Zwiebelkuchen – Rezept mit Hefeteig

Beim Surfen habe ich das Foto vom Zwiebelkuchen von Zucker, Zimt und Liebe gesehen. Es gibt schon einige Zwiebelkuchenrezepte auf meinem Blog, aber ein weiteres kann nicht schaden – und schon gar nicht, wenn es so lecker aussieht.

Seit der Hefeknappheit im letzten Frühjahr backe ich wieder viel mehr mit Trockenhefe. Ich habe ein Baguette-Rezept, das es öfters mal bei uns sonntags morgens gab, da wird mit wenig Hefe und Übernachtgare gearbeitet. Das mache ich jetzt sehr oft und bisher hat mich das Ergebnis noch nie enttäuscht. So auch bei diesem Zwiebelkuchen. Ich habe Abends den Teig mit 7 g Trockenhefe zubereitet und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Am anderen Tag habe ich den Teig ca. 1 Stunde, bevor ich mit dem Rezept angefangen habe, aus dem Kühlschrank genommen und in die Küche gestellt. Danach habe mich an das Rezept gehalten.

Der Zwiebelkuchen war sehr lecker. Der Teig schön locker und erinnerte mehr an Brot als an Pizza, wie der fränkische Zwiebelkuchen.

Dieses Rezept darf es gerne öfter geben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwiebelkuchen – Rezept mit Hefeteig
Kategorien: Quiche, Hefe, Weizen, Zwiebeln
Menge: 1 Blech

Zutaten

H FÜR DEN HEFETEIG
400 Gramm   Weizenmehl (Type 405)
100 Gramm   Roggenmehl
1 Teel.   Salz
250 ml   Vollmilch
25 Gramm   Frische Hefe (Katja: 7 g Trockenhefe)
60 Gramm   Weiche Butter in Würfeln
1     Ei (Gr. M), raumtemperiert
H FÜR DEN ZWIEBEL-SCHMAND BELAG
1 1/2 kg   Zwiebeln (ich habe vornehmlich rote Zwiebeln und 1 große Gemüsezwiebel verwendet)
3 Essl.   Sonnenblumenöl
200 Gramm   Speckwürfel (kann weggelassen werden, wer vegetarisch essen möchte)(Katja: weggelassen)
2 Teel.   Kümmelsaat
2 Teel.   Getrockneter Majoran
300 Gramm   Schmand
4     Eier (Gr. M), raumtemperiert, verquirlt
      Petersilie oder Schnittlauch
      Salz und Pfeffer

Quelle

  Zucker, Zimt und Liebe dd. 15.10.2021
  Original: Edeka – Heimkommen – so schmeckt zuhause
  Erfasst *RK* 15.10.2021 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Für den Hefeteig beide Mehlsorten gemeinsam mit dem Salz in der Rührschüssel der Küchenmaschine (oder anderer großer Schüssel, wer fleißig mit den Händen knetet) mischen.

2. Sodann die Milch lauwarm erwärmen, dabei keinesfalls heiß werden lassen. Die Hefe hinein bröseln und mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Diese Mixtur nun samt Ei und Butter zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder per Hand mehrere Minuten lang zu einem geschmeidigen, elastischen Teig verkneten. Es ist wichtig, lang und ausreichend zu kneten. Per Küchenmaschine lasse ich diesen Teig gerne ca. 7 Minuten lang bearbeiten. Den Teig nun in einer sauberen Schüssel zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen.

3. Unterdessen die Zwiebeln schälen, halbieren und dann in dünne Halbmonde schneiden. Ich verwende hierfür gerne meine Mandoline* Werbelink (aus der zwar keine Musik herauskommt, aber tolle gleichmäßige Scheiben).

4. In einer sehr großen Pfanne oder in einem Bräter das Öl erhitzen. Speckwürfel dazu geben und einige Minuten lang hellbraun anbraten. Zwiebeln dazugeben und unter Rühren 5 Minuten mitbraten.

5. Kümmel und Majoran untermengen und zugedeckt bei mittlerer Temperatur ca. 20 Minuten lang dünsten, dabei immer mal wieder umrühren.

6. Den Teig nun auf einem mit Backpapier belegten, tiefen Backblech (40x30cm) ausrollen und mit den Händen bis in die Ecken drücken. Ich versuche hier gerne, den Teig etwas hoch stehen zu lassen, damit die Füllung nicht ausbüxt. Noch mal abgedeckt 10 Minuten lang gehen lassen.

7. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

8. Schmand und Eier in einer Schüssel nur rasch mit dem Schneebesen vermengen, gut salzen und pfeffern. Die Zwiebeln dazu geben. Jetzt darf die Füllung auf den Teig.

9. Zuletzt das Blech auf unterster Einschubleiste in den Backofen geben und ca. 35 Minuten lang backen. Ich finde ja übrigens, die Oberseite des Zwiebelkuchens darf ruhig etwas bräunen.

10. Vor dem Verzehr mit gehackter krauser Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.

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