Premiere: Schwarzwurzel

Ich habe mir vorgenommen, noch saisonaler zu kochen, als bisher. Also wenn möglich keine Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten im Winter. Ich habe mir den Saisonkalender vom aid runtergeladen und mal geschaut, was im Dezember so in Deutschland geerntet wird. Und da waren die Schwarzwurzeln. Also habe ich mir erst ein Rezept für eine Schwarzwurzelsuppe besorgt und dann bei meinem Biobauern die dazugehörigen Schwarzwurzeln. Dort habe ich auch den Tipp bekommen, beim Schälen besser Handschuhe zu tragen, da die Schwarzwurzeln stark abfärben. Der zweite Tipp war noch, die Schwarzwurzeln gleich nach dem Schälen in kaltes Wasser mit Zitronensaft zu geben, damit sie nicht verfärben.

Es hat alles super geklappt und die Suppe war echt lecker. Da die Schwarzwurzeln wohl auch Spargelkohl genannt werden, hatte ich eher mit einem ’spargelartigen‘ Geschmack gerechnet, aber es war eher leicht süßlich, wie bei Kürbis, gekochten Möhren oder Pastinaken.
Das Rezept stammt von Tim Mälzer und ihr findet es hier . Das

Bild ist auch besser als bei mir, aber meine Kamera spinnt wieder.

Schwarzwurzelsuppe

Pasta e fagioli – Nachtag 22.10.2005

Eines unserer Lieblingsgerichte ist Pasta e fagioli. Es ist ein norditalienisches Resteessen, aber – oder gerade deshalb – schmeckt es sehr lecker. Das schöne an diesem Rezept ist, dass man zusätzlich 500 g Gemüse des Saison dazugibt. Im Winter Kohl und Wurzelgemüse und im Sommer Tomaten, Zucchini und Auberginen. Wir hatten Pastinaken, Buschbohnen und noch zwei übriggebliebene Paprika.

Anstatt der Berlottibohnen nehme ich immer die bunte Hülsenfrüchtemischung von Davert.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pasta e fagioli
Kategorien: Suppe, Eintopf, Nudeln, Hülsenfrüchte
Menge: 4 Personen

Zutaten

200 Gramm   Borlottibohnen, getrocknet (Katja: bunte
      — Hülsenfrüchtemischung Davert)
1     Lorbeerblatt
2     Salbeiblätter
1 Essl.   Olivenöl
1     Zwiebel
1     Karotte
500 Gramm   Gemüse der Saison
1 Teel.   Basilikum
1     Chili oder ½ TL Chilipulver
      Meersalz
1 Ltr.   Gemüsebrühe
250 Gramm   Vollkornnudeln
1 Teel.   Oregano
1     Knoblauchzehe
      Sojasauce zum Abschmecken

Quelle

  eve magazin, 06/2003, Seite 35
  Erfasst *RK* 23.10.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Bohnen über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten, die Bohnen spülen und in einen großen Topf geben. So viel frisches Wasser, dass die Bohnen gut bedeckt sind, sowie Lorbeer und Salbei beifügen. 1 Stunde weich kochen.

Die Zwiebel hacken. Die Karotte würfeln und das restliche Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Das Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen und das Gemüse kurz andünsten. Dann zu den Bohnen geben. Wenn die Bohnen weich sind, mit Basilikum, Chili und Meersalz würzen. Die heiße Gemüsebrühe zufügen und alles aufkochen.

Die Nudeln einlaufen lassen und sorgfältig unterheben. Oregano und Knoblauch zufügen, köcheln lassen, bis die Teigwaren al dente sind. Mit der Sojasauce abschmecken.

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