Monatsarchiv für Februar 2006

Küchengeräte

Montag, den 27. Februar 2006

Zorra hat im Kochtopf mal ihre Küchengeräte unter die Lupe genommen - inspiriert wurde sie dazu von einem Bericht aus Servicezeit Essen und Trinken.

So sieht das bei mir aus:

Wasserkocher ja

Handrührgerät ja, kommt zum Einsatz, wenn ich zu bequem bin, um mit dem Kochlöffel zu rühren

Kaffeemaschine ja, Krups Vollautomat, man gönnt sich ja sonst nichts

Küchenwaage täglich in Gebrauch

Toaster Toast’n'Grill, Hochzeitsgeschenk, dass fast nur im Keller steht

Waffeleisen Hochzeitsgeschenk, kommt bei Spontanbesuchen zum Einsatz

Milchaufschäumer ja, von Bodum, seltenst im Einsatz, bin eher Espresso-Trinker

elektrische Kaffeemühle nein

elektrischer Tischgrill nein

Friteuse Wunsch, aber ich glaube, ich würde sie nicht so oft nutzen

Eierkocher nein

Wasserfilter ja, das Wasser wird aber zum Kochen verwendet

Saftpresse das Designerteil steht im Keller, Plastik im Einsatz

Entsafter nein

Folienschweissgerät ja, war ein Geschenk, taugt nicht

Römertopf nein

Raclettegrill & Fondueset Raclette ja, wird meist im Winter gebraucht

Kirschentsteiner ein manueller, da ich früher mal Kirschmarmelade gemacht habe

Gebäckpresse nein

Tomatenstrunkentferner geht auch mit dem Apfelstrunkentferner

Orangenschälmaschine nein, nur Zestenreiser

Hot-Dog-Maschine nein

Zuckerwattenmaschine nein

Donut-Maker nein

Heisser Stein nein

elektrischer Tischwok nein, aber einen Wok für den Herd

Popcorn- und Nudelmaschine Nudelmaschine, aber nach einem Fehlversuch nie mehr in Gebrauch

Stabmixer täglich im Einsatz

Crêpepfanne
nein

Soda-Maker nein

Eisportionierer ja

Nächste Anschaffung: ich habe zum Geburtstag einen Gutschein für eine Kitchen Aid bekommen, da meine alte Küchenmaschine, die es zur Hochzeit gab, mit den Brotteigen nicht klar kommt

Suppe der Woche: Wurzelgemüseeintopf

Montag, den 27. Februar 2006

Die Suppe der vergangenen Woche ist ein Wurzelgemüseeintopf mit roten Linsen. Er ist wirklich sehr saisonell, denn er besteht hauptsächlich aus Wintergemüse wie Pastinaken, Petersilienwurzeln und Möhren (zZt bei meinem Biobauern zwischen 1,40 und 1,50 eur/kg). Das Rezept stammt aus der alten Ökolandbauaktion ‘Donnerstag ist Biotag’. Die Mengeangabe ist für vier Personen, aber die dürfen dann nicht viel Hunger haben. Wir haben ihn zu 2,5 gegessen und nachmittags dann noch Waffeln gebacken.
Das hat aber seinem Geschmack keinen Abbruch getan.

Wurzelgemüseeintopf

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Wurzelgemüseeintopf mit roten Linsen
Kategorien: Suppe, Eintopf, Linsen
Menge: 4 Personen

Zutaten

1     Zwiebel
1 groß.   Möhre*
150 Gramm   Pastinaken*
150 Gramm   Petersilienwurzeln*
1     Knoblauchzehe
  Etwas   Pflanzenöl
  Etwas   Zucker
      Gemahlener Kreuzkümmel und Kurkuma (oder eine
      – indische Würzmischung)
1     Apfelsine*
2-3 Teel.   Gemüsebrühe
100 Gramm   Rote Linsen*
      Salz und schwarzer Pfeffer

Quelle

  www.ökolandbau.de, Donnerstag ist Ökotag
  Erfasst *RK* 25.01.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

1. Zwiebel, Möhre, Pastinaken und Petersilienwurzeln putzen, ggf. schälen und in Ringe bzw. Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe schälen, hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

2. Etwas Öl in einem genügend großen Topf erhitzen. Zwiebelringe und den Knoblauch darin glasig dünsten, dann das restliche Gemüse hinzufügen. Alles mit Zucker und jeweils ½ TL Kreuzkümmel und Kurkuma würzen.

3. Die Apfelsine auspressen. Den Saft zusammen mit 400 ml Wasser und der Gemüsebrühe zum Gemüse in den Topf gießen. Die roten Linsen hinzufügen und den Eintopf etwa 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, dabei die Linsen nicht zu weich werden lassen. Den Eintopf zum Schluss salzen und pfeffern und je nach Geschmack nochmals mit den Gewürzen abschmecken.

Tipps

Bei diesem Eintopf fällt der Preisunterschied zwischen Bio- und konventioneller Ware sehr gering aus. Der Preisvergleich zeigt, dass saisonales Bio-Gemüse teilweise sogar günstiger oder nur etwas teurer als Saison-Gemüse aus konventionellem Anbau ist. Informieren Sie sich im >>Saisonkalender über weitere Gemüsearten, die jetzt Saison haben.

Pastinaken und Petersilienwurzeln gehören zu den >>"fast vergessenen" Gemüsearten. Sie werden vorrangig von biologisch wirtschaftenden Betrieben angebaut. Daher sind sie bei Direktvermarktern in deren Hofladen oder im Naturkostfachgeschäft eher erhältlich als im Supermarkt. Und dann oft sogar preiswerter!

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Spaghetti Tetrazzini

Samstag, den 25. Februar 2006

Nachdem ich dieses Wochenende für keinen Blog-Event koche, kam mal wieder Jamie’s Italy zum Zug. Es gab Spaghetti Tetrazzini. Ich habe das Rezept nur dahingehend geändert, dass ich etwas weniger Fleisch hatte und außerdem die Pilzauswahl nicht so berauschend war und ich ausschließlich mit braunen Champignons zubereitet habe. Statt Creme double gab es saure Sahne und die Spaghettimenge habe ich auf 300 g reduziert und es war für 2,5 trotzdem zuviel. Mein Sohn hat schon beim Servieren beschlossen, dass es ‘voll eklig’ sei und hat nur ein paar Anstandsgäbelchen gegessen. Uns hat es sehr lecker geschmeckt.
Den Rest des Tages habe die Küche nicht mehr betreten, sondern am Round Robin Projekt meiner Quiltgruppe gearbeitet und Sudoku gelöst.

Spaghetti Tetrazzini

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Spaghetti Tetrazzini
Kategorien: Auflauf, Nudeln, Pilze
Menge: 4 Personen

Zutaten

20 Gramm   /a small handful of dried porcini mushrooms
      Olive oil
4     Chicken tights, boned, skinned and cut into bite-
      – sized pieces
      Sea salt
      Black pepper freshly ground
2 Zehen   Of garlic, peeled and finely sliced
350 Gramm   /2 handfuls of mixed fresh mushrooms, cleand and
      – torn
200 ml   White wine
455 Gramm   Dried spaghetti
500 ml   Double cream
200 Gramm   Parmesan cheese grated
1 Bund   Of fresh basil, leaves picked

Quelle

  Jamie Oliver, Jamie’s Italy, Page 113
  Erfasst *RK* 23.02.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Preheat the oven to 200 grad. Put your porcini mushrooms in a bowl and pour over just enough boiling water to cover them (approx. 150 ml). Put to one side to soak for a few minutes. Heat a saucepan big enough to hold all the ingredients, and pour in a splash of olive oil. Season the chicken pieces with salt and pepper and brown them gently in the oil. Strain the porcini, reserving the soaking water, and add them to the pan with the garlic and the fresh mushrooms. Add the wine, with the strained porcini soaking water, and turn the heat down. Simmer gently until the chicken pieces are cooked through and the wine has reduced a little.

Meanwhile cook the spaghetti in plenty of boiling salted water according to the packet instructions and drain well. Add the cream to the pan of chicken, then bring to the boil and turn the heat off. Seasen well with salt and freshly ground black pepper. Add the drained spaghetti to the creamy chicken sauce and toss well. Add three-quarter of the Paremsan and all of the basil and stir well. Transfer to an ovenproof baking dish or non-stick pan, sprinkle with half the reamaining cheese and bake in the oven until golden brown, bubbling and crisp. Divide between your plates, drizzle with extra virgin oliven oil and sprinkle with the rest of the cheese before serving.

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Rigatoni mit Tomaten-Auberginen-Sauce und Mozzarella

Donnerstag, den 23. Februar 2006

Heute gab es mal wieder ein leckeres Jamie Oliver Rezept:

Rigatoni mit Tomaten-Auberginen-Sauce und Mozzarella.

Es war superlecker und hat so schön nach Sommer geschmeckt. Heute ist es bei uns nämlich besonders trübe und da mußte eine kulinarische Aufmunterung her. Leider spinnt meine Digi-Cam gerade etwas. Ich kann die Bilder zwar auf der Kamera anschauen, aber wenn ich sie an den PC anschließe, dann kann der PC die Memory Card nicht lesen.
Falls es doch noch klappt, dann wird es nachgeliefert.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rigatoni mit Tomaten-Auberginen-Sauce und Mozzarella
Kategorien: Nudeln, Auberginen
Menge: 4 Personen

Zutaten

1     Reife, feste Aubergine
      Bestes Olivenöl
2     Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben
      – geschnitten
1     Zwiebel, geschält und fein gehackt
800 Gramm   Eiertomaten bester Qualität aus der Dose
1 Essl.   Balsamico-Essig
      Meersalz
      Pfeffer a.d.M
1-2     Frische oder getrocknete Chilischoten, gehackt
      – oder zerkrümelt
1 Bund   Frisches Basilikum, die Bläter zerrupft und die
      – Stängel klein geschnitten
4 Essl.   Sahne
500 Gramm   Rigatoni oder Penne
200 Gramm   Mozzarella aus Kuhmilch
1 Stück   Parmesan zum Reiben

Quelle

  Jamie Oliver, Essen ist fertig!, Seite 208
  Erfasst *RK* 23.02.2006 von
  Katja Brenner

Zubereitung

Von der Aubergine beide Enden entfernen. Die Aubergine längs in 1 cm dicke Scheiben und diese in 1 cm große Würfel schneiden. 4-5 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginenwürfel etwa 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze darin anbraten, dabei ständig rühren, damit sich die Würfel nicht einseitig mit Öl voll saugen. Den Knoblauch und die Zwiebel zufügen und etwas Farbe annehmen lassen. Die Tomaten und den Balsamico-Essig kräftig einrühren, behutsam salzen und pfeffern und - wenn Sie es etwas schärfer mögen - die Chili dazugeben. Jetzt noch die Basilikumstängel eintreuen, 15 min köcheln lassen und die Sahne einrühren. In der Zwischenzeit Salzwasser in einem großen Topf sprudelnd zum Kochen bringen und die Pasta darin nach der Packungsanleitung al dente kochen. Beim Abseihen einen Teil des Kochwassers auffangen. Danach schütte ich die Rigatoni mit ein bisschen Kochwasser und ein wenig Olivenöl zurück in den Topf und schwenke ihn, damit sich Pasta, Wasser und Öl gut miteinandern verbinden. Mischen Sie die Tomatensauce unter die Pasta, in der die Auberginen inzwischen zu einem cremigen Muß verkocht sind. Erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Rest erledige ich bei Tisch, an dem jetzt alle sitzen sollten: Ich zerrupfe den Mozzarella, hebe ihn zusammen mit den Basilikumblättchen unter die Pasta und warte ca. 30 Sekunden, bevor ich sie in tiefe Teller verteile. Je schneller das alles geht, desto besser, denn dann wird genau in dem Moment, in dem ihre Gäste zu essen beginnen, der Mozzarella herlich geschmolzen sein und ein wunderbares Milcharoma abgeben, das so gut zu Auberginen und Tomaten paßt. Dazu noch ein ordentliches Stück Parmesan, von dem sich jeder selbst etwas über seine Pasta reiben kann.

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Cheese Sandwich

Donnerstag, den 23. Februar 2006

Ich möchte Pete Wells mein aktuelles ‘cheese sandwich’ nicht vorenthalten und präsentiere ihm mein ‘French Country Bread’ mit echtem, odenwälder Kochkäse.

Cheese Sandwich

Weizensauerteigbrot: French Country Bread

Donnerstag, den 23. Februar 2006

Dieses Mal habe ich mich bei meinem Sauerteigversuch an einem Weizensauerteigbrot versucht. Das Rezept stammt aus Petras Brotkasten und auf der Brotkorb-Liste gab es ein modifiziertes Rezept dazu von Küchenlatein.

Unter fachkundiger ‘Online-Hilfe’ von Küchenlatein ging es dann los:
Sonntag: Den Roggensaueransatz mit jeweils 60 Wasser und 60 Mehl wieder aufpeppeln.
Montag: Den Sauerteig auf insgesamt 360 g Weizensauerteig mit 100 % Hydration hochzüchten.
Dienstag: 90 g Mehl zugeben, um auf die benötigten 66 % Hydration zu kommen.
Mittwoch: Backtag.

Informationen über Bäckerprozente und Hydration .


Das Brot ist beim Umsetzen auf das Backblech etwas ‘weggelaufen’. Es ist auch beim Backen an zwei Stellen etwas gerissen, es hätte also noch länger gehen können.
Alles in allem ist es ein sehr leckeres Brot, dass ich nicht zum letzten Mal gebacken haben.
Und nochmals meinen Dank an Küchenlatein für die Unterstützung.

Warum schreibst Du mit Petra nicht mal ein schönes, verständliches, deutschsprachiges Sauerteigbuch?

Schoko-Nuss-Cookies

Mittwoch, den 22. Februar 2006

Am Montag stand mal wieder eine längere Elternbeiratssitzung im Kindergarten an. Den Kaffe und das Gebäck stellen immer die Erzieherinnen und meist sind es gekaufte Kekse aus einer Keksmischung. Also habe ich beschlossen, mal selbstgebackene Kekse mitzubringen. Meine Wahl fiel auf die Schoko-Nuss-Cookies von Küchenlatein. Da es in unserem Supermarkt nur ungesalzene Cashews von Seeberger gab, die ein Vermögen gekostet haben und auch keine weiße Schokolade da war, habe ich einfach zwei Tafeln ‘Weiße Schokolade mit Vollnuß’ genommen und diese in der Küchenmaschine gehackt.
Mein Sohn wollte dann die Hälfte der Kekse zuhause behalten und dann gab es im Kindergarten eben etwas weniger und sie waren ruck-zuck aufgegessen.

Schoko-Nuss-Cookies

Blog-Event IX: Risotto: … and the winner is …

Mittwoch, den 22. Februar 2006

Knutschiflower. Herzlichen Glückwunsch!

Das Thema des Blog-Events X ist Fisch. Abgabeschluß ist der 15.März 2006, 24 Uhr. Genaue Informationen gibt es wie immer im Kochtopf.

Nussgnocchi mit Walnußpesto

Sonntag, den 19. Februar 2006

Heute habe ich mich mal an Gnocchi gewagt. Da ich ja bei Knödeln nur in Form vom Serviettenknödeln erfolgreich bin, war ich ja mal gespannt wie es klappt. Und eigentlich hat es recht gut geklappt. Geschmacklich waren die Gnocchi alleine etwas fad - also das nächste Mal besser würzen - aber mit dem Pesto zusammen haben sie lecker geschmeckt. Ich habe das Pesto mit etwas Kochwasser verrührt, damit es sich besser verteilen läßt. Auf das Wälzen der Gnocchi in den Mandelsplittern habe ich verzichtet, da ich da das Überleben der Gnocchi in Gefahr gesehen habe :-).

Nussgnocchi mit Walnußpesto

Das Rezept stammt von Frank Bundschu aus einer Folge von Kaffee oder Tee .

Obst-Meme

Samstag, den 18. Februar 2006

Küchenlatein hat mir das Obst-Stöckchen zugeworfen.
Obst-Meme

(Ananas) Magst du Früchte?
Ja.

(Banane) Ziehst du Obst oder Gemüse vor?

Ich esse mehr Gemüse als Obst, da Gemüse zum Mittagessen und Abendessen zubereitet wird. Das Obst kommt bei mir mehr zwischendurch.

(Cherimoya) Hast du ein bestimmtes Früchteritual?

Orangenschalen werden mit dem Obstmesser von oben nach unten eingeschnitten und dann mit den Fingern abgeschält.

(Dattel) Welches war die letzte Frucht, die du neu ausprobiert hast?
Weiß ich jetzt nicht.

(Erdbeerli) Welche Frucht hat dich enttäuscht?
Ich esse bevorzugt einheimische Früchte (wobei es bei uns sogar Kiwi aus dem Nachbarort gibt). Letztes Jahr hatten wir mal rote Trauben frisch aus den Weinbergen und die hatten mehr harte Schale als Fruchkörper.

(Feige) Ein persönliches Fruchterlebnis:
Ich liebe frische Himbeeren. Leider sind sie sehr teuer. Aber jetzt haben wir einen eigenen Himbeerstrauch im Garten.

(Granatapfel) Dein persönlicher Früchtehorror:

Ich mußte als Kind immer Bananen essen. Ich hasse Bananen.

(Himbeere) Dein persönlicher Früchtefavorit:
Erdbeeren aus der Region, morgens frisch geerntet.

(Johannisbeere) Eine Frucht, zu der du deine Meinung seit früher geändert hast:
Fällt mir keine ein.

(Kapstachelbeere) Dein liebstes Rezept mit einer Frucht (oder mehreren Obstsorten):
Vanilleeis mit Himbeeren.
Eine Freundin von mir ißt immer Erdbeeren mit Balsamico, dass werde ich dieses Jahr mal testen.

(Litschi)Wer wird das nächste Früchtchen? (oder: an wen reichst du das Stöckchen weiter?)

Ralph in SF und Jan

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