Blog-Event: Deutsche Küche – Nordrhein-Westfalen – Westfälische Potthucke

Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Die dritte Station des Blog-Events Deutsche Küche – organisiert von Brotwein – ist nach Bayern und Berlin Nordrhein-Westfalen.

Ich habe keine familiäre Verbindung zu Nordrhein-Westfalen – so dass ich mich im Internet umgeschaut habe und auf Potthucke gestoßen bin. Und das war ganz nach meinem Geschmack. Es hat mich ein bißchen an den Eifeler Döppekooche oder Dibbelappes erinnert, aber die Kartoffeln bei der Potthucke werden viel feiner gerieben und es ergibt sich ein feinerer Geschmack.

Da ich bei der Zutat Mettwurst etwas unschlüssig war, habe ich dann Streichwurst verwendet, da sie nicht ganz so fett war wie die Mettwurst. Ich habe viele Rezepte durchgelesen und mal wurde die Mettwurst in Scheiben geschnitten oder komplett in die Kartoffelmasse gelegt. Ich habe die Streichwurst einfach auf die erste Schicht verteilt, was aber leider dazu geführt hat, dass mir die Scheiben der Potthucke beim Abschneiden genau an der Stelle gebrochen sind und so konnte ich nur ein Foto von der Kastenform mache. Ich habe die Potthucke auch nicht wie im Rezept angegeben scheibenweise in Butter angebraten. Da war die Gier zu groß.

Die Potthucke hat uns super geschmeckt und die wird es wieder geben – vielleicht auch mal ganz ohne Wurst.

Am Ende des Rezeptes findet ihr die Links zu weiteren leckeren Rezepten aus Nordrhein-Westfalen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Westfälische Potthucke
Kategorien: Kartoffeln, Wurst
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 kg   Mehligkochende Kartoffeln
      Salz
125 Gramm   Milch
150 Gramm   Schmand
4     Eier
      Pfeffer
4     Mettwürste
6 Essl.   Butter

Quelle

  Küchengötter.de
  Erfasst *RK* 07.10.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kartoffeln gründlich waschen. 200 g Kartoffeln in kochendem Salzwasser in 20-30 Min. bissfest garen, abgießen, heiß pellen und abkühlen lassen, dann grob reiben. Kaltes Wasser in eine Schüssel gießen, die übrigen Kartoffeln schälen und in das Wasser reiben. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln in einem Küchentuch gut ausdrücken.

2. Ofen auf 180° vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen. Gekochte und rohe Kartoffeln, Milch, Schmand und Eier zu einem dickflüssigen Teig vermischen, salzen und pfeffern.

3. Die Masse zur Hälfte in die Form füllen, die Würste ganz oder in Scheiben geschnitten darauflegen und die übrige Masse darüber verteilen. Die Form mit dem Boden mehrmals auf den Tisch stoßen, damit der Teig sich setzt. Potthucke 1 Std. 10 Min.-1 Std. 30 Min. im heißen Ofen (Mitte, Umluft 160°) garen, bis sie gestockt und ihre Oberfläche leicht gebräunt ist.

4. Potthucke 10 Min. in der Form ausdämpfen lassen, auf ein Küchenbrett stürzen und das Backpapier entfernen. Die Potthucke mit einem scharfen Messer in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben darin anbraten und servieren.

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Weitere tolle Rezepte aus NRW:
Sylvia von Brotwein mit Röggelchen Rezept – Roggenbrötchen & Brötchen aus Düsseldorf & Köln, Münsterländer Bauernstuten mit Schmalz – Schmalzstuten
Britta von Brittas Kochbuch mit Westfälische Krüstchen – leicht und vegetarisch, Doppelback, Pannekoken met Pillewörmern (Münsterland), Westfälisches Krüstchen, Version 2
Susanne von magentratzerl mit Rheinischer Sauerbraten
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Röggelchen – Deutsche Küche
Daniela von Leberkassemmel und mehr mit Ruhrpott Currywurstsauce
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Rheinische Schnibbelbohnensuppe
Tina von Küchenmomente mit Westfälischer Gitterkuchen mit Pflaumenmus

Koch Mein Rezept – Kaffeebohne zu Gast bei Jenny is baking – Arepas mit Hähnchen-Guacamolefüllung

Banner Koch Mein Rezept

Der Event ‚Koch Mein Rezept‘ – ins Leben gerufen von Volker von Volker mapft – geht in die zweite Runde. Dieses Mal darf ich für Jenny von Jenny is baking kochen.

Der Blog von Jenny war mir schon ein Begriff, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, woher ich ihn kannte. Als ich den Blog dann das erste Mal intensiver angeschaut habe, war ich doch etwas eingeschüchtert, denn die Torten sind der Hammer und das liegt mir so gar nicht.

Jenny wurde in Uruguay geboren, hat untern anderem in den USA und in Kanada gelebt, ist mit einem Kolumbianer verheiratet und lebt zur Zeit in Süddeutschland. Ihre Rezeptsammlung umfasst Rezepte aus Süd- und Nordamerika, aber auch Rezepte aus Deutschland sind bei ihr zu finden. Jenny bloggt seit über drei Jahren und im Blog findet man hauptsächlich Kuchen, Torten, Kekse und Desserts. Außerdem trinkt sie mit ihren Lesern Kaffee und ich finde es etwas schade, dass sie das in 2020 noch gar nicht gemacht hat. Wie wäre es denn mit einem Pumpkin Spice Latte mit Deinen Lesern, liebe Jenny?

Leider hatte ich in den letzten Wochen am Wochenende nicht so viel Zeit, dass ich, wie in Runde 1, mehrere Sachen ausprobiern konnte, wobei ich mir ganz sicher bin, dass ich in der Weihnachtszeit auf jeden Fall Kekse von Jenny nachbacken werde und auch die Pflaumentarte mit Zimtstreuseln steht schon auf der Liste für die Herbstferien. Und hatte ich die saftige Himbeer-Schoko-Torte schon erwähnt?

Ich habe mich dann an etwas für mich Unbekanntes herangewagt und habe die Arepas mit Hähnchen-Guacamolefüllung nachgekocht. Super lecker sage ich Euch. Die Arepas werden sicher mit zunehmender Erfahrung immer besser, aber auch beim ersten Versuch waren sie lecker und sie sind eine tolle Alternative zu Weizentortillas. Die Füllung ist schnell gemacht und die Guacamole schmeckt sehr gut dazu. Ich werde sicher noch öfter Arepas zubereiten und auch vegetarisch für mein Tochter füllen.

!Buen provecho!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Arepas mit Hähnchen- und Guacamolefüllung
Kategorien: Fleisch, Huhn, Venezuela
Menge: 4 bis 5 Stück

Zutaten

H AREPAS
300 Gramm   Warmes Wasser
15 Gramm   Butter
1 Prise   Zucker
1 Teel.   Salz
250 Gramm   Maismehl (evtl. mehr, hängt sehr stark von der Mehlsorte ab)
H FÜLLUNG
      Öl zum Anbraten
400 Gramm   Hähnchenbrustfilet
1 Bund   Frühlingszwiebeln
2     Kleinere Tomaten
1     Knoblauchzehe
      Cumin, Salz und Pfeffer
1 groß.   Avocado
1/2 klein.   Tomate
1     Schalotte
1 Teel.   Salz
1 Teel.   Cumin
1/2 Teel.   Cayennepfeffer
1/2     Frisch ausgepresste Limette
1 Bund   Frischer Koriander
H OPTIONAL: SCHEIBEN KÄSE

Quelle

  Jenny is baking dd. 16.08.2020
  Erfasst *RK* 20.09.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Für die Arepas das warme Wasser mit der Butter mischen, sodass diese schmilzt. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen, sodass ein feuchter Teig entsteht. Ggf. etwas Wasser oder mehr Maismehl hinzufügen. Aus dem Teig ca. 5 Arepas von ca. 20cm Durchmesser per Hand formen. Etwas Butter in der Pfanne zerlassen und die Arepas bei mittlerer Hitze einige Minuten von beiden Seiten goldbraun braten.

2. Derweil das Hähnchen in kleine Stückchen schneiden und mit etwas Öl kräftig von allen Seiten anbraten, herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. In der gleichen Pfanne die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln und die ausgepresste Knoblauchzehe glasig dünsten, dann die kleingewürfelten Tomaten hinzufügen nochmals ein paar Minuten mitdünsten. Das Hähnchenfleisch hinzufügen und alles kräftig mit Cumin abschmecken und noch einige Minuten auf niedriger Hitze dünsten.

3. Für die Guacamole die Avocado halbieren, den Stein entfernen und die beiden Hälften mit einem Löffel aushöhlen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel zerdrücken. Die Tomate sehr fein schneiden, ebenso die Schalotte und ebenfalls in die Schüssel eben. Cumin, Cayennepeffer, ausgepresste Limette und den feingehackten Koriander ebenfalls hinzugeben und alles gut miteinander vermischen. Zum Schluss nach Gusto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die fertigen Arepas nicht ganz durchschneiden und mit Hähnchenstückchen und Guacamole füllen und mit etwas frischem Koriander servieren. Wer mag, kann noch eine Scheibe Käse obenauf geben.

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Lieblings-Kartoffelssalat – schwäbische Art

Logo Wir retten Kartoffeln

Heute ist wieder die Rettungstruppe unterwegs und in diesem Monat retten wir die Kartoffel. (Schaut doch mal unter dem Rezept nach den anderen geretteten Kartoffelrezepten – da gibt es viel Inspiration für den Speiseplan).

Mein Beitrag ist unser Lieblings-Kartoffelsalat, den ich schon die ganze Zeit verbloggen wollte. Das Rezept habe ich schon unzählige Male zubereitet und selbst weiterentwickelt. Ich habe das Gefühl, der Kartoffelsalat schmeckt von Mal zu Mal besser. In der schwäbischen Heimat meines Mannes gibt es diesen Kartoffelsalat meist als Bestandteil eines gemischten Beilagensalats.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lieblings-Kartoffelsalat – Schwäbische Art
Kategorien: Salat, Kartoffeln
Menge: 3 bis 4 Personen

Zutaten

1,2 kg   Festkochende Kartoffeln
      Salz
      Frisch gemahlener Pfeffer
1     Zwiebel (optional: bei den Kindern nicht so beliebt)
400 ml   Gemüsebrühe (instant)
6 Essl.   Essig
2 Teel.   Senf
2 Teel.   Zucker

Quelle

  abgewandelt nach:
  Brigitte Viva 18/98, Seite 13
  Erfasst *RK* 20.09.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) Die Kartoffeln waschen und ca. 15 min im Schnellkochtopf kochen. Danach den Topf öffnen und die Kartoffeln kurz ausdampfen lassen.

2. ) Die Kartoffeln noch warm pellen, dann läßt sich die Haut besser abziehen. Die Kartoffeln so lange stehen lassen, bis man sie gut anfassen kann, ohne sich zu verbrennen.

3. ) Die ‚handwarmen‘ Kartoffeln über die Reibe in Scheiben hobeln und in eine Schüssel schichten. Jede Schicht mit Salz und Pfeffer würzen.

4. ) Die Zwiebel abziehen und würfeln. Die Brühe zubereiten. Die Zwiebeln in die heiße Brühe geben, mit Essig, Salz, Pfeffer und Zucker würzen und nochmal aufkochen lassen.

5. ) Die heiße Marinade über die Kartoffeln geben und etwa 1 Stunde durchziehen lassen.

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Brittas Kochbuch – Masurischer Kartoffel-Majorankuchen
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Gebackene Kartoffel- und Zucchiniwürfel mit Hähnchen
Cakes, Cookies and more – Bratkartoffeln
Turbohausfrau – Erdäpfelkäs
Das Mädel vom Land – Kartoffelrosen mit Endivienpesto
genial lecker – Kartoffelpuffer
Bonjour Alsace – Pommes frites einfach
our food creations – Mediterraner Kartoffelsalat
Kleines Kuliversum – Gromperekichelcher – luxemburgische Reibekuchen
Möhreneck – vegane Kartoffelpuffer
Pane e Bistecca – Kartoffelbrei-Hackfleisch-Kroketten

#synchronbacken # 50 – Butterkuchen

#synchronbacken August 2020

Bereits zum 50. mal wird synchrongebacken. Früher war ich beim WorldBreadBakingDay dabei und bin bei #45 beim Synchronbacken eingestiegen. Es macht sehr viel Spaß, obwohl mir die Rezepte oft beim ersten Mal nicht gelingen, aber ich lerne viel daraus. Auch wenn ich danach die Blogposts der anderen Teilnehmer lese, lerne ich viel und bekomme neue Ideen.

Beim #synchronbacken backen wir gemeinsam an einem Wochenende nach einem Rezept, das wir nach unseren Geschmäckern abändern dürfen. Da ich gerade was Brot und Brötchen anbelangt, nicht so viel Ahnung habe, hat es sich für mich als sicherer herausgestellt, mich beim ersten Versuch genau an das Rezept zu halten.

Bei dem Jubiläumssynchronbacken – organisiert von Zorra aus dem Kochtopf und Sandra from snuggs kitchen – backen wir den Butterkuchen von Hefe und mehr. Dieser Butterkuchen unterscheidet sich von meinen Standardrezepten schon daran, dass es sich hier um einen Hefeteig handelt, der eine etwas längere Behandlung braucht und das Ergebnis alles entschädigt.

Im Rezept stand nicht, ob man Frischhefe oder Trockenhefe verwenden soll. Ich brauche nicht so oft Hefe und der angebrochene Würfel hält dann immer nicht sehr lange im Kühlschrank. Deshalb habe ich den Butterkuchen mit Trockenhefe gebacken und die im Rezept angegebene Menge verwendet.

Das Ergebnis ist ein herrlich fluffiger, leckerer, zuckriger Butterkuchen, der seinem Namen alle Ehre macht.

Auf Insta habe ich schon die Varianten der unerschrockenen Bäckerinnen mit Pflaumen, Äpfeln, Aprikosen etc. gesehen. Ich werde dieses Rezept bestimmt auch noch als Grundlage für einen leckeren Pflaumenkuchen verwenden. Am Ende des Rezepts findet ihr die Liste der teilnehmenden Blogs.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Butterkuchen
Kategorien: Kuchen, Hefe, Blech
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H PÂTE FERMENTÉE
125 Gramm   Mehl Type 550
80 Gramm   Wasser
2 Gramm   Salz
1 Gramm   Hefe
H WATER ROUX
75 Gramm   Milch
15 Gramm   Mehl Type 550
H TEIG
      Pâte Fermentée
      Water roux
260 Gramm   Mehl Type 550
50 Gramm   Milch
5 Gramm   Hefe
60 Gramm   Ei (1 Eier Größe L)
50 Gramm   (Süßrahm-)Butter
20 Gramm   Zucker
H BELAG
60 Gramm   (Süßrahm-) Butter
60 Gramm   Zucker

Quelle

  hefe und mehr dd. 10.08.2011
  Erfasst *RK* 17.08.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Für den Pâte fermentèe alle Zutaten verkneten und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann im Kühlschrank für mindestens 12 Std. kühlstellen.

Für den Water Roux Milch und Mehl klümpchenfrei verrühren. Unter Rühren auf 65°C erhitzen (dauert etwa 3 min). Der Water Roux hat nun die Konsistenz eines festen Puddings. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten bis auf Butter und Zucker miteinander verkneten. 30 min ruhen lassen. Nun den sehr festen Teig 10 min mit der Hand kneten. Den Zucker in zwei Portionen unterkneten. Der Teig wird nun merklich weicher, da der Zucker die Feuchtigkeit aus dem Teig zieht. Zuletzt die Butter unterkneten.

Den Teig 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf einem Backblech zu einem Quadrat von etwa 30 cm x 30 cm ausrollen. Die kalte Butter in kleine Flocken teilen und tief in den Teig drücken. Den Zucker darüber streuen und eine Stunde gehen lassen.

Bei 200°C für 15 min backen

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Hier findet Ihr die Versionen meiner Mitbäckerinnen:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Caroline von Linal’s Backhimmel
Britta von Backmaedchen 1967
Désirée von Momentgenuss
Jenny von Jenny is baking
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tina von Küchenmomente
Petra von Obers trifft Sahne
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
Simone von zimtkringel
Geri von Lecker mit Geri
Eva von evchenkocht
Katrin von Summsis Hobbyküche
Dagmar von Dagmar brotecke
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Tamara von Cakes, Cookies and more
Manuela von Vive la réduction!
Martha von Bunte Küchenabenteuer
Britta von Brittas Kochbuch
Conny von Mein wunderbares Chaos
Anna von teigliebe
Sandra von From Snuggs Kitchen
Anna von Frau M aus M

Würzige Tomatenbutter

Logo Wir retten Pesto

Auch im Juli ist die Rettungstruppe von #wirrettenwaszuretten ist wieder unterwegs und dieses Mal retten wir Pesto, Kräuterbutter und co. (Am Ende des Rezeptes findet ihr eine Übersicht über die gesamte Rettung.)

In den vielen Jahren, die ich schon blogge, sind schon eine Menge Pesto-Rezepte zusammen gekommen. Hier findet ihr eine alphabetische Übersicht.

Kräuterbutter bzw- quark herzustellen ist kein Hexenwerk. Wir machen unsere Kräuterbutter und Kräuterquarks immer selber. Butter und Quark sind immer im Kühlschrank und die Kräuter stehen vor dem Küchenfenster – seit einiger Zeit sogar in einer schönen Palette.

Wenn wir mal eine Abwechslung brauchen, dann machen wir uns würzige Tomatenbutter. Sie ist sehr leicht herzustellen und schmeckt super. Entweder zu Gegrilltem, zu Kartoffeln oder auch auf frisch getoastetes Toastbrot.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Würzige Tomatenbutter
Kategorien: Dip, Butter, Tomaten
Menge: 1 Rezept

Zutaten

100 Gramm   Butter
50 Gramm   Getrocknete Tomaten
1     Knoblauchzehe
1 Teel.   Rosmarin
      Salz, Pfeffer
      Chilipulver

Quelle

  springlane.de
  Erfasst *RK* 02.06.2017 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Butter auf Zimmertemperatur erwärmen. Tomaten und Rosmarin fein hacken. Knoblauch schälen und zerdrücken.

Alle Zutaten vermengen und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Bis zum Servieren kalt stellen.

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Meine Mitretter und ihre Rezepte
Brittas Kochbuch – Pesto Rosso
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Sommerlicher Kräuterquark
Turbohausfrau – Zwei provencalische Dips
Brotwein – Basilikum-Pesto – Pesto alla Genovese selber machen
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Grundkurs Pesto mit Variationen
Pane-Bistecca – Kraeuterbutter fuer Grillfleisch und mehr
CorumBlog 2.0 – Amaranth-Pesto
Das Mädel vom Land – Königskerzenblütenpesto
genial lecker – Thymian-Senf-Butter mit Honig
Bonjour Alsace – Beurre Maître d’Hôtel
our food creations – Kräuterbutter für Mädchen und echte Kerle
Kleines Kuliversum – Rote Linsen Kurkuma Dip
Cahama – Brennessel-Pesto
Labsalliebe – Rosen-Butter
Volkermampft – Möhrennudeln mit Möhrenpesto – Alles von der Wurzel
Möhreneck – Pesto Genovese (vegan)

Koch Mein Rezept – Kaffeebohne zu Gast bei Zimtkringel – süß-saure Alblinsen mit Salsiccia

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Als Volker, den ich von der kulinarischen Weltreise kenne, die Idee hatte, dass Foodblogger sich untereinander besser kennenlernen sollten, da musste ich natürlich dabei sein. Ich blogge schon seit 2005 und damals war das alles sehr überschaubar. Viele Foodblogs sind gekommen und wieder gegangen, einige aus der guten alten Zeit sind immer noch dabei. Zwischendurch kamen dann auch welche, die gefühlt nur aus Kooperationsblogposts bestanden, aber die muss ich ja nicht lesen (und die sind auch wieder weg).

In der ersten Runde habe ich Simone von Zimtkringel zugelost bekommen. Simone ‚kenne‘ ich schon vom Synchronbacken und von der kulinarischen Weltreise. Wir sind im selbem Alter und als Buchhändlerin wird sie Bücher lieben – genau wie ich. Sie lebt in Nürtingen und ich bin mit einem Schwaben verheiratet. Volker hat beim Losen ein glückliches Händchen bewiesen.

Bei Simone von Zimtkringel (klingt sehr adelig) findet man nicht nur Rezepte (sogar ordentlich von A-Z sortiert oder doch lieber nach Themen), sie stellt auch Erzeuger vor und Kochbücher – sehr schön finde ich noch die Rubrik der Family&Friends, in der Rezepte aus der Familie und von Freuden verewigt werden.

Und was kocht Simone jetzt so? Simone kocht alles. Sie nimmt mit offensichtlicher Freude an vielen Blog-Events teil, sie backt, sie kocht und neuerdings grillt sie auch, sie mixt Getränke, sie experimentiert mit Kefir und ich glaube, für sie ist keine Herausforderung zu groß.

Ich konnte mich gar nicht so richtig entscheiden, was ich denn nachkochen soll. Als erstes gab es dann Spaghetti mit Ofentomaten, die Simone für das Blog-Event einfach kochen gekocht hat. Dann gab es bei uns Shorba Ads, weil wir so gerne mal wieder eine Suppe aus dem Slowcooker essen wollten und als die vegetarische Tochter im Ferienlager war, gab es Homestyle Chicken Curry Brinjal. Da ich mit der Flut der leckeren Rezepte total überfordert war, habe ich meinen Mann gebeten, sich etwas auszusuchen.

Drei Mal dürft ihr raten, was er sich ausgesucht hat?!? Da er schon ewig keine LinsenSpätzleSaitenwürstle gegessen hat, hat er sich für die süß-saueren Alblinsen mit Salsiccia – also dem Orignal seiner Heimat mit dem Twist von Simone (inspiriert von Alexander Hermann) entschieden. Der Dorfsupermarkt hat zwar viel, aber Alblinsen hat er keine, so dass ich Berglinsen verwendet habe. Zusammen mit der würzigen Salsiccia war das Gericht der Hammer. Mein Mann hat noch ordentlich weißen Balsamico darüber gegeben und war glücklich.

Liebe Simone, es hat mir viel Spaß gemacht aus Deinem ‚Kochbuch‘ zu kochen und ich bin noch nicht fertig mit Dir 😉 Es wäre wunderbar, wenn sich unsere Wege einmal kreuzen würden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: süß-saure Alblinsen mit Salsiccia
Kategorien: Hülsenfrüchte, Fleisch, Schwäbisch
Menge: 3 Portionen

Zutaten

4 Essl.   Öl
3     Schalotten
2     Karotten
300 Gramm   Alblinsen
2 Essl.   Tomatenmark
2 Teel.   Brauner Zucker
3 Essl.   Balsamico plus einen Schuß zum Anrichten
1 Ltr.   Gemüsebrühe
2     Lorbeerblätter
2 Zweige   Thyman
350 Gramm   Festkochende Kartoffeln
6     Salsiccia
2 Essl.   Kalte Butter
1 Essl.   Senf
      Blättchen von 2 Zweigen frischem Oregano
      Salz und schwarzer Pfeffer
1 Stange   Staudensellerie mit Grün

Quelle

  Zimtkringel, dd. 20.11.2019
  Erfasst *RK* 13.07.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Schalotten und Karotten schälen, bzw. putzen und klein würfeln

2. Linsen unter fließendem Wasser in einem Sieb abspülen

3. Schalotten in 2 EL Öl 2 Minuten glasig anschwitzen

4. Karottenwürfel und abgetropfte Linsen dazu geben

5. Tomatenmark einrühren und alles kurz anrösten

6. mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen

7. mit 2 EL vom Balsamico und etwa der Hälfte der Brühe ablöschen

8. Lorbeerblätter und Thymian dazu geben und aufkochen lassen

9. Deckel drauf geben, die Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren

10. Kartoffelwürfel und restliche Brühe mit in den Topf geben und weitere 30 Minuten abgedeckt köcheln lassen, bis Linsen und Gemüse gar sind

11. Salsiccia enthäuten – bei mir ging das nicht wirklich einfach, ich mußte derb mit dem Messerrücken nachhelfen

12. aus dem Brät kleine Bällchen formen und die dann platt drücken mit nassen Händen geht das ganz gut

13. Bällchen in einer Pfanne mit 1 – 2 EL Öl rundum anbraten

14. Selleriestange waschen und eventuell abfädeln, dann Blättchen etwas kleiner schneiden und die Stange in dünne Scheibchen schneiden

15. Sellerie zu den Wurstbällchen geben und kurz zusammen im heißen Fett schwenken , dann samt Bällchen zu den Linsen geben (Alexander Herrmann gibt den Sellerie roh über die Linsen, aber hey, ich kenne meine Mit-Esser!)

16. Eintopf nun offen noch ein paar Minuten sämig einkochen lassen

17. Butter, Senf und Oregano einrühren und falls nötig, noch mit Salz und Pfeffer abschmecken

18. zum Servieren darf sich jeder gerne noch Balsamico nach Geschmack auf seine Portion geben

:https://www.zimtkringel.org/alblinsen/

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#synchronbacken #49 – Rosette soffiate

#synchronbacken Juli 2020

Das Synchronbacken – organisiert von Zorra und Sandra – geht in die nächste Runde. Dieses Mal werden Rosette soffiate gebacken.

Ich hatte das Synchronbacken gar nicht mehr so auf dem Schirm, da ich eigentlich am Backwochenende ein Turnier spielen wollte. Das habe ich aus verschiedenen Gründen gelassen und habe am Samstag Abend erst um 19 Uhr mit dem Vorteig angefangen und konnte am Sonntag vormittag erst spät mit dem Backen anfangen.

Ich hatte mich für das Rezept von Petra von Chili und Ciabatta (ich hänge es unten an) entschieden und mir auch das Video der italienischen Nonna angeschaut.
Leider habe ich diese ganzen fancy Mehle nicht und kenne mich auch nicht so gut mit Glutengehalten aus. Abgesehen davon, ist Mehl bei uns immer noch ein Problem. Ich habe mit 550 gebacken und habe anstatt Gerstenmalzextrakt flüssigen Lindenblütenhonig in Wasser aufgelöst.
Als ich die Form der Brötchen gesehen habe, habe ich mir schon überlegt, wie ich das mit dem Bobbel in der Mitte hinbekomme, aber nachdem ich gesehen habe, dass die Nonna das mit einem Apfelkernausstecher macht, musste ich schmunzeln.

Was mich beim Synchronbacken immer fasziniert, ist, was man da alles Neues lernt und wenn man dann danach noch die Blogposts aller Teilnehmer durchliest, dann merkt man meist, dass man mit seinem Problem nicht alleine ist und sieht auch, was andere anders/besser gemacht haben.

Vom Biga (ich glaube, mit so einem festen Vorteig habe ich noch nie gebacken) über Hauptteig zum Backen ist eine langwierige Sache, und im Laufe des Vormittags habe ich dann schon die ersten Ergebnisse auf Insta gesehen.
Leider sind meine Brötchen sehr hart, sie sind innen nicht fluffig, sie haben auch kein Loch und der Bobbel ist auch nicht so schön aufgegangen. Aber meiner Tochter schmecken die Brötchen und sie möchte in den Ferien jetzt noch mehr selbst gebackene Brötchen. Schauen wir mal…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosette soffiate
Kategorien: Brot, Brötchen, Italien, Tessin
Menge: 8 Brötchen

Zutaten

H BIGA
400 Gramm   Italienisches Weizenmehl (laut Rezept 12% di
      — glutine W280. Petra: Divella Manitoba*)
175 Gramm   Wasser
4 Gramm   Frischhefe
H HAUPTTEIG
40 Gramm   Weizenmehl (laut Rezept 12% di
      — glutine W280. Petra: Divella Manitoba*)
55 Gramm   Wasser
4 Gramm   Flüssiger Gerstenmalzextrakt
9 Gramm   Salz (Original 8 g)

Quelle

  modifiziert nach eine Video von vivalafocaccia
  sowie dem von Lenta übersetzten Rezept im Brotbackforum
  Erfasst *RK* 15.10.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Vorteig (biga) das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe im Wasser auflösen und zum Mehl geben, 3-4 Minuten auf niedriger Stufe kneten. Der Teig ist sehr fest und bildet keinen glatten Teigball, sondern bleibt etwas "stückig" – ich habe ihn nochmal so gut wie möglich von Hand zusammengeknetet. Abgedeckt 16-20 Stunden bei Zimmertemperatur (Petra: 21°C) gehen lassen.

Den Gerstenmalzextrakt im Wasser auflösen und zur biga geben. Kurz verkneten, dann das Mehl hinzugeben. 6 Minuten auf Stufe 1 (Kenwood) kneten. Nun das Salz einrieseln lassen und 7 Minuten auf Stufe 2 kneten. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Schüssel zugedeckt 10-15 Minuten ruhen lassen.

Nun den Teig zu einem Rechteck ausrollen, jeweils die rechte und linke Seite zur Mitte hin einfalten, dann in der Mitte zusammenklappen (wie die doppelte Tour beim Blätterteig). Erneut 10-15 Minuten ruhen lassen.

Den Teig wieder ausrollen und erneut wie beschrieben falten, wieder 10-15 Minuten ruhen lassen.

Den Teig nun zu einer Kugel zusammenrollen (s. Video) und mit etwas Olivenoel bestreichen. Mit Frischhaltefolie abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in 8 Stücke à etwa 80 g teilen und rundschleifen (Methoden s. Video).

Die Teiglinge mit Mehl bestreuen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Nun die Teiglinge mit einem speziellen Drücker** oder ersatzweise mit einem Apfelteiler fast ganz durch drücken, umgedrehen und (Petra: in bemehltem Bäckerleinen) 60 Minuten mit Folie bedeckt gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250-270° (Petra: 260°C) vorheizen.

Die Teiglinge umdrehen und auf einen mit Backpapier belegten Brotschieber setzen, mit dem Papier einschießen und kräftig schwaden. Die Brötchen 15-20 Minuten (Petra 17-18 Minuten) backen, bis sie goldbraun sind.

Links:

http://vivalafocaccia.com/2011/02/15/ricetta-impasto-rosettepanefatto-casa/

Video: www.youtube.com/watch?v=9dDoLAKr9M0

http://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/mit-hefe-f22/ rosette-soffiate-t2169.html

http://www.kucinare.it/ricetta/Rosette-370.aspx

Anmerkung Petra: das Rezept liefert Brötchen, die denen der Panetteria Pinotti, Ascona sehr nahe kommen: sie haben eine dickere Kruste und eine elastische, etwas "zähe" Krume, die bei der überwiegenden Zahl der Brötchen die erwünschte große Pore im Inneren aufwies. Geschmacklich sehr gut! Die Rosette knistern beim Abkühlen verlockend.

Die ebenfalls mit Manitobamehl gebackenen Rosette meines bisher verwendeten Rezepts Professor Fausto Rivola sind dagegen etwas größer, haben eine dünnere Kruste und ein wattigeres Innenleben ohne Luftblase. Geschmacklich sind sie allerdings ebenfalls ausgezeichnet, sie ähneln mehr den "deutschen" Früstücksbrötchen.

*Manitoba hat einen höheren W-Wert (um W350)

**http://www.kucinare.it/forum/messaggi.aspx?idmessaggio=4891

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Meine Mitbackenden sind:
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Birgit von Birgit D
Britta von Backmaedchen 1967
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Geri von Lecker mit Geri
Désirée von Momentgenuss
Simone von zimtkringel
Dagmar von Dagmar brotecke
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Bettina von homemade & baked
Christine von Anna Antonia-Herzensangelegenheiten
Manuela von Vive la réduction!

Kulinarische Weltreise – Schweden – Sommersalat

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Schweden

Unsere Weltreise mit Reiseleiter Volker geht weiter und sie führt uns in diesem Monat nach Schweden.

Der nördlichste Punkt, den ich je besucht habe, ist Husum und alles was ich über Schweden weiß, habe ich von Petterson & Findus, Michel aus Lönneberga, Bullerbü und ähnlichem. Kulinarisches kenne ich nur aus dem SB-Restaurant beim Möbelschweden.

Ich bin bei Postcrossing und schicke und erhalte Postkarten aus aller Welt. Immer, wenn ich Zeit habe, dann schaue ich mir eine Dokumentation über das Land oder den Landstrich an, aus dem die Postkarte kommt und ich habe schon tolle Bilder aus Schweden gesehen.

In der Bücherei habe ich ‚Das Schweden Kochbuch‘ von Margareta Schildt Landgren gefunden. Das Buch ist nach Jahreszeiten unterteilt und es gibt noch zusätzliche Einträge zu Feiertagen und Bräuchen. Jedes Rezept hat eine kleine persönliche Einleitung von Margareta Schildt Landgren und sie verwendet viele Bilder ihrer Tochter. Ich konnte mich gut in alles hereinversetzen und habe das Buch sehr gerne gelesen.

Mich hat das Rezept für den Sommersalat sehr angesprochen. Ich habe ihn für vier Personen zubereitet und am ersten Tag lauwarm gegessen und am zweiten Tag dann kalt. Beides hat uns sehr gut geschmeckt. Als Beilage gab es einen Garnelencocktail, den ich auch noch verbloggen werde und Räucherfisch. Das Dressing mit dem süßem Senf hat mich sehr an das Dressing von Graved Lachs erinnert. Geschmacklich mal was ganz anderes, als meine üblichen Kartoffelsalatdressings. Da sieht man es mal wieder – auch virtuelles Reisen bildet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sommersalat
Kategorien: Salat, Kartoffeln, Vegetarisch, Schweden
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H SALAT
8-10     Neue Kartoffeln, gewaschen und gebürstet
      Salz
4     Frühlingszwiebeln, ganz
8     Radieschen, ganz
200 Gramm   Zuckerschoten, ganz
H DRESSING
50 ml   Rapsöl
2 Essl.   Weißweinessig
2 Essl.   Süßlicher senf
1 Teel.   Frischer Thymian
      Salz
      Pfeffer a.d.M

Quelle

  Margareta Schildt Landgren
  Das Schweden Kochbuch
  Seite 125
  Erfasst *RK* 13.07.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Große Kartoffeln evtl. halbieren. Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser kochen. Einige Minuten vor Ende der Kochzeit das übrige Gemüse zugeben und kurz mitgaren. Abgießen, abschrecken, abkühlen lassen.

2. Die Zutaten für das Dressing verrühren. Vorsichtig mit dem Gemüse mischen. Der Salat schmeckt lauwarm oder kalt.

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Meine Reisebegleiter durch Schweden sind:

Andrea von our food creations mit Glasierter Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce, Vollwert-Knäcke mit Kräuter-Radieschen-Quark, Kleine F(r)ischkäse Törtchen – angelehnt an die schwedische Smörgåstårta, Britta von Backmaedchen 1967 mit Schwedische Haferflocken-Kekse, Britta von Brittas Kochbuch mit Svenks Sommarsoppa – Schwedische Sommersuppe, Krispig Blåbärpaj – Knusperblaubeerkuchen, Britta von Brittas Kochbuch mit Knäckebröd – Knäckebrot, Schwedische Haferkekse, Carina von Coffee2Stay mit Fläskfile med banan – Schweinefilet mit Banane, Carina von Coffee2Stay mit Kärleksmums, Grötbröd – Porridge-Brot, Christian von SavoryLens mit Chokladbollar – Schwedische Schokoladenkugeln, Conny von food for the soul mit Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken, Conny von Mein wunderbares Chaos mit Weißer Kladdkaka – schwedischer Schokokuchen, Henrike von EinfachSchweden mit Flygande Jakob, Henrike von EinfachSchweden mit Saftiger Zimtschnecken-Rührkuchen – Kanelbullesockerkaka, Janke von Jankes*Soulfood mit Blåbärssoppa – schwedische Blaubeersuppe mit Grießklößchen, Nadine von Möhreneck mit Köttbullar mit Rahmsauce (vegan), vegane Kanelbullar, Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pyttipanna, Sockerkringlor mit Zitronenfüllung, Wallenbergare mit Sommerkohl und Kartoffelstampf, Ronald von Fränkische Tapas mit Schwedischer Heringssalat, Simone von zimtkringel mit Janssons frestelse – Janssons Versuchung, Sonja von fluffig & hart mit Mandeltårta – Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren, Sus von CorumBlog 2.0 mit Schwedisches helles Karottenbrot. Hallongrottor – Himbeertörtchen, Susanne von magentratzerl mit Erbsen-Kartoffelknödel mit Specktopping, Sylvia von Brotwein mit Lachs beizen – Rezept mit Gin, Zitrone und Rote Bete, Roggen Knäckebrot Rezept – knusprig herzhaft, Tanja von Tanjas bunte Welt mit Raggmunk – schwedische Kartoffelpfannkuchen, Tina von Küchenmomente mit Brödkakor – rustikales Fladenbrot aus Schweden, Typisch schwedische Zimtschnecken mal anders, Ulrike von Küchenlatein mit Hasselnötskaka med kaffe – Haselnusskuchen mit Kaffee, Citrondrömmar – Zitronentraum, Pilzsuppe mit Äpfeln und Thymian, Safranpfannkuchen – Saffranspannkaka, Stachelbeerkuchen mit Mandel – Krusbärspaj med mandel, Ute von wiesengenuss mit KÅLDOLME – mit Moosbeeren, Volker von Volkermampft mit Kalops – Schwedisches Rindergulasch mit Roter Beete, Schwedische Köttbullar – besser als bei Ikea!, Wilma von Pane-Bistecca mit Kroppkakor – Schwedische Kartoffelkloesse, Svenska Koettbullar – Schwedische Hackfleischbaellchen

Blog-Event: Deutsche Küche – Berlin – Weissenseer Bouillon-Kartoffeln

Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Sylvia von Brotwein organisiert den Blog-Event zur deutschen Küche und die zweite Station führt uns nach Berlin. Die Zusammenfassung aller Rezepte findet Ihr am Ende des Posts und wird bis zum Ende des Events aktualisiert.

Ich war bisher dreimal in Berlin. Einmal habe ich eine gute Freudin besucht, die damals in Storkow gewohnt und täglich nach Berlin gependelt ist. Es gab Sightseeing von außen und zu Fuß, ein Essen im Planet Hollywood und sonst waren wir in der Gegend von Storkow gut essen oder haben selbst gekocht. (Da bin ich auch auf den Geschmack mit dem Wok gekommen).

Das nächste Mal war ich in Berlin, weil ich eingesprungen bin und mit meinem Bruder in Les Miserables war. Wir haben in einem Containerhotel an einem Autobahnzubringer gewohnt und in der Oranienburger Straße sensationell gut Thailändisch gegessen.

Das letzte Mal in Berlin war ich 2015 – mit meiner Familie. Bei einem Spaziergang durch das Nikolaiviertel habe ich zum ersten Mal eine Idee der Berliner Küche bekommen, wobei da auch gutbürgerliche deutsche Küche angeboten wurde – so richtig abgrenzen, was jetzt typisch Berlinerisch ist, konnte ich nicht. Sonst gab es in Berlin, wie in jeder anderen Großstadt, viele Ketten- und Fast Food Restaurants. In die Markthalle 9 sind wir leider gar nicht gekommen.

Wie gut, dass ich Babsi im Freundeskreis habe, die aus Berlin kommt. Auf meine Frage, was ich denn typisch berlinerisches für den Event kochen könnte, sind ihr Buletten und Eisbein eingefallen – sie hat auch angemerkt, dass die Berliner Küche eher eine einfache Küche ist. Babsi besitzt aber ein Kochbuch, das sie mir sofort ausgeliehen hat. Es enthält Berliner und Brandenburger Rezepte, da werde ich mir für Brandenburg auch noch etwas raussuchen.

In besagtem Kochbuch habe ich dann das Rezept für die Weissenseer Bouillon-Kartoffeln gefunden. Eine vegetarische Suppe, das passt.
Die Suppe ist sehr unkompliziert in der Zubereitung und ist richtiges Seelenfutter, an kalten Sommertagen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weissenseer Bouillon-Kartoffeln
Kategorien: Kartoffeln, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 kg   Festkochende Kartoffeln
2     Möhren
1/2     Sellerieknolle
3 Stangen   Lauch
1     Petersilienwurzel
1 Ltr.   Gemüsebrühe
      Salz
      Pfeffer a.d.M
      Muskat
1 Bund   Feingehackte Petersilie

Quelle

  Berlin Brandenburg – kulinarische Streifzüge
  Seite 90
  Erfasst *RK* 01.07.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, waschen und in nicht zu kleine Würfel schneiden.

Das Gemüse putzen, waschen und kleinschneiden.

Brühe zum Kochen bringen, Kartoffeln und Gemüse in etwas 20 min darin auf kleiner Flamme garkochen.

Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einem Hauch Muskat abschmecken. Mit Petersilie bestreuen.

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Weitere leckere Rezepte aus Berlin:
Britta von Brittas Kochbuch mit Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! – Mit Königsberger Klopsen, Berliner Erbsensuppe mit Bockwurst und Speck
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Berliner Splitterbrötchen
Nadine von Möhreneck mit Currywurstsauce {vegan}
Petra aka cascabel von Chili und Ciabatta mit Eisbein-Sauerfleisch mit Bratkartoffeln und Remoulade
Rike von Genial Lecker mit Havelzander kräuterlich angebraten
Susanne von magentratzerl mit Aal grün
Sylvia von Brotwein mit Berliner Landbrot als Roggenbrot, Eier in Senfsauce und Kartoffelpüree, Kartoffelsalat mit Mayonnaise, Gurke und Ei – Berliner Art, Kommissbrot – Rezept mit Sauerteig, Leber Berliner Art mit Apfel und Zwiebeln, Schrippen – Rezept für Berliner Brötchen, Schusterjungen – Rezept für Berliner Roggenbrötchen
Tina von Küchenmomente mit Berliner Luft
Ulrike von Küchenlatein mit Berliner Küche: Kalbsleber Berliner Art, Berliner Küche: Moppelkotze oder Eintopf mit grünen Bohnen
Volker von Volker mapft mit Berliner Landbrot

Blog-Event: Deutsche Küche – Bayern – Rohrnudeln mit Pflaumenmarmelade

Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Mit Sylvia von Brotwein erkunden wir die deutsche Küche und der erste Halt ist Bayern. Ich habe letzte Woche schon aus dem Bayrisch vegetarisch Kochbuch von Birgit Fazis einen leckeren Brezensalat beigesteuert, aber bei den vielen schönen Rezepten wollte ich gerne noch eines ausprobieren und teilnehmen lassen.

Es sind Rohrnudeln mit Aprikosenmarmelade. Ich habe zu Weihnachten ein Gläschen selbstgemachte Pflaumenmarmelade geschenkt bekommen und diese durfte in die Rohrnudeln. Ich kenne Rohrnudeln aus meiner Kindheit als Buchteln, das kann aber daran liegen, dass meine Großmutter mütterlicherseits aus dem Erzgebirge stammt und laut Wiki kommen die Buchteln ursprünglich aus Böhmen und haben sich in andere Regionalküchen eingeschlichen.

Die Brotbäcker unter Euch wären sicher mit entsprechender Teigführung und Zeit auch mit viel weniger Hefe hingekommen als ich – ich habe mich sklavisch ans Rezept gehalte und den kompletten Würfel für die 500 g Mehl verwendet. (Zumindest bei uns kann man Hefe wieder ohne Mengenbeschränkung kaufen.) Außerdem überlebt bei mir der angefangene Hefewürfel nie, sondern schimmelt immer. Egal ob ich den Rest wieder in das Papier einwickle oder in Butterbrotpapier oder in ein Tupperdöschen packe. Ich habe Hefe auch schon eingefroren, aber danach ging sie nicht mehr so gut. Vielleicht hat ja jemand von Euch einen guten Tipp.

Das Rezept ist nicht schwer, es braucht nur ein bißchen Zeit. Das Füllen ging auch recht gut. In irgendeiner Kitchen impossible Folgen musste Tim M. mal etwas füllen und genau so habe ich das auch gemacht.

Wir haben die Rohrnudeln warm mit selbstgemachter, ebenfalls warmer Vanillesoße gegessen. Auch kalt haben die Rohrnudeln am nächsten Tag noch lecker und locker geschmeckt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rohrnudeln mit Aprikosenmarmelade
Kategorien: Dessert, Hefe
Menge: 14 Stück

Zutaten

500 Gramm   Mehl
175 ml   Milch
80 Gramm   Zucker
1 Würfel   Frische Hefe
125 Gramm   Weiche Butter
1     Ei
2     Eigelbe
1 Prise   Salz
      Abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
14 Teel.   Aprikosenmarmelade; ca.
      Butter und Mehl für die Form
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Birgit Fazis
  Bayrisch vegetarisch
  Seite 97
  Erfasst *RK* 07.06.2020 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.

2. Milch mit 1 TL Zucker lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen. Die Milchmischung in die Mehlmulde geißen und mit etwas Mehl vom Rand bestäuben. An einem warmen Ort abgedeckt etwa 30 min ruhen lassen.

3. Anschließend 75 g weiche Butter, den restlichen Zucker, das Ei und die 2 Eigelbe, das Salz sowie den Zitronenabrieb hinzufügen und mit der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 45 min gehen lassen.

4. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, halbieren und jeweils zu einer Rolle formen. Jede Rolle in 7 gleich große Stücke schneiden und diese mit bemehlten Händen zu kleinen Kugeln rollen. In jede Kugel eine Mulde drücken, diese mit jeweils 1 TL Aprikosenmarmelade füllen, die Kugeln zusammendrücken und verschließen. Die Rohrnudeln mit der verschlossenen Seite nach unten in eine große, leicht gebutterte und bemehlte Auflaufform setzen (Katja: 26er Springform). Dabei kleine Abstände lassen. Die Rohrnudeln weitere 30 min abgedeckt ruhen lassen.

5. Den Backofen auf 180°C (Ober/Unterhitze) vorheizen.

6. Die restlichen 50 g Butter zerlassen, die Rohrnudeln damit bestreichen und etwa 25-30 min im vorgeheizten Backofen backen.

7. Anschließend kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und pur oder mit Vanillesoße servieren.

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Hier findet ihr noch mehr Highlights der Bayrischen Küche
Dani von Leberkassemmel und mehr mit Lammschäufele aus dem Römertopf
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Heidelbeerstriezel aus dem Bayerwald | Gebrannte Grießsuppe
Rike von genial lecker mit Rahmschmarren
Nadine von Möhreneck mit Rahmschwammerl mit Spätzle (vegan)
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Prinzregententorte
Sus von CorumBlog 2.0 mit Erdbeer-Scheiterhaufen
Volker von Volkermampft mit Knieküchle – Fränkische „Auszogne“ Krapfen
Susanne von magentratzerl mit Saueres Kartoffelgemüse
Britta von Brittas Kochbuch mit Erdäpfelkas
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Zwetschgenbavesen – arme Ritter auf Bayrisch
Sylvia von Brotwein mit Frankenlaib – fränkisches Bauernbrot mit Kümmel und Sauerteig | Fränkische Kipf – Weck ohne und mit Kümmel (Brötchen) | Winzerbrot – fränkisches Bauernbrot mit Wein und Brotgewürz | Bierbrot – bayrisches Klosterbrot mit Bier und Brotgewürz | Bayrischer Kartoffelsalat mit Gurke, Brühe, Essig und Öl | Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Ofen selber machen | Schweinebraten im Backofen – bayrisch mit Biersoße und Knödel | Saure Zipfel – fränkische Bratwürstchen in Essigsud (blaue Zipfel)