schwarzer Pfeffer
1 Messersp.   Gemahlener Peperoncino (Cayennepfeffer)
1 Essl.   Gehackte Basilikumblätter
H BELAG REST
2     Knoblauchzehen
3     Sardellenfilets in Salzlake
12     Entsteinte schwarze Oliven
75 Gramm   Ziegen- oder Schaf-Frischkäse
35 Gramm   Mittelfester Pecorino
H AUSSERDEM
      Backpapier oder Fett und Mehl für das Backblech

Quelle

  Reinhardt Hess
Kaffeebar, GU-Verlag
  Seite 57
  Erfasst *RK* 20.09.2009 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Das Mehl mit 1 TL Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe mit knapp 200 ml lauwarmem Wasser verquirlen, zum Mehl gießen und alles zu einem elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Std. gehen lassen.

2. Für den Belag die Stielansätze der Tomaten entfernen. Tomaten überbrühen, häuten und entkernen, das Fruchtfleisch klein würfeln. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden.

3. 1/2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Tomaten zugeben und alles bei mäßiger Hitze offen ca. 15 min köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen. Mit Salz, Pfeffer, Peperonicino und Basilikum würzen. Die Sauce abkühlen lassen.

4. Knoblauch schälen und grob hacken. Sardellen abspülen, trockentupfen und in Stückchen schneiden. Die Oliven abtropfen lassen.

5. Wenn der Teig gut aufgegangen ist, den Backofen auf 225° (Umluft 200°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder alternativ fetten und mit Mehl bestreuen. Den Teig in 4 Stücke teilen und jedes mit der Hand zu einem runden dicken Flachen (ca. 10 cm Ø ) formen. Auf das Backblech legen, die Oberfläche mit etwas Olivenöl bestreichen und mit den Fingerspitzen Vertiefungen drücken.

6. In die Vertiefungen abwechelnd ein Stück Sardelle, etwas Knoblauch und eine Olive legen. Den Frischkäse zerbröckeln und auf den Sfincione verteilen. Die Tomatensauce darüber geben, dabei den Teigrand frei lassen. Pecorino grob raspeln und darüber streuen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln.

7. Die Sfincione im heißen Backofen (Mitte) ca. 20 Min backen, bis der Teigrand gut gebräunt ist. Warm oder Kalt servieren.

: Zubereitung: ca. 30 Min
: Gehzeit: ca. 2 Stunden

: Backzeit: ca. 20 min
: pro Stück: ca. 490 Kcal

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Möhren-Ingwer-Suppe

Irgendwie war mir mal wieder nach Suppe und da viel mir das Möhren-Ingwer-Suppen Rezept aus der Schrot&Korn wieder ein.

Die Zubereitung ist unkompliziert und die Suppe schmeckt nicht zu möhrig, dafür angenehm scharf durch den Ingwer. Meiner Tochter war die Suppe zu scharf. Ich habe sie dann kalt aufgegessen und das war auch sehr lecker, aber den Ingwer schmeckt man dann noch mehr.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhren-Ingwer-Suppe
Kategorien: Suppe, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 4 Personen

Zutaten

60 Gramm   Frischer Ingwer
400 Gramm   Möhren, in dünnen Scheiben
50 Gramm   Butter
1 Essl.   Zucker
600 ml   Gemüsebrühe
150 ml   Kokosmilch
      Salz, Pfeffer
      Evtl. frittierter Ingwer als Garnitur

Quelle

  Schrot&Korn 09/2009
  Erfasst *RK* 20.09.2009 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1 Ingwer schälen und fein würfeln, mit den Möhren in der zerlassenen Butter andünsten. Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Mit Brühe und Kokosmilch aufgießen. Suppe bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2 Ein Drittel der gekochten Möhrenscheiben aus der Suppe nehmen und auf vorgewärmte Schalen verteilen.

3 Restliche Suppe im Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe in Schalen füllen. Mit frittiertem Ingwerstroh garniert und mit Pfeffer bestreut servieren.

Tipp: Ingwerstroh Ingwer in Streifen schneiden, mit Mehl bestäuben und in Erdnussöl frittieren. Abtropfen lassen, salzen.

Portion: ca. 150 kcal, 2 g E, 11 g F, 11 g KH

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Pasta al forno con pomodori e mozzarella

Auf der Suche nach einem schnörkelosen Tomatensaucenrezept, dass ich dann auch im Buch Aus Italien Küchen gefunden habe, hatte ich auch bei Jamie Oliver gesucht, aber nichts passendes gefunden. Dafür hatte ich in ‚Jamie’s Italy‚ (ich habe von den meisten Jamie Oliver Kochbüchern die englischsprachige Ausgabe) Pasta al forno con pomodori e mozzarella gefunden, konnte sie aber mangels Mozzarella nicht sofort nachkochen.

Um nochmal den Sommer auf den Tisch zu holen, habe ich das Gericht am Montag gekocht. Es hat so halb nach Sommer und halb nach Herbst geschmeckt und es hat sich wieder einmal gelohnt, die Tomatensauce aus frischen Tomaten herzustellen.

Ich wollte jetzt nicht unbedingt das englische Rezept abschreiben und habe mal gegoogelt. Da habe ich doch entdeckt, dass Eva von Deichrunner’s Küche das Rezept letztes Jahr auch schon gekocht hat und sie hat das deutschsprachige Rezept hier eingestellt.

Weihnachtliche Zwetschenmarmelade

Seit einiger Zeit locken bei meinem Bauern Zwetschen. Ich gehe immer montags und donnerstags zum Einkaufen und da sind die Zwetschen meist frisch geerntet.

Teilweise essen wir sie einfach so. Oder es gibt den leckeren Pflaumenkuchen vom Blech (dieses Mal mit gehackten Walnüssen). Oder sie werden zu einer weihnachtlichen Zwetschgenmarmelade verarbeitet. (Das Rezept gab es beim Bauern kostenlos dazu).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weihnachtliche Zwetschenmarmelade
Kategorien: Einmachen, Marmelade, Zwetschen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1 kg   Entsteinte Zwetschen
1 kg   Gelierzucker (1:1)
1     Orangen, Saft davon
1 Teel.   Lebkuchengewürz
1     Zimtstange

Quelle

  Frau Teichfuß
  Erfasst *RK* 21.08.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die entsteinten Zwetschgen vierteln und mit dem Zucker verrühren. Ca. 12 Stunden stehen lassen, damit die Zwetschgen Saft ziehen können.

Dann die restlichen Zutaten damit verrühren. Die Masse aufkochen lassen, den Schaum abschöpfen und ca. 3 min sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen (am besten auf einem kleinen Teller, der im Kühlfach war).

Wenn die Marmelade geliert in saubere, heiß ausgespülte Twist-off Gläser füllen, diese verschließen und auf den Deckel stellen.

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