Fehlversuch: Schokoladen-Chili-Makronen

Eigentlich wollte ich für den Cookie-Swap von Il Forno und Domestic Goddess etwas ganz besonders ausprobieren: Schokoladen-Chili-Makronen. Es hat auch alles gepaßt. Meine Männer sind ins Schwimmbad gefahren und ich hatte meine Ruhe und die Küche für mich. Der Eischnee ist wunderbar geworden, aber dann ließen sich die Zutaten nicht so gut vermischen. Dann alles rein in den neuen Spritzbeutel, aber ich hätte vielleicht nicht den billigen aus dem Angebot nehmen sollen. Ich hatte gehofft, der Teig würde ein bißchen verlaufen – tat er aber nicht – und mit den gemahlenen Haselnüssen sahen die Makronen wie Hundehinterlassenschaften aus. Die anderen Makronen habe ich dann ohne Spritzbeutel gemacht und die sind hübscher geworden. Der Teig sollte für 70 sein, aber es wurden noch nicht mal 50. Sie schmecken so ganz gut, aber vom Chili schmeckt man gar nichts. Meine Männer haben sie dann vom Blech weg gegessen – ohne Schokoüberzug.

Jetzt werde ich noch einen Espresso trinken, ein bißchen im neuen Slow-Food Magazin lesen und dann das Mittagessen vorbereiten. Und dann suche ich mir ein neues Rezept für den Cookie-Swap, denn ich habe ja noch bis morgen Zeit 🙂

Cookies mit Cranberries und Halbbitterschokolade

Inspiriert durch die Cookie-Beiträge von Petra Chili_und_Ciabatta und Ulrike Küchenlatein habe ich auch Cookies gebacken. Ich habe mich dabei an das Rezept von Petra gehalten. Ich habe Cranberries verwendet und Halbbitterschokolade von Ritter, da in unserer Tengelmannfiliale die Schokotropfen ausverkauft waren (und außerdem einen stolzen Preis haben). Leider habe ich die Tipps zum Backen von Cookies, die es bei Fool for Food gibt, erst später gelesen. Meine Cookies sind ‚gut durch‘ und beim nächsten Versuch würde ich mir vorher die Tipps nochmal gut durchlesen und den Häufchen kleiner machen. Nichtsdestotrotz sind die Cookies sehr lecker und ich glaube kaum, dass sie die nächsten Tage überleben werden 🙂

die ersten Plätzchen …

Unser Kindergarten braucht dringend Geld für ein neues Klettergerüst.
Also haben wir im Elternbeirat nach einer Geldquelle gesucht und uns dazu entschlossen, ein Plätzchenbackbuch mit den Lieblingsrezepten der Kinder und Eltern herauszubringen. Da wir befürchten, dass wir doppelte Rezepte bekommen, habe ich dies zum Anlass genommen, mal neue Rezepte zu testen. Den Anfang machen die Walnuss-Bissen. Ich habe die kandierten Früchte weggelassen, da mein Mann und mein Sohn sie nicht so gerne essen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Walnuss-Bissen
Kategorien: Plätzchen
Menge: 50 Stück

Zutaten

H TEIG
250 Gramm   Mehl
175 Gramm   Margarine
75 Gramm   Puderzucker
1 Teel.   Kakaopulver
1 Prise   Salz
1 Messersp.   Backpulver
60 Gramm   Kalifornische Walnüsse, gemahlen
1 Pack.   Vanillezucker
1     Eigelb
H AUSSERDEM
60 Gramm   Walnusskerne, längs geviertelt
      Backpapier
150 Gramm   Halbbitter-Kuvertüre
  Einige   Kandierte Orangen- und Angelikawurzelstreifen;
      Oder
      Kandierte, bunt gemischte Kirschen

Quelle

  Vegetarisch fit! 11/2005
  Erfasst *RK* 01.11.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Teigzutaten zu einem glatten Teig verarbeiten (Katja: Knethaken). Teig in 4 cm dicke Rollen formen und 1 Stunde kalt stellen.

2. Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Teigrollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf jede eine viertel Walnuss in die Mitte drücken. Auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. Im Backofen jeweils 10 min goldbraun backen, auskühlen lassen.

3. Kuvertüre im warmen Wasserbad schmelzen. Plätzchen zur Hälfte darin eintauchen und mit Früchten verzieren.

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