Familienküche: Chinesische Nudelpfanne

Heute gibt es wieder ein Rezept zum Motto: Familienküche.

Meine Tochter isst seit September wieder ausschließlich vegetarisch. Da sie in der Mensa sehr experimentierfreudig ist, habe ich ihr einige vegetarische Kochbücher gegeben und sie hat aufgeschrieben, was ihr daraus gefällt – das Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul hat dabei sehr gut abgeschnitten.

Ein weiteres vegetarisches Kochbuch in meinem unübersichtlichen Kochbücherregal ist GU – Köstlich vegetarisch von Anno Dazumal, in dem sie auch fündig wurde. Unter anderem fiel die Wahl auf die chinesische Nudelpfanne, die von allen sehr gerne gegessen wird. Zudem ist das Essen schnell zubereitet und das Rezept lässt sich auch mit allen möglichen Gemüsen variieren und kann zur Not sogar wöchentlich auf den Tisch kommen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chinesische Nudelpfanne
Kategorien: Wok, Nudeln, Gemüse, Vegetarisch, Ei
Menge: 4 Portionen

Zutaten

      Salz
400 Gramm   Chinesische Eiernudeln
250 Gramm   Kleine Champignons
1 Essl.   Zitronensaft
2     Dünne Stangen Lauch
200 Gramm   Möhren
4 Essl.   Öl
2 Tassen   Erbsenkeime (bzw. Sojabohnen aus dem Glas)
      Sojasauce
4     Eier

Quelle

  GU – köstlich vegetarisch
  Seite 93
  Erfasst *RK* 28.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, Nudelplatten hineinlegen, aufkochen lassen. Hitze reduzieren und die Nudeln in 4-5 Min. ausquellen lassen.

2. Die Pilze putzen, halbieren und mit Zitronnesaft beträufeln. Den Lauch putzen, waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Möhren putzen und in feine Streifen schneiden.

3. In einer großen Pfanne oder einem Wok 3 EL Öl erhitzen. Lauch, Möhren und Erbsenkeime darin etwa 10 min unter Rühren braten, mit Sojasauce würzen. Die Nudeln dazugeben und warm werden lassen.

4. Inzwischen in dem restlichen Öl 4 Spiegeleier braten, auf den Nudeln anrichten.

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Kulinarische Weltreise Großbritanien – Cornish Pasty vegetarisch

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Großbritannien

Die kulinarische Weltreise, organisiert von Volker, macht in diesem Monat in Großbritanien Halt.

Zum ersten Mal in England war ich in den 1980ern zur Schülersprachreise in Hastings. Das Essen in der Gastfamilie war immer Tiefkühl aus der Mikrowelle, aber der Cream Tea, den wir sehr oft nachmittags zelebrierten, den fand ich toll.

Gut, während des London-Aufenthalts mit schmalem Geldbeutel waren es dann doch öfter mal FastFoodLäden und eingeschweißte Sandwiches.

Nach dem Studium habe ich in einem britischen Unternehmen gearbeitet und diverse Projekt-Kick-Offs und Kurse haben mich damals nach England reisen lassen. Die kleinen, skurilen Hotels, die netten Abendveranstaltungen in Pubs und die britischen Kollegen lassen mich gerne an diese Zeit zurückdenken.

2000 waren wir dann drei Wochen in Südengland – von Kent bis Cornwall – unterwegs. Wir haben ausschließlich in B&Bs gewohnt, nur das Erste vorgebucht und sonst aufgrund von Empfehlungen der Besitzer oder über das Tourist Office die nächste Unterkunft gebucht. Abends haben wir dann meist in den Pubs gegessen, die die jeweiligen B&B-Besitzer empfohlen haben. Mittags gab es ‚was auf die Hand‘, Cream Tea oder Kuchen in den Cafes der Gärten oder Museen, die wir unterwegs besucht haben. Die Vorurteile über das schlechte britische Essen haben sich nie bewahrheitet. Das Pubfood war super, die Frühstücksrunden in den B&Bs immer sehr nett, lustig und laut. Nur auf die Sausages haben wir meist verzichtet.
Dies war auch der Urlaub, bei dem wir auf BBC einen jungen, britischen Koch als ’naked chef‘ zum ersten Mal im Fernsehen gesehen haben.

Als ich das Ziel der kulinarischen Weltreise im November gesehen habe, da habe ich als allererstes an die Cornish Pasty gedacht, die wir während des letzten Teils der Englandreise in Cornwall so gerne gegessen haben. Wilma von Pane-Bistecca hat Cornish Pastys mit Fleisch zum Event zubereitet und bei ihr findet ihr auch historische Hintergründe zu den Pastys.

Ich habe mich für die vegetarische Variante entschieden, die uns sehr lecker geschmeckt hat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cornish Pasty – Vegetable
Kategorien: Backen, Gemüse, England
Menge: 4 Stück

Zutaten

H TEIG
225 Gramm   Weizenmehl
225 Gramm   Vollkornmehl
      Salz
200 Gramm   Margarine oder Butter
175 ml   Wasser
H FÜLLUNG
700 Gramm   Kartoffeln
300 Gramm   Weiße oder gelbe Rüben
250 Gramm   Zwiebeln oder Schalotten
50 Gramm   Butter
      Salz, Pfeffer

Quelle

  Leben und Geniessen in Cornwall
  Claus Beling (Hrsg.)
  Erfasst *RK* 22.12.2005 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Margarine in kleinen Stücken untermengen. Dann das Wasser hinzufügen und das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und für 30 min in den Kühlschrank stellen.

2. Die Kartoffeln und die Rüben schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln fein würfeln.(Katja: alles grob gerieben)

3. Den gekühlten Teig in vier Stücke teilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Kreis von etwa 23 cm Durchmesser ausrollen. Um eine kreisrunde Form zu erhalten, kann ein Teller zu Hilfe genommen werden, da dessen Rand entlang der Teigplatte ausgeschnitten wird.

4. Die Pasties mit Zwiebeln, Rüben, Kartoffeln und einigen Butterflöckchen schichtweise füllen. Alle Schichten bis auf die letzte nach Geschmack würzen.

5. Nun eine Hälfte des Teigrands mit etwas Wasser befeuchten. Die beiden Hälften in der Mitte oder seitlich zusammenziehen und sorgfälltig zwischen Daumen und Zeigefinger fest drücken. Sollte der Teig an einer Stelle auseinander brechen, kann das Loch mit einem befeuchteten Teigrest verschlossen werden. Mit einem Messer einen kleinen Schlitz in den Teig schneiden, durch den der beim Backen entstehende Dampf entweichen kann.

6. Die Pasties in Abständen von 5 cm auf ein eingefettetes Backblech legen. Nun mit Milch, Wasser oder verschlagenem Ei bepinseln.

7. Die Pasties zunächst 20 bis 30 minuten bei 220°C backen. Wenn sie dann eine schöne braune Farbe haben, den Backofen auf 160 °C runterschalten und weitere 10 Minuten backen. Schließlich den Ofen ausschalten und die Pasties 15 Minten bei geschlossener Tür ruhen lassen.

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meine Mitreisenden:

Chili und Ciabatta: Malted Brown Bread – Kastenbrot mit original englischem Mehl
Bubble and Squeak mit englischem Bacon und Spiegelei
Pane-Bistecca: Cornish Pasteies – traditional British Pastry, Bakewell Tart , Cheesy Shortbread
SilverTravellers: Afternoon Tea in Berlin – Hotel de Rome
Küchenmomente: Maids of Honour – Kleine Käseküchlein aus Großbritannien
Zimtkringel: Mushy Peas
Magentratzerl: Fishcakes 2.0 mit Tartar-Velouté, Saag Halloumi, Clementinen-Posset
Backen mit Leidenschaft: Toad-in-the-Hole
Brittas Kochbuch: Scottish Petticoat Tail Shortbread, Irish Stew (Großbritannien)
Backmaedchen 1967: Yorkshire Pudding
Fränkische Tapas: fish and chips auf Fränggisch
Brotwein: Toasties Rezept – englische Muffins / Toastbrötchen selber backen
Küchenlatein: Eccles Cakes mit Johannisbeeren ,Gary Rhodes‘ Digestive Biscuits, Brombeer-Apfel-Cobbler
Slowcooker.de: British Afternoon Tea für die Mädels – Rezepte und Bilder

Blog-Event CLVIII – Kür mit Biss – Kürbisspätzle

Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Jenny von Jenny is baking ist in diesem Monat die Gastgeberin des Blog-Events Kür mit Biss im Kochtopf.

In meiner Kindheit gab es nie Kürbis, deshalb musste ich mich selbst ran tasten. Da es einigen aus meinem Dunstkreis genau so ging, habe ich in meinem Blog einen eigenen Tab für Kürbisrezepte angelegt.

In meiner Nähgruppe hat bei einem der letzten Treffen jemand von Kürbisspätzle erzählt. Da wir gerade auf einem Spätzletrip sind (da fehlen noch ein paar Rezepte), habe ich um das Rezept gebeten. Da sie nur ein Rezept für einen TM?? hatte, habe ich mich dann selbst auf die Suche gemacht und bin auf dieses Rezept bei der Für Sie fündig geworden, das ich als Grundlage genommen habe.

Ich hatte vom Kürbiseintopf noch Hokkaido übrig und habe daraus am gleichen Tag noch Kürbispüree gekocht, das sich in einem verschlossenen Glas problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren lies.

Insgesamt hatte ich ca. 350 g Püree, das ich mit 350 g Spätzlemehl, vier Eiern, Salz und Olivenöl zum Teig verarbeitet habe – meine Spätzle stelle ich immer mit dem Spätzleschwob von Kull her, den mir meine Tante geschenkt hat.

Wir haben die Spätzle zu dritt gegessen (es war reichlich für alle), nur mit geriebenem Pecorino bestreut. Mehr braucht es gar nicht.

Ich bin mal gespannt, was in anderen Küchen so für den Blog-Event gekocht bzw. gebacken wird. Ich bin mir sicher, dass das eine oder andere Rezept auf meiner Nachkochliste landen wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbisspätzle
Kategorien: Nudeln, Spätzle, Kürbis, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

500 Gramm   Pürierter und gekochter Hokkaido
500 Gramm   Mehl (Dinkel oder Weizen)
1 Essl.   Salz
5     Eier
      Parmesan
      Olivenöl

Quelle

  Für Sie
  Erfasst *RK* 29.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Für das Kürbispüree den Hokkaido waschen, entkernen (auch die harten Fasern entfernen) und mit Schale in grobe Würfel schneiden. In etwas Salzwasser weichkochen oder dampfgaren, anschließend fein pürieren und etwas abkühlen lassen.

Nun das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel gut vermischen.

Anschließend die Eier und das Kürbispüree gründlich unterrühren.

Insgesamt sollten Sie rund fünf Minuten lang rühren und den Teig dann eine halbe Stunde ruhen lassen.

Wasser im Topf aufkochen und etwas Salz hinzugeben.

Mit dem Spätzlehobel kleine Teigportionen in das Wasser gleiten lassen. Spätzle, die oben schwimmen, sind gar – diese einfach mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz abtropfen lassen. Tipp: Sie können auch ein Spätzlesieb verwenden, viele finden es in der Anwendung ähnlich leicht. Es wird wie ein Deckel auf den Topfrand gelegt. Dann gibt man eine größere Menge Teig auf das Sieb und schabt es anschließend mit dem Schaber durch die Löcher. Geübte schaben Spätzle potionsweise direkt vom Brett.

Die fertigen Spätzle mit etwas Olivenöl beträufeln und zum Servieren mit frischem Parmesan bestreuen.

Tipps: Damit die Spätzle später bissfest sind, sollte der Teig die Konsistenz eines zähen Rührkuchens oder Hefeteigs haben. Man kennt es auch von Letzterem: Der Spätzleteig muss beim Rühren Blasen werfen! Wenn der Teig also zu flüssig ist, etwas Mehl nachgeben. Und: Wie bei Knödeln sinken die Spätzle zuerst auf den Topfboden. Wenn sie gar, sind kommen sie an die Oberfläche – dann bitte sofort aus dem Wasser nehmen. Zur Weiterverarbeitung abschrecken oder zum sofortigen Verzehr zugedeckt warm stellen.

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Blog-Event-Erdäpfelliebe: Kartoffel-Marsala-Curry

Erdäpfelliebe

Erdäpfel-Liebe ist ein gemeinsamer Blogevent von Giftigeblonde und the Apricot Lady.

Ich musste aufgrund der Küchenrenovierung alle Kochbücher in die Hand nehmen und in einen viele Kartons verpacken und ich war überrascht, was ich da alles noch habe und ein bißchen traurig, weil ich gar nicht mehr so viel aus Kochbüchern koche, sondern mehr im Netz nach Rezepten suche. Das möchte ich wieder ändern.

Für den Erdäpfelliebe Event habe ich das GU-Kochbuch Kartoffeln zur Hand genommen und einige Rezepte kamen in die engere Auswahl. Für den Event habe ich mich für das Kartoffel-Marsala-Curry entschieden, da ich das in meiner ‚Vor-Blog-Zeit‘ – also vor 2005 – schon öfter mal gekocht hatte und dann völlig aus den Augen verloren habe. By the way, das Kochbuch ist von 1997.

Ich habe mich auch für dieses Rezept entschieden, da es zum einen sehr lecker ist, zum anderen, um mal zu zeigen, dass auch völlig andere Geschmackserlebnisse durch die Wahl der Gewürze möglich sind.

Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Beiträge und freue mich schon auf viele verschiedene, neue Kartoffelinspirationen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Masala-Curry
Kategorien: Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2 Essl.   Frisch geriebene Kokosnuss (ersatzweise Kokosraspel)
1 kg   Festkochende Kartoffeln
1 groß.   Zwiebel
2     Frische grüne Chilischoten
3     Frühlingszwiebeln
1 Teel.   Kurkuma
      Salz
1 Stück   Frischer Ingwer (etwa 2 cm)
2 Teel.   Graham masala
1 Essl.   Öl
1 Teel.   Schwarze Senfkörner
1 Bund   Frischer Koriander

Quelle

  Kartoffeln – die GU Küchenbibliothek
  Seite 56
  Erfasst *RK* 22.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kokosraspel in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun rösten.

2. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Chilischoten putzen, entkernen, waschen und winzig klein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in feine Ringe schneiden.

3. Kartoffeln, Zwiebel, Kurkuma, Salz und Chillie in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken, aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze in 8 Min. halbweich garen.

4. Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben, mit den Kokosraspeln und dem Graham masala gut vermischen. Zu den Kartoffeln geben und diese in weiteren 8 Minuten bißfest kochen.

5. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Senfkörner darin anrösten, bis sie duften. Die Frühlingszwiebeln 3 min mitdünsten, unter das Curry rühren. Mit Salz abschmecken. Koriander waschen, abzupfen und hacken, zum Schluss aufstreuen.

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Kürbiseintopf

Jetzt ist auch bei mir angekommen, es ist Herbst. Früher war ein Herbstindikator immer der Geruch der Zuckerfabrik, der aus dem Nachbarort über die Felder zu uns wehte. Die Zuckerfabrik gibt es nicht mehr – ein häßliches Logistikzentrum steht jetzt auf ihrem Platz. In Anfällen von Nostalgie fehlt mir der Geruch, den ich früher immer so unangenehm fand.
Der neue Herbstindikator ist das ‚winterfest machen‘ der Tennisanlage und der Beginn der Hallensaison.

Kulinarisch gibt es bei uns zur Zeit wieder oft Pilze (wobei da noch was auf das Verbloggen wartet) und der Einzug des Kürbis‘ in die Küche. Die Lebkuchen, Marzipankartoffel etc. ignoriere ich noch.

Den Herbst-Beginn macht ein einfacher, alltagstauglicher Kürbiseintopf. Der Rest des Kürbisses wurde zu Mus verarbeitet und wartet darauf als Kürbisspätzle weiterverarbeitet zu werden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbiseintopf
Kategorien: Suppe, Eintopf, Kürbis, Kartoffeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

400 Gramm   Kartoffeln, festkochend
200 Gramm   Pastiknaken
500 Gramm   Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne)
1 Ltr.   Gemüsebrühe
1 Handvoll   Petersilie
2 Essl.   Kürbiskerne
      Salz
      Pfeffer
      Frische geriebene Muskatnuss

Quelle

  Mit Liebe 05/2019
  Seite 12
  Erfasst *RK* 27.10.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Die Kartoffeln schälen und waschen. Die Pastinaken schälen, dann den Kürbis waschen und entkernen. Das Gemüse in Würfel schneiden.

2. Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Kartoffel- und Pastinakenwürfel zufügen und zugedeckt 10 min köcheln lassen. Danach den Kürbis dazugeben und alles weitere 10 min garen.

3. Die Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. Die Kürbiskerne grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Petersilie und Kürbiskernen bestreut servieren.

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Veggie-Tag: Vegetarischer Zwiebelkuchen

Über den Sommer war es im Blog sehr ruhig. Der Grund: wir haben die Küche renoviert.

Unsere Küche hatten wir Anfang der 90er für eine Mietwohnung beim Möbelschweden gekauft. Dann sind wir Mitte der 90er in mein Elternhaus umgezogen, haben die Küche mitgenommen, angepasst und gesagt, dass wir sie später mal renovieren. Es hat bis jetzt gedauert. Aber Provisorien halten bei uns immer sehr lange.

Die Wahl fiel wieder auf den Möbelschweden. Wir haben alles – bis auf den Anschluss des neuen Herdes – selbst erledigt. Die Tür durch einen größeren Durchbruch vom Essbereich aus ersetzt, die unansehnlichen Fliesen raus, den Boden und sehr sparsam die Wände gefliest, alles verputzt und gestrichen. Die vorhandenen Geräte haben wir – so weit es ging – behalten, aber es gab einen neuen Herd.
Wir beide – der Herd und ich – lernen uns gerade kennen und das wird noch ein wenig dauern.

Der erste Test im Backofen war eine TK-Pizza, auf die sich die Kinder gefreut hatten, da wir hier ja einige Zeit ohne Backofen und nur mit einem Zwei-Platten-Kocher gekocht haben. Der zweite Test war dieser vegetarische Zwiebelkuchen.

Das Rezept ist von Springlane. Meine Kochbücher sind noch nicht eingeräumt, da habe ich schnell im Netz geschaut.

Dazu gab es einen Bio-Federweißen aus dem Hofladen von der Wein & Essigmanufaktur Kaltenthaler GbR aus Worms-Herrnsheim. (0,75 l für 4,90 Euro).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vegetarischer Zwiebelkuchen
Kategorien: Quiche, Vegetarisch, Zwiebeln, Herbst
Menge: 26 Cm Quicheform

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
200 Gramm   Mehl (Katja: Dinkel 630)
100 Gramm   Kalte Butter
1/2 Teel.   Salz
1     Ei
5 Essl.   Kaltes Wasser
      Butter für die Form
H FÜR DIE FÜLLUNG
3     Rote Zwiebeln (Katja: 4)
3     Zwiebeln (Katja: 4)
120 ml   Weißwein (Katja: Brühe)
180 ml   Sahne (Katja: 200 ml)
100 ml   Milch (Katja: 80 ml)
1/3 Bund   Petersilie (Katja: 1/2)
1/3 Bund   Schnittlauch (Katja: 1/2)
1/3 Bund   Kerbel (Katja: -)
1 Prise   Kurkuma
4     Eier
      Salz
      Pfeffer
      Olivenöl
H BESONDERES ZUBEHÖR
      Quicheform (26 cm Durchmesser)

Quelle

  abgewandelt nach: springlane.de
  Erfasst *RK* 24.09.2019 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie einschlagen und ca. 1 Stunde kalt stellen. (Katja: erst das Mehl mit dem Salz vermischen, dann die Butter zugeben. Wenn der Teig krümelig ist, dann das Ei und je nach Bedarf noch Wasser zugeben. Vorsichtig weiter kneten, wenn der Teig zu einer Kugel geworden ist, aufhören. Ich habe mir angewöhnt den Teig in einer Vorratsdose mit Deckel in den Kühlschrank zu stellen.)

2. Backofen auf 200°C vorheizen. Quicheform mit Butter einfetten. (Katja: meinen neuen Ofen braucht man nicht mehr vorheizen. Bei der Porzelanquicheform und Mürbeteig verzichte ich meist auf das Einfetten.)

3. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund ausrollen. Quicheform mit Teig auslegen, dabei Teig an den Seiten der Form gut andrücken. (Katja: auf der gemehlten Silkonbackmatte ausgerollt. Auch das Nudelholz gut einmehlen, sonst klebt alles. Da der Teig sich trotzdem nicht gut von der Backmatte entfernen lies, habe ich es von der Backmatte in die Form gestürzt.)

4. Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl erhitzen und Zwiebeln ca. 3 min anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weißwein angießen und weitere 3 – 4 min köcheln lassen.

5. Kräuter fein hacken. Mit Eiern, Sahne und Milch verquirlen und Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. Zwiebeln untermengen.

6. Füllung auf dem Mürbeteig gleichmäßig verteilen. Im heißen Ofen 40-45 min backen. (Katja: Pizzastufe, ohne Vorheizen, 30 min bei 200°C).

(Katja: nach unserem Geschmack hätte es etwas pikanter sein können. Beim nächsten Mal kommt Kümmel rein und ich habe wieder zu leise gewürzt)
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Weitere Zwiebelkuchenrezepte im Blog:
Italienischer Zwiebelkuchen – Hefeteig, Oliven, vegetarisch
Zwiebelkuchen – Mürbeteig mit Öl, vegetarisch
Zwiebelkuchen mit Trauben – Hefeteig, Trauben, vegetarisch
einfacher Zwiebelkuchen – Blätterteig
Zwiebelkuchen mit Apfel – Mürbeteig, Apfel
Zwiebel-Tarte – Mürbeteig, Käse

Jägertopf

Die heutige Suppe ist wieder ein Low Carb Rezept – aus essen&trinken.

Die Zubereitung im Backofen fand ich etwas ungewöhnlich und ich habe mir dann auch noch ordentlich die Finger verbrannt, nachdem ich den Deckel außer Reichweite auf dem Herd abgelegt hatte. Und dann knackte es ganz furchtbar und ich dachte, ich hätte ihn auf die heiße Herdplatte gelegt und den Deckel dann ohne Ofenhandschuh weggeschoben.

Ich habe den kompletten Weißkohl verwendet und dafür mehr Brühe verwendet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jägertopf
Kategorien: Suppe, Pilze, Vegetarisch, Low Carb
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

10 Gramm   Mischpilze, getrocknet
2     Tomaten
250 Gramm   Weißkohl
3     Zwiebeln
300 Gramm   Champignons
100 Gramm   Kräuterseitlinge
5 Essl.   Öl
      Salz
      Pfeffer
      Zucker
500 ml   Gemüsebrühe (Katja: 1 l)
4 Stiele   Majoran
2     Lorbeerblätter

Quelle

  essen&trinken Für jeden Tag, Heft 11/2015
  Erfasst *RK* 08.11.2015 von
  T.S.

Zubereitung

1. Getrocknete Pilze grob zerbröseln, in 100 ml heißem Wasser einweichen. Von den Tomaten den Stielansatz entfernen. Tomaten in einer hitzebeständigen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Nach 1 Min. abgießen, abschrecken und häuten. Tomaten vierteln, entkernen und das Fruchtfleisch klein würfeln. Weißkohl putzen und in ca. 2,5 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden.

2. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Frische Pilze putzen, je nach Größe halbieren. In einem heißen Topf mit 3 El Öl rundum hellbraun anbraten, salzen. Aus dem Topf nehmen. Kohl und Zwiebeln mit 2 El Öl 5 Min. andünsten. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen. Brühe, eingeweichte Pilze und den Einweichsud zugeben, aufkochen.

3. Majoranblättchen abstreifen und mit dem Lorbeer in den Eintopf geben. Frische Pilze und Tomatenwürfel untermischen. Im heißen Ofen auf einem Rost im unteren Ofendrittel zugedeckt 30 Min. fertig garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt Baguette.

* ZUBEREITUNGSZEIT 45 Minuten
* PRO PORTION (BEI 3) 8 g E, 17 g F, 9 g KH = 243 kcal (1013 kJ)

KOHL-RESERVEN

Den übrigen Weißkohl in Klarsichtfolie im Kühlschrank aufbewahren. So hält er sich ca. 7 Tage. Wer mag, macht dann daraus unsere Krautfleckerl.

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Curry-Kokos-Suppe

Heute gibt es eine schnell zubereitete, leckere Suppe, die schön wärmt, falls es doch mal draußen kalt sein sollte.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Curry-Kokos-Suppe
Kategorien: Suppe, Curry, Gemüse, Vegetarisch, Vegan
Menge: 2 Portionen

Zutaten

150 Gramm   TK-Bohnen
100 Gramm   TK-Spinat (Katja: frischer Babyspinat)
15 Gramm   Ingwer, frisch
1     Schalotte
1 Essl.   Öl
1-2 Teel.   Currypulver, mild
400 ml   Gemüsebrühe
200 ml   Kokosmilch
70 Gramm   Breite Reisnudeln
      Zucker
1-2 Essl.   Limettensaft
      Sojasauce

Quelle

  essen&trinken Für jeden Tag, Heft 3/2017
  Erfasst *RK* 12.02.2017 von
  T. S.

Zubereitung

1. Bohnen und Spinat auftauen. Ingwer und Schalotte schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen. Ingwer, Schalotten und 1 1/2 Tl Currypulver darin andünsten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen und aufkochen.

2. Bohnen und Spinat in die Kokosmischung geben und 2 Min. kochen. Nudeln zugeben und bei mittlerer Hitze nach Packungsanweisung garen. Suppe mit Zucker, Limettensaft und Sojasauce abschmecken. Mit restlichem Currypulver bestreut servieren.

* ZUBEREITUNGSZEIT 30 Minuten
* PRO PORTION 12 g E, 24 g F, 38 g KH = 440 kcal (1833 kJ)

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Veggie-Tag: One-Pot Pasta mit Spinat und Champignons

Auf der Suche nach einem weiteren One-Pot-Pasta Rezept bin ich auf das vegane Rezept mit Spinat und Champignons von veganheaven gestoßen.

Ich mache ja gerne mal ein One-Pot Rezept. Am Liebesten esse ich die ganz dünnen Spaghetti, aber die sind leider am Ende der Garzeit schon matschig, während die restlichen Zutaten genau richtig sind.

Dieses Mal habe ich Fettuccine von De Cecco genommen (die ich im Dorfsupermarkt eingekauft und bezahlt habe), aber diese haben leider am Ende sehr zusammengeklebt und waren noch nicht ganz durch.

Vielleicht nehme ich beim nächsten One-Pot Versuch doch wieder normale Spaghetti. Ich habe Milch und Maisstärke verwendet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: One Pot Pasta mit Spinat und Champignons
Kategorien: Nudeln, Vegetarisch, Vegan, One-Pot, Spinat
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

1     Zwiebel, gehackt
4     Knoblauchzehen, fein gehackt
300 Gramm   Fettuccine
300 Gramm   Champignons, in Scheiben schneiden
150 Gramm   Gefrorene Erbsen
750 ml   Gemüsebrühe
360 ml   Ungesüßte Mandel- oder Sojamilch (Katja: Milch)
2 Handvoll   Frischer Spinat
1 Teel.   Tapiocastärke alternativ Maisstärke
      Salz
      Pfeffer
      Chiliflocken (optional)

Quelle

  veganheaven.de dd. 29.12.2017
  Erfasst *RK* 18.07.2018 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln ungefähr 3 Minuten glasig anschwitzen. Dann den Knoblauch und die Champignons weitere 2-3 Minuten anbraten.

2. Die ungekochten Fettuccine, die Gemüsebrühe und die Milch hinzufügen. Sobald die Fettuccine ein wenig weich geworden sind, mit einem Holzlöffel vorsichtig in die Flüssigkeit drücken.

3. Nach 12 Minuten die Erbsen dazugeben und weitere 8 Minuten kochen. Dann den Spinat unterrühren. Die Tapiocastärke mit einem Esslöffel Wasser vermischen und ebenfalls unterrühren. Die One Pot Pasta mit Salz, Pfeffer und eventuell Chiliflocken abschmecken.

Link zum Original

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Weitere, leckere, erprobte One-Pot Gerichte auf meinem Blog gibt es unter dem Tag One-Pot.

Marokkanische Süßkartoffelsuppe

Heute gibt es mal wieder eine Suppe. Ist ja schon ein bißchen her.

Gefunden habe ich die Suppe im Crockyblog bei Gabi.

Ich kaufe gar nicht so oft Süßkartoffeln. Im Hofladen gibt sie nur sehr selten und im Supermarkt bin ich schon ein paar Mal reingefallen, da sie auf dem Transport zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt waren und dann zuhause am anderen Tag nicht mehr zu Verzehren waren.

Ich habe nochmal einen Versuch gewagt und es war mit den Süßkartoffeln soweit alles okay, aber diese und die Möhren sind mal wieder nicht weich geworden. Ich weiß zwar, dass mein Crocky bei Low immer eine gute Stunde mehr braucht, aber auch das hat nicht geholfen.

Es wurde dann keine glatte, sondern eine etwas stückige Suppe. Und auf dem Foto fehlt der Koriander…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marokkanische Süßkartoffel-Suppe
Kategorien: Suppe, Slowcooker, Crockpot, Vegetarisch
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1     Zwiebel, fein gehackt
1     Knoblauchzehe, zerdrückt
600 Gramm   Süßkartoffeln, in cm-breiten Stücken
500 Gramm   Möhren, in 1/2-cm-breiten Scheibchen
1,2 Ltr.   Gemüsebrühe (selbst gemacht oder aus Instant)
      Je 1/2 TL Kreuzkümmel und Koriander, gemahlen
      Chilipulver nach Geschmack
      Salz und Pfeffer
1 Dose   Kichererbsen (400 ml, abgegossen)
1-2 Essl.   Zitronensaft
1/4 Bund   Frischer Koriander, gehackt

Quelle

  http://www.taste.com.au/recipes/970/
  moroccan+sweet+potato+carrot+and+chickpea+soup
  Erfasst *RK* 29.05.2011 von
  Gabriele Frankemölle

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch, Süßkartoffeln und Möhren in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben, mit der Gemüsebrühe aufgießen. Mit Kreuzkümmel, Koriander, Chili, Salz und Pfeffer würzen.

Vier Stunden auf Stufe HIGH oder sieben bis acht Studen auf LOW garen, bis das Gemüse weich ist. Dann 30 Minuten die Kichererbsen zugeben.

Suppe mit dem Stabmixer pürieren, den Zitronensaft unterrühren und erneut abschmecken. Zuletzt frischen Koriander einrühren.

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