Weihnachtsbäckerei 2008

Ich habe in den vergangenen Jahren nicht wirklich viel gebacken.

Genauer betrachtet waren es in 2005 Walnuss-Bissen, Adventgugelhupf, Cookies mit Cranberries, Früchtekuchen und misslungene Schokoladen-Chili-Makronen, Buttergebackenes und Husarenkrapfen.

In 2006 waren es dann unser Weihnachtsklassiker Bethmännchen, Nougat-Stollen und Buttergebäck.

In 2007 waren es Lebkuchen mit Kakao, Weihnachts-Cantuccini und ebenfalls Buttergebackenes.

Wenn ich mit meinem Sohn gebacken habe, gab es meist Buttergebackenes, aber er hat meist schon nach dem ersten Blech eher dem rohen Teig und dem Dekomaterial zugesprochen. Ich hatte mir schon überlegt, ob und was ich dieses Jahr backen will.

Dann kamen die neue Brigitte und die neue Essen&Trinken mit vielen schönen Plätzchenrezepten, die Lust auf mehr machen. Es wird also dieses Jahr bei mir mehr als bisher gebacken werden.

Lamm nach Delhi-Art

Am Wochenende gab es wieder Lamm. Diese Mal nach einem Rezept aus dem schönen Indien-Kochbuch, geschrieben von Sadhan Dhawan und erschienen bei GU.

Wir haben den Kindern zuliebe die Chilis weggelassen und dann nachgewürzt. Wären die Chilis gleich dabei gewesen, hätte das Gericht sicher mehr pepp gehabt. Aber lecker war es trotzdem.

Das Rezept mit Originalfoto gibt es bei den Küchengöttern.

Ein weiteres Rezept aus dem Indien-Kochbuch sind die Gefüllten Paprikaschoten aus dem Ofen.

food-o-grafie #1: Meine Kameras

food-o-grafie

Zorra hat einen neuen monatlichen Event zum Thema Food-o-grafie ausgerufen und im ersten Monat geht es um die Kamera(s).

Ich habe schon bevor ich mit dem Bloggen begonnen habe viel und gerne fotografiert. Mit einer EOS 500.

Als ich dann das Bloggen für mich entdeckt hatte, mußte eine Digitalkamera her. Da ich mal wieder viel zu ungeduldig war und sofort anfangen wollte, bin ich einfach in einen Elektronikmarkt gefahren, habe mir ein paar Kompaktkameras angeschaut, kurz mit der Verkäuferin gesprochen und mir dann eine HP M407 gekauft. Die ersten gebloggten Fotos waren eine Katastrophe und dann kamen aber auch schon die ersten Tipps von anderen Bloggern es mal mit anderen Kameraeinstellungen zu versuchen.
Die Fotos wurden schon besser, aber das nonplusultra war diese Kamera nicht. Ich habe dann bevorzugt bei Tageslicht fotografiert, da der Blitz die Farben völlig falsch darstellt. Die Zeit, bis die Kamera überhaupt einsatzbereit ist und gerade bei Schnappschüssen ist meist die Situation schon vorbei. Ich habe sie aber immer noch einsatzbereit in der Handtasche. (das Espressomobil wurde u.a. damit fotografiert.)

Letztes Weihnachten haben wir uns dann eine EOS 400 D gekauft. Wir hatten uns ein bißchen informiert und uns dann beim Fotohändler beraten lassen. Wir wurden nach unseren Ansprüchen gefragt und dann wurde uns bestätigt, das diese Kamera dafür geeignet ist. Es gab auch noch einen Cashback von Canon, der völlig unproblematisch abgewickelt wurde.
Die Einstellungen und die Fokusierung sind wesentlich besser und mir gefallen die Bilder auch besser.
Das einzige, was mich an der Kamera manchmal stört, ist, dass das aufgenomme Bild größer ist als die Anzeige im Sucher. Oft möchte ich den Rand des Sets, auf dem der Teller steht, gerade noch aufnehmen, aber auf dem Bild ist dann doch noch ein Teil des Tisches zu sehen.

Was ich bisher immer noch nicht ausprobiert habe, ist, ob meine alten Objektive auf die Kamera passen. Außerdem habe ich bei Nicky Stich von delicious:days gelesen, dass sie immer mit Stativ bei Tageslicht fotografiert. Das werde ich in absehbarer Zeit auch ausprobieren. (Nein, ich habe keine große Küche. Ja, sie ist sehr vollgestellt, aber vielleicht findet das Stativ ja noch ein Plätzchen).

Da ich im September ein Computerproblem hatte, habe ich nicht viel gebloggt und es stehen nicht sehr viele Fotos zur Verfügung.

Küchenpanne: Erbsen im Schnellkochtopf

Ich besitze einen Schnellkochtopf, da ich ihn mal geschenkt bekommen habe, von jemanden, der meinte, ohne ginge das in einer guten Küche nicht. Vor diesem Küchengerät hatte ich immer großen Respekt und habe ihn auch nicht oft benutzt. Dann wurde mein Sohn geboren und ich habe seine Breie immer selbst zubereitet. Dazu habe ich das Gemüse im Schnellkochtopf gedünstet und portionsweise eingefroren. Das ging sehr gut und seitdem dämpfe ich auch meine Kartoffeln ausschließlich im Schnellkochtopf.

Ich hatte gelesen, dass man Hülsenfrüchte auch im Schnellkochtopf garen kann und das dies wesentlich schneller geht als im normalen Kochtopf. Letztens war mir mal wieder nach einer richtig schönen Erbsensuppe. Ich habe im Supermarkt grüne Schälerbsen gekauft und auf der Verpackung stand, dass diese im Schnellkochtopf nur 25 min brauchen. Die Garzeitentabelle von Silit gibt sogar nur 10 min an. Also habe ich die 500 g Erbsen mit den angegebenen 1,5 l Wasser in den Topf gefüllt und wie gewöhnlich zum Kochen gebracht. Nachdem 1 min Dampf aus dem Ventil ausgetreten war, habe ich den Schieber auf zwei gestellt und vielleicht die Temperatur reduziert. Meine Tochter sprang um mich rum und bei diesem Detail bin ich mir nicht mehr sicher. Nach 10 min habe ich den Topf von der Platte genommen und wie gewohnt den Schieber auf ‚Öffnen‘ gestellt.

Und hier beginnt die Katastophe: Schneller als ich realisieren und reagieren konnte, ist das ganze erbsige Kochwasser durch das Dampfventil geschossen, hat meine Küchenhelfer an der Wand und die Fliesen mit erbsigem Schleim überzogen und eine gründliche Küchenreinigung war von Nöten. Die Erbsen waren aber so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe dann eine kochende Freundin gefragt und sie hat mir gesagt, dass sie die Kochplatte sogar komplett abstellt, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Die Suppe wurde natürlich weiter zubereitet und dann aufgewärmt – wie sie am Besten schmeckt – gegessen. Ich werde mich nicht geschlagen geben und es weiter probieren.

Nudel-Tortilla mit Erbsen

Bevor ich angefangen habe meine Rezept in der RK-Suite zu sammeln, hatte ich erst einen Ordner mit Kopien, Notizen und Zeitungsausschnitten. Da das etwas chaotisch war, habe ich dann alle Rezepte in Worddateien einheitlich erfaßt und die Ordner trugen dann den Namen ‚Familienkochbuch‘. Seit ich die RK-Suite nutze, hat dieses Kochbuch kaum mehr eine Chance.

Für das Essen an diesem Wochenende haben wir mal wieder in das Familienkochbuch zu Rate gezogen und uns für heute für die Nudel-Tortilla mit Erbsen entschieden.

Das Wenden der Tortilla habe ich meinem Mann überlassen, der die Aufgabe mit Bravour ausgeführt hat. Beim Anbraten auf der ersten Seite ist die ganze Ei-Käse-Masse Richtung Pfannenboden gelaufen und auf der Oberseite war kaum mehr Flüssigkeit. Damit die Mahlzeit nicht zu trocken wird, würde ich auf jedem Fall eine Tomatensalsa, ein Joghurt mit Knoblauch oder Sauerrahm servieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Nudel-Tortilla mit Erbsen
Kategorien: Nudeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Schmale Bandnudeln
100 Gramm   Durchwachsener Speck
3 Essl.   Butterschmalz
3     Frühlingszwiebeln
1 Essl.   Butter
300 Gramm   Erbsen
4     Eier
100 Gramm   Frisch geriebener Käse
      Salz
      Pfeffer
1 Prise   Muskat

Quelle

  ???
  Erfasst *RK* 31.10.2008 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. ) Die Bandnudeln gemäß der Packungsbeilage kochen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

2. ) Den Räucherspeck fein würfeln und in 1 EL Butter anbraten. Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Den weißen Teil mit dem Speck glasig dünsten.

3. ) Die Erbsen und die restlichen Frühlingszwiebeln untermischen und 5 min mitdünsten.

4. ) Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Die Nudeln, den Käse ,die Erbsen mit Zwiebeln und Speck dazugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

5. ) Einen EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen, die Mischung hineingeben und bei milder Hitze braten, bis die Unterseite eine Kruste hat. Die Tortilla auf einen Teller gleiten lassen, das restliche Butterschmalz in die Pfanne geben und die Tortilla auf der anderen Seite in ca. 5 min. fertigbraten.

6. ) Die Tortilla in vier Teile schneiden und nach Belieben eine Tomatensoße oder eine kalte Joghurtsoße dazu reichen.

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