food-o-grafie #1: Meine Kameras

food-o-grafie

Zorra hat einen neuen monatlichen Event zum Thema Food-o-grafie ausgerufen und im ersten Monat geht es um die Kamera(s).

Ich habe schon bevor ich mit dem Bloggen begonnen habe viel und gerne fotografiert. Mit einer EOS 500.

Als ich dann das Bloggen für mich entdeckt hatte, mußte eine Digitalkamera her. Da ich mal wieder viel zu ungeduldig war und sofort anfangen wollte, bin ich einfach in einen Elektronikmarkt gefahren, habe mir ein paar Kompaktkameras angeschaut, kurz mit der Verkäuferin gesprochen und mir dann eine HP M407 gekauft. Die ersten gebloggten Fotos waren eine Katastrophe und dann kamen aber auch schon die ersten Tipps von anderen Bloggern es mal mit anderen Kameraeinstellungen zu versuchen.
Die Fotos wurden schon besser, aber das nonplusultra war diese Kamera nicht. Ich habe dann bevorzugt bei Tageslicht fotografiert, da der Blitz die Farben völlig falsch darstellt. Die Zeit, bis die Kamera überhaupt einsatzbereit ist und gerade bei Schnappschüssen ist meist die Situation schon vorbei. Ich habe sie aber immer noch einsatzbereit in der Handtasche. (das Espressomobil wurde u.a. damit fotografiert.)

Letztes Weihnachten haben wir uns dann eine EOS 400 D gekauft. Wir hatten uns ein bißchen informiert und uns dann beim Fotohändler beraten lassen. Wir wurden nach unseren Ansprüchen gefragt und dann wurde uns bestätigt, das diese Kamera dafür geeignet ist. Es gab auch noch einen Cashback von Canon, der völlig unproblematisch abgewickelt wurde.
Die Einstellungen und die Fokusierung sind wesentlich besser und mir gefallen die Bilder auch besser.
Das einzige, was mich an der Kamera manchmal stört, ist, dass das aufgenomme Bild größer ist als die Anzeige im Sucher. Oft möchte ich den Rand des Sets, auf dem der Teller steht, gerade noch aufnehmen, aber auf dem Bild ist dann doch noch ein Teil des Tisches zu sehen.

Was ich bisher immer noch nicht ausprobiert habe, ist, ob meine alten Objektive auf die Kamera passen. Außerdem habe ich bei Nicky Stich von delicious:days gelesen, dass sie immer mit Stativ bei Tageslicht fotografiert. Das werde ich in absehbarer Zeit auch ausprobieren. (Nein, ich habe keine große Küche. Ja, sie ist sehr vollgestellt, aber vielleicht findet das Stativ ja noch ein Plätzchen).

Da ich im September ein Computerproblem hatte, habe ich nicht viel gebloggt und es stehen nicht sehr viele Fotos zur Verfügung.

Küchenpanne: Erbsen im Schnellkochtopf

Ich besitze einen Schnellkochtopf, da ich ihn mal geschenkt bekommen habe, von jemanden, der meinte, ohne ginge das in einer guten Küche nicht. Vor diesem Küchengerät hatte ich immer großen Respekt und habe ihn auch nicht oft benutzt. Dann wurde mein Sohn geboren und ich habe seine Breie immer selbst zubereitet. Dazu habe ich das Gemüse im Schnellkochtopf gedünstet und portionsweise eingefroren. Das ging sehr gut und seitdem dämpfe ich auch meine Kartoffeln ausschließlich im Schnellkochtopf.

Ich hatte gelesen, dass man Hülsenfrüchte auch im Schnellkochtopf garen kann und das dies wesentlich schneller geht als im normalen Kochtopf. Letztens war mir mal wieder nach einer richtig schönen Erbsensuppe. Ich habe im Supermarkt grüne Schälerbsen gekauft und auf der Verpackung stand, dass diese im Schnellkochtopf nur 25 min brauchen. Die Garzeitentabelle von Silit gibt sogar nur 10 min an. Also habe ich die 500 g Erbsen mit den angegebenen 1,5 l Wasser in den Topf gefüllt und wie gewöhnlich zum Kochen gebracht. Nachdem 1 min Dampf aus dem Ventil ausgetreten war, habe ich den Schieber auf zwei gestellt und vielleicht die Temperatur reduziert. Meine Tochter sprang um mich rum und bei diesem Detail bin ich mir nicht mehr sicher. Nach 10 min habe ich den Topf von der Platte genommen und wie gewohnt den Schieber auf ‚Öffnen‘ gestellt.

Und hier beginnt die Katastophe: Schneller als ich realisieren und reagieren konnte, ist das ganze erbsige Kochwasser durch das Dampfventil geschossen, hat meine Küchenhelfer an der Wand und die Fliesen mit erbsigem Schleim überzogen und eine gründliche Küchenreinigung war von Nöten. Die Erbsen waren aber so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe dann eine kochende Freundin gefragt und sie hat mir gesagt, dass sie die Kochplatte sogar komplett abstellt, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Die Suppe wurde natürlich weiter zubereitet und dann aufgewärmt – wie sie am Besten schmeckt – gegessen. Ich werde mich nicht geschlagen geben und es weiter probieren.

Nudel-Tortilla mit Erbsen

Bevor ich angefangen habe meine Rezept in der RK-Suite zu sammeln, hatte ich erst einen Ordner mit Kopien, Notizen und Zeitungsausschnitten. Da das etwas chaotisch war, habe ich dann alle Rezepte in Worddateien einheitlich erfaßt und die Ordner trugen dann den Namen ‚Familienkochbuch‘. Seit ich die RK-Suite nutze, hat dieses Kochbuch kaum mehr eine Chance.

Für das Essen an diesem Wochenende haben wir mal wieder in das Familienkochbuch zu Rate gezogen und uns für heute für die Nudel-Tortilla mit Erbsen entschieden.

Das Wenden der Tortilla habe ich meinem Mann überlassen, der die Aufgabe mit Bravour ausgeführt hat. Beim Anbraten auf der ersten Seite ist die ganze Ei-Käse-Masse Richtung Pfannenboden gelaufen und auf der Oberseite war kaum mehr Flüssigkeit. Damit die Mahlzeit nicht zu trocken wird, würde ich auf jedem Fall eine Tomatensalsa, ein Joghurt mit Knoblauch oder Sauerrahm servieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Nudel-Tortilla mit Erbsen
Kategorien: Nudeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Schmale Bandnudeln
100 Gramm   Durchwachsener Speck
3 Essl.   Butterschmalz
3     Frühlingszwiebeln
1 Essl.   Butter
300 Gramm   Erbsen
4     Eier
100 Gramm   Frisch geriebener Käse
      Salz
      Pfeffer
1 Prise   Muskat

Quelle

  ???
  Erfasst *RK* 31.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) Die Bandnudeln gemäß der Packungsbeilage kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

2. ) Den Räucherspeck fein würfeln und in 1 EL Butter anbraten. Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Den weißen Teil mit dem Speck glasig dünsten.

3. ) Die Erbsen und die restlichen Frühlingszwiebeln untermischen und 5 min mitdünsten.

4. ) Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Die Nudeln, den Käse ,die Erbsen mit Zwiebeln und Speck dazugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

5. ) Einen EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen, die Mischung hineingeben und bei milder Hitze braten, bis die Unterseite eine Kruste hat. Die Tortilla auf einen Teller gleiten lassen, das restliche Butterschmalz in die Pfanne geben und die Tortilla auf der anderen Seite in ca. 5 min. fertigbraten.

6. ) Die Tortilla in vier Teile schneiden und nach Belieben eine Tomatensoße oder eine kalte Joghurtsoße dazu reichen.

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Sushi-Versuch

Mein siebenjähriger Sohn hat in irgendeiner seiner Lieblingssendungen mal gesehen, wie Sushi gegessen wurde. Er hat dann dauernd gefragt, wann wir mal Sushi essen können.

In unserem Supermarkt gibt es regelmäßig abgepacktes Sushi und Freunde von uns essen das recht oft.

Nachdem dann auch Jutta so mutig war und sich solch ein Sushi gekauft hat stand fest, das wir das auch mal machen werden.

Meine Kinder waren in den Ferien beim Einkaufen dabei. Die Truhe war frisch gefüllt und wir haben beschlossen ein kleines Päckchen (190g/ 4.99 Euro) mitzunehmen.

Zusätzlich zum Sushi waren noch Sojasoße, Ingwerstreifen und Wasabi eingepackt. Mein Sohn hat das große Stück mit dem Lachs probiert und es sofort für eklig erklärt. Ich habe dann mal gefragt, ob er das genauer beschreiben kann, aber irgendwie war das alles nicht lecker.
Meine zweijährige Tochter ist (noch) aufgeschlossener und sie hat es probiert und ohne Murren gegessen; sie ist nur an den Stäbchen verzweifelt. Letztendlich habe ich alles andere gegessen. Ich fand es lecker. Nur als ich die Wasabipaste gegessen habe, habe ich den Eindruck gehabt, dass sich meine Schädeldecke anhebt.
(Und die Zutatenliste und die E-Nummern habe ich mir heute mal nicht angesehen.)

Gefüllte Paprikaschoten aus dem Ofen

Ich esse ja sehr gerne gefüllte Paprika, aber bisher habe ich sie immer mit Frikadellenmasse gefüllt.
Im Indien-Kochbuch von GU habe ich ein Rezept entdeckt, bei dem die Paprika mit einer gut gewürzten Kartoffelmasse gefüllt werden.

Leider konnte ich das Mangopulver und den Ajwain hier nicht bekommen und zum Asialaden habe ich es nicht mehr geschafft. Ich habe dann etwas mehr Graham Marsala und Chili genommen.

Die 300 g Kartoffeln ist etwas knapp bemessen. Ich hatte fast 400 g und habe damit gerade so 7 Schoten füllen können. Beim nächsten Mal würde ich die Schoten auch etwas länger im Ofen lassen, denn sie sind noch sehr knackig nach den angegebenen 25 min. Nichtsdestrotrotz waren die Schoten sehr lecker.

Damit es nicht ganz so trocken ist, habe ich ein Glas der eingeweckten Tomatensoße dazu serviert.

Das Rezept mit dem Foto aus dem Kochbuch ist bei den Küchengöttern zu finden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gefüllte Paprikaschoten aus dem Ofen
Kategorien: Ofen, Paprika, Kartoffeln, Indien
Menge: 4 Portionen

Zutaten

300 Gramm   Mehlig kochende Kartoffeln (Katja: 500 g)
8 mittl.   Grüne Paprikaschoten
1 klein.   Zwiebel
1 Teel.   Ajwain
1/2 Teel.   Chilipulver
1/2 Teel.   Garam Masala
1 Teel.   Mangopulver
3/4 Teel.   Salz
4 Essl.   Öl

Quelle

  Sadhan Dhawan, Indien, Seite 108
  Erfasst *RK* 23.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1 Die Kartoffeln waschen und in einem Topf mit Wasser bedeckt in etwa 25 Min. weich kochen. Abgießen, pellen und grob zerdrücken.

2 Inzwischen die Paprikaschoten waschen und jeweils einen Deckel abschneiden und beiseite legen. Kerne und Trennwände vorsichtig herauslösen.

3 Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Kartoffeln, Zwiebel, Ajwain, Chilipulver, Garam Masala, Mangopulver und Salz sorgfältig vermischen und die Paprikaschoten damit füllen.

4 Eine ofenfeste Form mit 2 EL Öl ausstreichen. Die Paprikaschoten aufrecht nebeneinander hineingeben und die beiseite gelegten Deckel auf die Schoten setzen. Mit dem restlichen Öl beträufeln und im heißen Ofen (Mitte, Umluft 160°) 20-25 Min. backen. Dazu schmeckt Naan.(Katja: Paprika sind dann noch knackig, wenn sie weich sein sollen, dann muß die Backzeit verlängert werden).

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Kürbissuppe Indian Style

Mittlerweile habe ich mir auch das Kochbuch von Delicious:Days bestellt und es ist mindestens genau so schön wie der Blog.

Ich hatte es schon am letzten Samstag bei meiner Lieblingbuchhändlerin abgeholt, aber erst am Freitag hatte ich die Möglichkeit es absolut ungestört anzuschauen.

Viele Rezepte haben mich sofort angesprochen und da ich ja ein kleiner Suppenkaspar bin, habe ich mich für die Kürbissuppe Indian Style entschieden. Leider hatte ich keine Curry-Paste zuhause; die habe ich dann durch Graham-Masala ersetzt und die Suppe wurde nicht so strahlend orange. Aber lecker war sie trotzdem.

Das Rezept gibt es auch mit dem Foto aus dem Kochbuch bei den Küchengöttern.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbissuppe Indian Style
Kategorien: Suppe, Kürbis, Indien
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Stück   Kürbis (zB Butternutkürbis, etwa 600 g)
1     Zwiebel
1     Knoblauchzehe
1 Stück   Frischer Ingwer (etwa 2 cm)
2 Essl.   Ghee (indisches ‚Butterschmalz‘, ersatzweise normales Butterschmalz)
2-3 Teel.   Currypaste (zB indische Graham-Masala-Paste)
400 ml   Kokosmilch
600 ml   Gemüsebrühe
      Feines Meersalz
2 Essl.   Braune Senfkörner

Quelle

  Delicious Days, Nicole Stich, Seite 58
  Erfasst *RK* 23.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Den Kürbis zunächst in Spalten schneiden und die Kerne entfernen, dann erst schälen – dann geht es am leichtesten. Wem das Schälen zu viel Arbeit ist, der wählt einfach ein Kürbissorte, dei nicht geschält werden muß (beispielsweise Hokkaido). Das Kürbisfleisch in grobe Würfel schneiden.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken (oder reiben). Ghee bei mittlerer Hitze in einem großen Topf zerlassen. Darin Zwiebel und den Knoblauch glasig werden lassen, dann die Kürbiswürfel mit in den Topf geben. Ingwer und Currypaste untermischen und kurz anrösten, bis einen deren Aroma in der Nase kitzelt.

Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe aufgießen und etwa 15 min köcheln lassen, bis sich die Kürbisstücke mit der Gabel leicht zerdrücken lassen. Die Suppe mit dem Stabmixer glatt pürieren und mit Salz abschmecken.

Die Senfkörner ohne Fett in der Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu knistern, dann auf die fertige Kürbissuppe geben. Am besten mit Fladenbrot und Sauerrahm servieren.

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Weitere Kürbissuppen im Blog
Kalte Kürbissuppe Thai-Style
Kürbis-Suppe

Diesen Espresso…

… habe ich heute morgen ganz besonders genossen.

Espresso

Der Vollautomat ist kaputt und meine liebe Freundin aus der Nachbarschaft hat mir heute morgen diesen Espresso vorbeigebracht.

Bandnudeln mit Lachs (Veronanudeln)

Vor vielen Jahren habe ich bei der VHS Kochkurse besucht. Diese fanden in der Schulküche der Grundschule statt. Meist haben wir erst alle Utensilien gespült, bevor wir die Zutaten ausgepackt haben. Die Küche wurde dann renoviert und wurde Bestandteil der Mittagsbetreuung und die VHS-Kurse durften dort nicht mehr statt finden, da danach immer alles so unordentlich gewesen wäre…

Ich habe bei der Kursleiterin verschiedene Kurse besucht, einfach um mal etwas zu kochen, was ich damals nicht angepackt hätte. Ein Kurs war ein Pastakochkurs und es gab einmal Nudeln mit Sahne, Spinat und Lachs und es hat uns überhaupt nicht geschmeckt. Alles schwamm in der Sahne und es war viel zu fettig. Daraufhin brachte eine Kursteilnehmerin zum nächsten Termin dieses Rezept mit, das aus dem Verona Feldbusch Kochbuch ‚Kochen mit dem Blubb‘ stammt. Dieses Rezept hat eher unserem Geschmack entsprochen und wurde seit dem sehr oft gekocht. In der Zwischenzeit wurde aus dem TK-Spinat mit dem Blubb dann frischer Spinat. (Die Bandnudeln sind dieses Mal Nudelresten diverser Sorten geworden).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bandnudeln mit Lachs (Veronanudeln)
Kategorien: Nudeln, Spinat, Lachs
Menge: 2 Personen

Zutaten

200 Gramm   Lachsfilet
1/2     Zitrone; den Saft
250 Gramm   Bandnudeln
1     Schalotte
250 Gramm   Rahmspinat Iglo
1 Essl.   Mittelscharfer Senf
      Salz, Pfeffer, Öl

Quelle

  Kochen mit dem Blubb
  Erfasst *RK* 06.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) Den Lachs abspülen und trocken tupfen. Dann in 2×2 cm große Würfel schneiden und mit der Hälfte des Zitronensafts beträufeln. Danach salzen.

2. ) Die Nudeln gemäß der Packungsangabe ‚al dente‘ kochen.

3. ) Die Schalotte fein würfeln und im Öl glasig dünsten.

4. ) Den Lachs hinzugeben und ca. 5 min braten. Danach mit dem Senf, dem restlichen Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Rahmspinat zugeben und alles zusammen erhitzen.

5. ) Die Nudeln abgießen und in die Pfanne zugeben. Alles gut vermischen und dann servieren.

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World Bread Day 2008: Dinkelvollkornbrot

Zorra lädt zum dritten Mal zum Welttag des Brotes ein.

Mein diesjähriger Beitrag ist ein einfaches Hefebrot, das ohne Sauerteig, Biga oder mehrtägige Vorbereitung zubereiten lässt. Ich hoffe, dass ich durch den Weltbrottag einige Neulinge zum Brotbacken motiviert fühlen und dann nicht vor Ehrfurcht erstarren.

Ich habe nur einen halben Würfel Hefe verwendet. Der Teig war recht feucht und lies sich auch nicht richtig formen. Das Brot schmeckt sehr würzig und saftig.

Ich möchte mich bei Zorra für die Organisation bedanken und freue mich schon auf den Round-up und das Nachbacken neuer Brotrezepte.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dinkelvollkornbrot
Kategorien: Brot, Dinkel, Hefe
Menge: 1 Kastenform

Zutaten

250 Gramm   Dinkelvollkornmehl
100 Gramm   Dinkelgrieß
100 Gramm   Roggenmehl
1     Frischer Hefewürfel (42 g) (Katja: 21 g)
1 Teel.   Honig
5 Essl.   Lauwarmes wasser
1 Teel.   Meersalz
1 Messersp.   Gemahlener Kreuzkümmel (Kumin)
350 Gramm   Buttermilch

Quelle

  Rose Marie Donhauser, Gesunde Brote, Seite 45
  Erfasst *RK* 16.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Dinkelvollkornmehl, Dinkelgrieß und Roggenmehl in einer Schüssel vermischen und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe einbröseln und mit Honig sowie Wasser verrühren. Die Schüssel abdecken und den Vorteig an einem warmen Ort 20 min gehen lassen.

2. Den Vorteig mit dem restlichen Mehl vom Rand, Salz, Kreuzkümmel und Buttermilch zu einem geschmeidigen, weichen Teig kneten; 1 Stunde ruhen lassen.

3. Den Backofen auf 180 °C vorheizen und eine Kastenform mit Butter ausfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten und in die Form füllen.

4. Die Kastenform auf die mittlerer Schiene in den Backofen stellen. Die Backzeit beträgt 50 Minuten. Das Brot aus der Form stürzen und nochmals für 10 Minuten in den Ofen legen.

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Lasagnetti mit Kichererbsen, Parmaschinken, Salbei, Sahne und Butter

Es gab mal wieder ein Rezept von Jamie Oliver aus seinem Kochbuch Jamie’s Kitchen.

Das Rezept ist eines der wenigen, das nicht bebildert ist, aber das mag daran liegen, das es optisch auch nicht so der Renner ist. Aber es schmeckt extrem lecker.

Da ich im Netz keine deutsche Übersetzung des Rezeptes gefunden habe, habe ich es selbst übersetzt. Das englische Original – ebenfalls ohne Foto – gibt es auf der Homepage von Jamie Oliver.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lasagnetti mit Kichererbsen, Parmaschinken, Salbei, Sahne und Butter
Kategorien: Nudeln, Hülsenfrüchte
Menge: 4 Portionen

Zutaten

150 Gramm   Getrocknete Kichererbsen
1     Tomate
1 klein.   Kartoffel, geschält
      Olivenöl, extra virgine
8 Scheiben   Parmaschinken
4 Streifen   Geräuchter, durchwachsener Speck oder Pancetta,
      — dünn geschnitten
1 Handvoll   Frische Salbeiblätter
100 Gramm   Butter
2 Stangen   Lauch, in feine Ringe geschnitten
1     Knoblauchzehe, klein gehackt
285 ml   Hühnerbrühe
100 ml   Double Cream (Katja: Saure Sahne)
      Meerzalz
      Pfeffer a.d.M
400 Gramm   Lasagnetti (Katja: Tagliatelle)
1 Handvoll   Geriebener Parmesan

Quelle

  Jamie’s Kitchen, Seite 113
  grob übersetzt: Katja Brenner
  Erfasst *RK* 10.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Die Kichererbsen über Nacht einweichen. Abtropfen lassen, dann in frischem Wasser zum Kochen bringen und 40 min köcheln lassen bis sie weich sind. Die Tomate und die Kartoffel zu den Kichererbsen geben. Beides gibt Geschmack und macht die Schalen weicher.

Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Parmaschinken und den Pancetta darin anbraten, bis sie von beiden Seiten gebräunt sind. Die Salbeiblätter zugeben und umrühren, bis auch sie leicht knusprig sind. Die Butter, den Lauch und den Knoblauch zugeben und braten bis der Lauch schön weich ist.

Die Tomate und die Kartoffel aus dem Topf nehmen und die Kichererbsen abtropfen lassen, dabei das Kochwasser auffangen. Etwa ein Viertel der Kichererbsen zerdrücken, um der Soße eine cremige Konsitenz zu geben (Katja: mit etwas Kochwasser püriert) und zusammen mit den ganzen Kichererbsen in die Pfanne geben. Alles gut vermischen und die Hühnerbrühe (oder die gleiche Menge des Kochwassers) zugeben. Die Sahne zugeben und zum Kochen bringen. Dann 15 min leicht köcheln lassen, damit sich alle Aromen gut vermischen. Vorsichtig abschmecken.

Die Lasagnetti in leicht gesalzenem Wasser kochen. Abschütten und ein bißchen Nudelwasser auffangen. Die Nudeln in die Pfanne mit den Kichererbsen geben und die Pfanne von der Herdplatte ziehen. Den Großteil des Parmesans dazugeben und alles gut verrühren. Ein bißchen vom Nudelwasser zugeben, damit sich die Nudeln voneinander lösen. Die Nudeln auf die Teller verteilen, den restlichen Parmesan und ein paar Tropfen Olivenöl darüber geben und sofort servieren.

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