Gelungenes und Misslungenes aus der Backstube

Seit langer Zeit möchte ich schon mal Bagels backen. Unser Bäcker hatte sie mal im Angebot, dann nur noch belegt und jetzt führt er sie gar nicht mehr. Ich habe mir verschiedene Rezepte angeschaut und mich dann für untenstehendes entschieden. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändig und ich muss auch noch am Design arbeiten, aber geschmeckt haben sie lecker. Belegt mit Frischkäse und Räucherlachs waren sie ein Genuss. Wer schöne Bagels sehen will, der sollte mal bei Fool for Food vorbeischauen.

Bagels

Dann wollte ich ja auch schon länger mal ein Brot mit Sprossen backen. Ich habe es dann erstmal mit Dinkelsprossenbrötchen versucht (siehe auch hier). Dieses Mal sollte es ein Brot mit Weizenkeimen nach einem Rezept von Linda Collister sein. Das Brot hat sich nach 45 min Backzeit in der Kastenform noch nicht wirklich hohl angehört. Also habe ich es nochmal 15 min ohne Form gebacken und danach hat es sich auch hohl angehört. Laut Rezept sollte das Brot dann mindestens 12 Stunden ruhen, bevor es angeschnitten wird. Leider war das Brot innen noch sehr matschig und nicht genießbar. Ich werde beim nächsten Versuch ein erfolgreich getestetes Rezept von Küchenlatein (Dinkel-Buttermilchbrot mit Getreidesprossen oder Brot mit gekeimten Weizen ) nehmen und mir mal einen Backthermometer zulegen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bagels (Amerika-Kochbuch)
Kategorien: Backen, Hefe, Weizen, Amerika
Menge: 12 bis 14 Stück

Zutaten

200 ml   Milch
40 Gramm   Butter
1 Essl.   Zucker
20 Gramm   Frische Hefe
1     Ei
360 Gramm   Mehl Type 405
1 gestr. TL   Salz
H AUSSERDEM
1 Essl.   Milch zum Bestreichen der Bagels
10 Gramm   Butter für das Backblech
H NACH BELIEBEN
      Sesam, Mohn, Sonnenblumenkernen oder grobem Salz Bestreuen
      Oder geröstete Zwiebelwürfel, Kräuter oder
      — Knoblauch in den Teig einarbeiten

Quelle

  Amerika – kulinarische Streifzüge
  Erfasst *RK* 03.01.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und die Butter sowie den Zucker einrühren. In eine Schüssel gießen und lauwarm abkühlen lassen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und etwa 10 Minuten warten bis sich Blasen bilden. Das Ei trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das Eiweiß mit einer Gabel leicht verschlagen und unter die Milch-Hefe-Lösung rühren. Das Mehl dazusieben und das Salz zufügen. Den Teig gut durchkneten. Zugedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat. Den Teig erneut kneten und 12 bis 14 Kugeln formen. In die Mitte einer jeden Teigkugel mit einem Finger ein Loch von etwa 3 Zentimeter Durchmesser drücken, so dass Ringe entstehen. Die Ringe auf Backpapier legen und 10 bis 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C, Gas Stufe 3-4) vorheizen. Zwei Backbleche einfetten. Das Eigelb mit dem Esslöffel Milch verrühren. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Hitze reduzieren. Jeweils 2 bis 3 Hefeteigringe in das nur siedende Wasser für 30 Sekunden legen; sie quellen dabei auf. Mit einem Schaumlöffel umdrehen und weitere 30 Sekunden ziehen lassen. Herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Die Bagels auf die Backbleche legen, mit der Eiermilch bestreichen und im Ofen in etwa 20 Minuten goldgelb backen. Bei leichter Berührung sollten sie hohl klingen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Zum Frühstück oder Imbiss die Bagels aufschneiden mit Frischkäse bestreichen und mit Räucherlachsscheiben, Zwiebelringen und etwas Dill belegen. Oder mit Mozzarella, Tomatenscheiben und Basilikum-Pesto besetzen. Oder Avocadoscheiben, beträufelt mit Limettensaft, und Cheddar-Käse auflegen. Mit Kresse gamieren.

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Garten-Koch-Event März: Spinat

Mein Beitrag zum aktuellen Garten-Koch-Event ist ein italienischer Spinatkuchen.
Das Rezept mit Bild habe ich in einer italienischen Kochzeitschrift entdeckt.
Nach der Übersetzung des Rezeptes blieben noch einige Fragen offen und es kamen im Text dann Zutaten vor, die in der Zutatenliste gefehlt haben. Ich habe dann noch eigenem Gutdünken zubereitet und ein deutschsprachiges Rezept dazu verfasst.
Mir ging es bei der Spinatbeschaffung wie Chili und Ciabatta, es gibt in meinem Umkreis keinen frischen, deutschen Spinat (vielleicht bei Gärtnerin im Garten, aber auf den Fotos in ihrem Blog konnte ich keinen Spinat entdecken) und beim Biobauern gab es auch nur italienischen Winterspinat. (Den Spinat, den mein Bauer selber anbaut, esse ich trotzdem lieber, da der nie diesen pelzigen Geschmack auf den Zähnen hinterläßt.)
Ich hoffe, der Beitrag zählt trotz italienischer Rohware…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Italienischer Spinat-Kuchen
Kategorien: Quiche
Menge: 1 Springform Ø 26 cm

Zutaten

H TEIG
300 Gramm   Mehl
150 ml   Lauwarmes Wasser, ca.
      Salz
H FÜLLUNG
1 1/2 kg   Spinat
300 Gramm   Kartoffeln
125 Gramm   Bacon in Scheiben
2     Knoblauchzehen
1 Bund   Petersilie
1 Handvoll   Parmesan, gerieben
      Salz
      Pfeffer a.d.M
1     Ei

Quelle

  selbst, nach Anregung aus einer italienischen
  Kochzeitung
  Erfasst *RK* 19.03.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und 3 min blanchieren. Den Spinat waschen, verlesen und ca. 5 min blanchieren und gut ausdrücken. Knoblauch und Petersilie fein hacken. Den Bacon in einer heißen Pfanne anbraten, den Knoblauch und die Petersilie zugeben und gut verrühren. Mehl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig halbieren, ausrollen und die Springform damit auskleiden. Den Backofen auf 160 grad vorheizen und den Teig 3 min vorbacken. Dann die Hälfte des Spinats in die Form geben, salzen, pfeffern, die Hälfte des Parmesan darüber streuen. Dann die Hälfte der Kartoffelscheiben daraufgeben und dann die Hälfte des Bacons darauflegen. Dann in dieser Reihenfolge wieder den Spinat, Kartoffeln und Bacon hineingeben. Die zweite Teighälfte ausrollen und oben drauf legen. Das Ei mit einer Gabel verkleppern und den Teigdeckel damit bestreichen. 30 min im Backofen backen.

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Fettucine mit Oliven in einer Knoblauch-Walnuss-Sauce

Heute habe ich mal wieder ein neues Nudelrezept ausprobiert. Es stammt aus einem alten Chefkochnewsletter von Chefkoch.de .

Die Soße wird kalt mit den Nudeln serviert und ist durch das eingeweichte Vollkornbrot und die Walnüsse sehr mächtig. Es war ein völlig neuer Geschmack. Ich habe die Sauce gemäß Rezept für vier Personen zubereitet und die Hälfte der Sauce ist übrig geblieben. Mal sehen, wie man sie weiterverwenden kann.

Ein Foto gibt es nicht, denn ich weiß nicht, wie ich mit meiner Digi-Cam ein appetitlich aussehendes Foto hinbekommen soll…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fettucine mit Oliven in einer Knoblauch-Walnuss-Sauce
Kategorien: Nudeln
Menge: 4 Port.

Zutaten

2     Dicke Scheiben Vollkornbrot, ohne Kruste
300 ml   Milch
300 Gramm   Walnusskerne
2     Durchgepresste Knoblauchzehen
115 Gramm   Schwarze Oliven ohne Kern
60 Gramm   Geriebener Parmesan
8 Essl.   Kaltgepresstes Olivenöl
150 Gramm   Creme double oder Creme fraiche
500 Gramm   Fettucine
      Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Essl.   Gehackte Petersilie

Quelle

  Chefkoch-Newsletter #94
  Erfasst *RK* 25.09.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Brotscheiben in eine flache Schale geben, die Milch darüber gießen und so lange beiseite stellen, bis die Milch aufgesaugt ist.

Die Walnusskerne auf einem Backblech im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 5 Minuten goldbraun rösten. Zum Auskühlen beiseite stellen.

Das mit Milch durchtränkte Brot, Walnüsse, Knoblauch, Oliven, Parmesan und 6 EL Olivenöl in einer Küchenmaschine zu Püree mixen. Mit Salz und Pfeffer sehr gut abschmecken und Creme double oder Creme fraiche einrühren.

Die Fettucine in leicht gesalzenem kochendem Wasser zusammen mit 1 EL Öl etwa 2-3 Minuten bissfest garen, abgießen, gut abtropfen lassen und in dem restlichen Olivenöl sorgfältig schwenken.

Die Nudeln auf den Tellern verteilen, die Sauce darüber geben, mit Petersilie bestreuen und servieren.

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Mich gibt es noch

Diese Woche stand alles im Zeichen des Kindergartenbasares und da habe ich zwar einiges ausprobiert, aber zum ordentlichen Bloggen hat dann die Zeit gefehlt – ich habe sogar die Fischabstimmung verschlafen.
Der Basar hat mit einem Plus abgeschnitten, was schon erfreulich ist, da viele Flomärkte hier in der Gegend in letzter Zeit nicht so erfolgreich waren. Es gibt aber auch zur Zeit sehr viele Veranstaltungen und die Vereine und Krabbelgruppen organisieren jetzt auch viele Flohmärkte. Früher waren wir der einzige Ausrichter eines Kinderkleiderbasares im Ort und da war der Andrang und der Umsatz in der Cafeteria wesentlich höher. In den letzten Jahren waren auch viel mehr Senioren einfach nur zum Kaffee trinken da, aber die waren gestern auch nicht so zahlreich.

Mein Beitrag zum Kuchenbuffett war ein Pfirsischkuchen mit Guß – basartauglich im Sinne der EU-Hygienerichtlinie. Ich habe es leider nicht mehr geschafft ihn zu fotografieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfirsichkuchen mit Guß
Kategorien: Kuchen, Basar
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H TEIG
200 Gramm   Mehl
1 Prise   Salz
60 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
120 Gramm   Kalte Butter oder Margarine
2     Eigelbe
H BELAG
1 kg   Frische Pfirsiche oder 1 große Dose Pfirsiche
H GUSS
2     Eier, getrennt
60 Gramm   Zucker
80 Gramm   Schmand
H VERZIEREN
  Einige   Pfirsichspalten

Quelle

  http://www.dlrg.de/Gliederung/Hessen/Gross-Gerau/
  Nauheim-Trebur/html/rezepte.html
  Erfasst *RK* 20.11.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Aus allen Teigzutaten schnell einen glatten Mürbeteig kneten, 30 Minuten kalt stellen. Für den Belag frische Pfirsiche mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen, Haut abziehen, halbieren und entsteinen. Dosenpfirsiche sehr gut abtropfen lassen. Einige Pfirsichspalten zum Garnieren beiseite legen. Den Mürbeteig dünn ausrollen, eine Springform (26 cm ø) damit auslegen und einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 15 Minuten vorbacken. Den vorgebackenen Boden mit den halben Pfirsichen (Schnittfläche nach unten) belegen. Für den Guß die Eier trennen, Eiweiß steif schlagen, Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Schmand unterrühren, Eiweiß vorsichtig unterheben. Den Guß über die Pfirsiche gießen und den Kuchen 30 bis 35 Minuten fertigbacken. In der Form auskühlen lassen, mit Pfirsichspalten garnieren.

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Dinkel-Käse-Bratlinge

Nachdem in der letzten Woche in verschiedenen Blogs über die Definition und den Einsatz von Fertigprodukten in der Küche geschrieben und diskutiert wurde, habe ich mal in meinem Vorratskeller nach Fertigprodukten gefahndet, da ich ja auch von mir behaupte, dass es bei mir keine Fertigprodukte gibt. Okay, es gibt Insant-Brühe, Instant-Couscous, Ebly, Pastasauce und TK-Pommes für Notfälle, diverse asiatische Würzsaucen und… Fertigmischung für Bratlinge.
Also gab es heute den ersten Versuch, Bratlinge selber herzustellen. Und es ist kein Hexenwerk.
Ich habe das unten stehende Grundrezept genommen. Für die bessere Bindung habe ich noch ein Ei zum Teig gegeben und die letzte, einsame Karotte reingeraspelt. Gewürzt habe ich mit Pfeffer und Curry. Sogar Junior hat ohne Murren zugeschlagen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dinkel-Käse-Bratlinge
Kategorien: Gemüse, Getreide
Menge: 8 Große Bratlinge

Zutaten

300 Gramm   Dinkel
400 Gramm   Wasser
      Sojasauce
200 Gramm   Gouda
4     Zwiebeln
      Fett zum Anbraten

Quelle

  Ute Rabe, Dinkel und Grünkern, Seite 86
  Erfasst *RK* 15.03.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Dinkel grob schroten, Wasser mit Sojasauce erhitzen. Schrot hineingeben, umrühren, einmal aufkochen lassen und zur Seite stellen. Den Käse sehr fein reiben und die Zwiebeln würfeln. Zwiebeln in Fett leicht bräunen und zusammen mit dem Käse unter den Dinkelbrei kneten. Bratlinge formen und in heißem Fett von jeder Seite etwa 3 Minuten braten.

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Suppe der Woche: Italienische Pilzsuppe

Die Suppe dieser Woche ist Italienische Pilzsuppe mit Steinpilzen und Petersilie. Da sich in meinem Küchenschrank nur getrocknete Mischpilze befunden haben, habe ich diese genommen. Die Zubereitung der Suppe benötigt drei Töpfe, was meine sonstigen Rezepte nicht benötigen. Leider ist die Mehlschwitze etwas klumpig geworden und das hat sich auch mit dem Pürierestab nicht ganz beheben lassen.
Die Suppe hatte ein schönes Pilzaroma und würde gut in ein italienisches Menü passen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Italienische Pilzsuppe mit Steinpilzen und Petersilie
Kategorien: Suppe, Pilze
Menge: 4 bis 6 Personen

Zutaten

25 Gramm   Getrocknete Steinpilze
4 Essl.   Olivenöl
6 groß.   Wiesenchampignons mit offenen Kappen, geputzt und in Scheiben geschnitten
1     Zwiebel, halbiert und in feine Scheiben
      — geschnitten
3     Knoblauchzehen, zerdrückt
1 Prise   Muskatnuß, frisch gemahlen
1 groß.   Bund Petersilie, Blätter in der
      — Küchenmaschine feingehackt
1 1/4 Ltr.   Kochende Hühnerbrühe
4 Essl.   Butter
4 Essl.   Mehl
      Meersalz und gemahlener schwarzer Pfeffer

Quelle

  Elsa Petersein-Schepelern
  Die heiße Versuchung Suppen
  Erfasst *RK* 26.01.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die getrockneten Steinpilze ca. 15 Minuten in 250 ml kochendem Wasser einweichen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die frischen Pilze darin braten, bis sie dunkel werden, aber noch fest sind. Die Zwiebel in die Pfanne geben und weich braten, dann Knoblauch, Muskatnuß und Petersilie zugeben.

Sand aus den Steinpilzen spülen. Das Pilzwasser mehrmals durch ein Musselintuch seihen und mit den Steinpilzen in die Pfanne geben (einige zum Garnieren zurücklegen). Aufkochen lassen und dann in einen Mixer füllen.

Ein paar gebratene Pilze zum Garnieren zurücklegen. Die restliche Pilzmischung auch in den Mixer geben und mit 2 Schöpfkellen kochender Hühnerbrühe pürieren. Die Butter in einem Topf erhitzen, das Mehl einrühren und langsam unter ständigem Rühren dunkelbraun kochen (nicht anbrennen lassen). Die restliche Brühe kellenweise unter Rühren zugeben. Die Pilzmischung zugeben, aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Mit den zurückgelegten Pilzen und der grobgehackten Petersilie bestreuen und mit einem Schlag Creme fraiche servieren.

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Gewickelte Zimtwecken

Bei meinem letzten Büchereibesuch habe ich wieder nach Brotbüchern geschaut. Dabei ist mir das Buch: Brotrezepte aus ländlichen Backstuben in die Hände gefallen. Das Buch beinhaltet die Rezepte, die anläßlich des 1. Niedersächsischen Brotbackwettbewerbs im Herbst 2000 zusammengetragen wurden. Organisiert wurde der Backwettbewerb vom Landbuch Verlag Hannover, in dem das Buch auch erschienen ist. Das Siegerbrot dieses ersten niedersächsischen Brotbackwettbewerbs ist ein gewickelter Zimtsemmel.
Ich habe bisher noch nie mit süßem Hefeteig gebacken. Wie gewohnt wollte ich den Teig mit der Hand kneten, aber das war dann doch zu klebrig. Insgesamt habe ich den Teig fünfmal eine halbe Stunde gehen lassen. Danach habe ich ihn auf einer Frischhaltefolie ausgerollt, Zucker und Zimt darauf verteilt und zusammengerollt. Ich habe die Teigrolle mit der Nahtstelle nach unten in die Kastenform gelegt und danach habe ich auf den Fotos gesehen, dass die Nahtstelle oben war und an der Stelle der Teig dann auch gesprungen ist.
Der gewickelte Zimtwecken ist sehr lecker, nicht so süß wie Kuchen und nicht so trocken wie gekauftes Hefegebäck.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gewickelte Zimtsemmel
Kategorien: Kuchen
Menge: 1 Kastenform

Zutaten

H HEFETEIG
400 Gramm   Weizenmehl (Typ 405)
250 ml   Milch
80 Gramm   Zucker
50 Gramm   Butter
1 Würfel   Hefe
1     Ei
H FÜLLUNG
80 Gramm   Zucker
1 Essl.   Zimt
1     Ei

Quelle

  Brotrezepte aus ländlichen Backstuben
  Erfasst *RK* 08.03.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Hefeteig:

Die Milch, Zucker und Butter leicht erwärmen. Alle restlichen Zutaten des Hefeteiges in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten mit einem Knethaken gut vermengen. Dann den Teig 30 Min. ruhen lassen. Anschließend den Teig erneut kurz durchkneten und wieder 30 Min. ruhen lassen. Diesen Vorgang noch drei- bis viermal wiederholen. Den Teig auf einer Tischplatte 1/2 cm dick ausrollen.

Füllung: Den Zucker mit dem Zimt vermischen. Diese Mischung auf dem ausgerollten Teig verteilen. Den Teig wieder aufrollen und die Enden andrücken. Danach den Teig in eine gefettete Kastenform legen. Anschließend den Teig mit einem verquirlten Ei bestreichen. Die Kastenform in den kalten Ofen (untere Leiste) schieben.

:Backzeit: 40 Min.
:Hitze: 190 °C.
:Hinweis: Die Breite des ausgerollten Hefeteiges sollte die Länge der Kastenform nicht überschreiten.

Variationen:

Gemahlene Mandeln, Geschmack kam nicht so durch

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Serviettenknödl

For Post and EaT Everything WeekEnd Lame LeftoverS I choose a dish called ‚Serviettenknödl‘. Said in short: you make a dough out of old bread and other ingredients and then cook it wrapped in a clean towel. The correct translation of ‚Serviette‘ is napkin -so originally a fabric napkin was used to put the dough in. The recipe originally comes from Austria and Bohemia. You can eat it as a side dish (e.g. together with meat) or as a main dish. Normally we have it as a main dish together with mixed mushrooms and freeze half of the Serviettenknödl. Next time we roast it in a pan and eat it with scrambled eggs.

Ingredients:

70 g butter
4 old rolls / I use to take old wholemeal bread
3 cups of milk
1 egg
1 egg yolk
100 g bacon in cubes
1 onion
caraway seed
1 pinch of salt
125 g – 150 g of plain flour
fresh herbs as you like them

1) cut the bread into cubes. Heat the milk and pour it over the cubed bread and let the bread cubes soak the milk for 1 hour.
2) Put the bacon cubes in a pan and roast them gently. Cut the oninon in fine cubes and add them to the bacon and also let them roast a bit. Add both to the bread cubes.
3) Add the egg, the egg yolk, the copped herbs and the caraway seeds to the bread cubes and mix it well.
4) Melt the butter and mix it with the dough. Add a pinch of salt. Add the flour spoon by spoon and mix it with the dough til it is firmly.

5) Put the whole dough in a wet kitchen towl, shape it like a big sausage and close the towel’s ends with a thread.
6) Put it in boiling salted water and let it simmer for 30 minutes.

Pete Wells