Brigitte-Teig: Einer für alle

In einer der letzten Brigitte-Ausgaben hat die Versuchsküche einen Grundteig erfunden, der sich für viele Arten von pikanten Tartes, Pizzen, Quiches u.ä. verwenden läßt.

Das wollte ich mal testen. Also habe ich den Grundteig zubereitet. Das Problem began schon beim Einkaufen: Sahnejoghurt gibt es in meinem Supermarkt nicht. Ich habe die nette Dame, die für die Kühlwaren zuständig ist, angesprochen. Sahnejoghurt hat 40% und das wird nicht nachgefragt. Selbst 3,5%iges Joghurt gibt es nur noch von einer Marke, der Rest hat 1,5%. Sie riet mir dann, den 3,5%igen Joghurt mit 36%iger Sahne zu verrühren. Dies habe ich dann auch gemacht. Der Teig lies sich gut zubereiten und ausrollen.

Für die Kinder habe ich Pizza gemacht und hierfür die belegte Pizza ca. 20 min gebacken. Der Teig war in der Mitte immer noch eher weich und der Teig insgesamt auch nicht sehr knusprig.

Für uns habe ich die Lachstarte gemacht. Auch hier war der Teig in der Mitte sehr weich und nicht richtig durchgebacken. Geschmeckt hat es lecker, aber für die angegebenen vier Personen hat die Tarte bei uns als Hauptgang nicht gereicht.

Fazit: als Pizzateig würde ich den Teig nicht mehr verwenden. Für Tartes ist es schon eine Abwechslung zu Mürbeteig.

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4 Antworten auf „Brigitte-Teig: Einer für alle“

  1. @Sivie: Lt. Wiki beginnt die Bezeichnung Sahnejoghurt ab 10%, also hätte ich auch einen griechischen Joghurt nehmen können. Die Tarte hätte schon eine länger Backzeit vertragen, aber ich glaube einfach, dass das Meerrettich-Sahne-Gemisch dem Teig nicht guttat.

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